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Comic-Besprechung - Sukkubus 1: Camilla

Geschichten:

Succubes: Camilla
Autor: Thomas Mosdi, Zeichner: Laurent Paturaud



Story:
Paris 1794, mit dem sog. Prairial-Dekret einem Gesetz, nachdem Verurteilten kein Rechtsbeistand zukommen durfte, und jeder – selbst Konventsmitglieder – ohne einen Mehrheitsbeschluss des Konvents vor das Revolutionstribunal gebracht werden konnte, erreicht die französische Revolution ihren blutigen Höhepunkt. Damit überzieht Maximilien de Robespierre, der Unbestechliche, seinen Machtanspruch im Wohlfahrtsausschuss, dem Exekutivorgan des Nationalkonvents, und verliert den Rückhalt im Konvent.

Feinde hat Robespierre genug, aber zusätzlich gerät er zunehmend unter den Einfluss der mysteriösen Camilla, einer attraktiven und verführerischen Frau mit magisch dämonischen Zügen. Camilla gehört dem Orden der "Töchter von Lilith" an, sie bindet Robespierre erotisch an sich, manipuliert ihn, untergräbt seine Moral und stürzt ihn letztendlich ins Unglück.

Meinung:
"Sukkubus" ist eine neue Serie des Autors Thomas Mosdi, der mit Veröffentlichung wie "Xoco", "Trugbilder" oder "Die Toteninsel" in Deutschland kein Unbekannter ist.
Meist sind seine Geschichten nicht so einfach zu verstehen und so ist es auch beim ersten Band "Camilla".

Ohne nähere Kenntnisse der französischen Revolution und gewisser religiöser Hintergründe bleibt die Story sehr diffus. Laut traditionellem Midrasch erschuf Gott Adam und Lilith aus demselben Lehm, um Adam eine Partnerin zu schenken. Lilith, geschaffen um Adam untertan zu sein, wollte diese Rolle nicht akzeptieren und verließ das Paradies. Lilith - später Symbolfigur des Feminismus - wurde im alten Orient als weibliches Mischwesen, später auch geflügelt dargestellt. So sind die "Töchter von Lilith" zwangsläufig die Intimfeinde der "Söhne Adams" - mithin der katholischen Kirche.

So erklärt sich wohl auch das Bestreben von Camilla und ihren Schwestern, Männer wie Robespierre in ihre Schranken zu weisen. Mosdi vermischt sämtliche Mythen um Lilith und setzt stark auf Symbolik (zum Beispiel die Flügel und die omnipräsenten Eulen) und letztlich bezieht sich auch "Succubus" - der weibliche Dämon - auf alte Überlieferungen.
Das Ganze wirkt etwas überfrachtet und kann auch nicht durch das gar nicht so schlechte Artwork von Laurence Paturaud aufgefangen werden - trotz der zum Teil sehr offenherzigen Darstellung weiblicher Reize.

Insgesamt sollte sich "Succubus" in den nächsten Bänden steigern, Potenzial nach oben gibt es genug.

Fazit:
Überfrachte Geschichte mit undurchsichtigem Plot.

Sukkubus 1: Camilla - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sukkubus 1: Camilla

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 13,80

ISBN 13:
978-3-86869-086-6

48 Seiten

Positiv aufgefallen
Negativ aufgefallen
  • Überfrachtete Symbolik
  • Undurchsichtig
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 28.02.2010
Kategorie: Sukkubus
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