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Comic-Besprechung - ZACK 127 (Nr. 01/2010)

Geschichten:
  • MINGAMANGA, Autor/Zeichnungen: Robert Platzgummer
  • DER SAMARITER: Bethsabee von Jerusalem (Teil 1), Autor: Fred Le Berre, Zeichnungen: Michel Rouge
  • HAVANK: Der Schatten tappt im Dunkeln (Teil 3), Autor/Zeichnungen: Danier (Daan Jippes)
  • DIE KORSAREN DES ALKIBIADES: Die Geheime Elite (Teil 3), Autor: Denis-Pierre Filippi, Zeichnungen: Éric Liberge
  • DANTÈS: Der Sturz eines Traders (Teil 4), Autor: Pierre Boisserie/Philippe Guillaume, Zeichnungen: Erik Juszezak
  • DEIN FREUND & HELFER: Wenn Bullen Auto fahren, Autor: Daniel Kox, Zeichnungen: Raoul Cauvin
  • NAPOLEON TRAN: Desperate Houseghost, Autor: Barral, Zeichnungen: TaDuc
  • DEIN FREUND & HELFER: Ein Bulle sieht rot, Autor: Daniel Kox, Zeichnungen: Raoul Cauvin
  • DIE VERDAMMTEN DER STRASSE, Autor: Rodrique, Zeichnungen: Achdé



Story:

Hinweis: Auf Grund der Masse an verschiedenen Comics und den Gesetzmäßigkeiten der Fortsetzungsgeschichten, wird inhaltlich an dieser Stelle nicht alles wiedergegeben.

DER SAMARITER ist der Auftakt einer neuen Serie, die in der Zeit vor Christi Geburt spielt. Als Schauplatz dient Judäa als ein geteiltes, besetztes und zerrissenes Land, der Ort  für die Kämpfe der Weltanschauungen Roms mit dem Judentum. Mitten drin steckt der Rabbi Shimon aus Samarien, der gleich auf den ersten Seiten mit einem Mord an der Tochter eines angesehenen Bürgers von Jerusalem konfrontiert wird.

Ebenfalls neu sind zwei Funnies: MINGAMANGA wird mit einem 4-Panel-Strip, platziert unterhalb des Editorials, als Nachfolger des ungeliebten AHAB präsentiert. Der Onepager DIE VERDAMMTEN DER STRASSE , zeigt wie man einer rutschigen Fahrt auf eisglatter Fahrbahn mit einem alten Citroën 2CV noch positive Aspekte abgewinnen kann.

In diesem Heft startet man die Wahl zur Zack-Serie des Jahres 2009. Von den redaktionellen Beiträgen sind ein Interview mit Isabel Kreitz sowie zwei Artikel über franco-belgische Klassiker hervorzuheben (BRUNO BRAZIL, COMANCHE).



Meinung:
Die vorliegende Januar-Ausgabe ist das vierte Heft nach dem Abgang von Chefredakteur Mark O. Fischer und das dritte Heft, welches offiziell von seinem Nachfolger Georg F.W. Tempel betreut wurde.

Tempel hat seit seinem Einstieg dem Magazin schon kräftig seinen Stempel aufgedrückt. Das Layout wurde modernisiert. Das Mitarbeiterteam hat sich gewandelt. Mit diesem Heft wird auch die Nummerierung magazingerechter gestaltet. Es ist zwar Heft Nr. 127 der aktuellen Inkarnation, aber gleichzeitig prangt auch ein „1/2010“ in der oberen, linken Ecke des Titelbilds. Das war schon lange nötig. Das unterstreicht den Magazin-Charakter und erleichtert auch Jahre später noch die zeitliche Einordnung.
Das Editorial hat ein Gesicht bekommen und betet nicht nur wie früher den Inhalt des vorliegenden Hefts herunter, sondern bezieht Stellung oder macht Meinung. Diesmal gibt „Efwe“ einen kleinen Ausblick auf die Serien des kommenden Jahres und schwärmt etwas für die neuen TV-Serien aus den USA, wie z.B. DEXTER. Das ist interessant und sympathisch zu lesen.

In fast jedem Heft wird eine große mehrteilige Geschichte eingeführt. Diesmal geht DER SAMARITER von Fred Le Berre und Michael Rouge an den Start. Von dieser Serie gibt es bislang in Frankreich erst ein Album, allerdings ist es die Nachfolgeserie von SHIMON DE SAMARIE. Von diesem qualitativ ähnlich gelagerten Vorläufer erschienen von 2005 bis 2006 zwei Alben vom gleichen Autoren-Zeichner-Team. Warum diese nicht zuerst gebracht wurden, wird nicht genannt. Vielleicht kommen sie aber in der neuen ZACK EDITION noch nach?

Die ersten Seiten lassen sich ganz gut an. Michel Rouges Zeichenkunst ist bekannt von COMANCHE oder MARSHAL BLUEBERRY. Die Handlung kommt als Bibel-Krimi daher. Man kann gespannt sein, wie es sich entwickelt.

Über die beiden Funny-Debütanten kann man noch nicht viel sagen. MINGAMANGA soll erst im nächsten Heft so richtig starten. Ein kurzer Streifen ist noch zu wenig, um sich ein genaueres Urteil zu bilden. DIE VERDAMMTEN DER STRASSE ist eine Gag-Serie, von der in Frankreich immerhin seit 2000 fast jährlich je ein Album erschienen ist. Band 7 erschien im Sommer 2009. Zeichner Achdé dürfte den meisten von LUCKY LUKE her bekannt sein. Die Zeichnungen sind daher grundsolide. Der Ein-Seiten-Gag in diesem Heft ist mehr so in der Sparte „so lala“ einzuordnen.

Die gerade laufenden Abenteuer sind allesamt von der Story her Mittelmaß. Das zweite Abenteuer von HAVANK ist als Hommage an die klassischen Detektiv-Funnies weder lustig, noch spannend. DANTÈS ist extrem langweilig und thematisch wohl für die meisten typischen ZACK-Leser völlig uninteressant. DIE KORSAREN DES ALKIBIADES plätschert so vor sich hin, macht irgendwie keinen Sinn und wirkt stark konstruiert. Da werden aus zeichnerischer Sicht in allen drei Fällen die Perlen vor die Säue geworfen.

Fazit:
Das ZACK-Magazin befindet sich in einer Phase, die eine nähere Betrachtung lohnt. Der neue Chefredakteur bringt spürbar frischen Wind in den Laden. Auch wenn die Comic-Beiträge in diesem Heft keine wirklichen Bringer sind, die Mischung macht Lust auf mehr. Die Artikel und sonstigen Beiträge sind abwechslungsreich. Bald wird ein neues ANDY MORGAN-Abenteuer starten und auch darüber hinaus sind einige interessante Titel in der Pipeline.



ZACK 127 (Nr. 01/2010) - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

ZACK 127 (Nr. 01/2010)

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7.90

84 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Interview mit Isabel Kreitz
  • Start der neuen Serie DER SAMARITER
Negativ aufgefallen
  • DANTÈS und HAVANK sind storytechnisch extrem langweilig
  • Das Logo-Wirrwarr auf dem Cover gehört abgeschafft
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 28.12.2009
Kategorie: ZACK
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