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Comic-Besprechung - Prophet 3: Pater Tenebrarum

Geschichten:

Prophet: Pater Tenebrarum
Autor, Zeichner: Mathieu Lauffrey



Story:
Zusammen mit seinem Mentor Alexander Kandel entdeckte Pofessor John Stanton irgendwo im Himalaya ein gigantisches 8.000 Jahre altes danteskes Heiligtum, einen 400 Meter hohen Monolithen, der unmöglich von Menschen geschaffen worden sein konnte. Alle wussten es, Kandel, Professor West von der Mikatonic Universität und Isaiah Ingelmann, der wahnsinnige Mormone, dennoch Stanton hat mit seiner Offenbarung Schranken niedergerissen und Türen geöffnet und dem Chaos den Weg geebnet un die Apokalypse ausgelöst.

Dreissig Jahre später steht Stanton in einem zerstörten New York vor den kläglichen Resten, die von der aufgeklärten Menschheit übrig geblieben sind. Ist Stanton der Prohpet, der einzige, der den Kalayeni Kana finden kann, ein Wesen, das in der Lage ist, die Zeit zu ändern? Zusammen mit Athenais, Kid und Jahir macht er sich auf den Weg, in New York Antworten zu finden. Nachdem Stanton in seiner alten Wohnung das Video von Ingelmann angeschaut hat, versuchen sie wieder aus der Stadt zu entkommen. Aber die Ghosts und der Heuler sind hinter ihnen her.  Vor ihnen taucht die "San Gabriel" auf, das Schiff, das am Anfang der Apokalypse mitten in New York zerschellte und in ihrem Laderaum mitführte, was das Ende der Welt verursachte - die Stele. Und der Kalayeni Kana, der Messias, wird genau dort gefangen gehalten.

Meinung:
Mit "Infernum in Terra" bekamen die apokalyptischen Geschehnisse einen nachvollziehbaren Hintergrund, die Geschichte wurde klarer und viele offenen Fäden des ersten Bandes wurden verknüpft. Und wer gedacht hat, dass die Geschichte mit dem dritten Band noch klarer wird, wird nicht enttäuscht, aber eines Besseren belehrt. Kaum jemals wurde die Apokalypse so derartig in düsteren, erschreckenden und gruseligen Bildern eingefangen.

Manches Mal beschleicht einen der Eindruck, dass diese Darstellung nur um ihrer selbst Willen so gewählt ist - zu nebulös bleibt das eigentliche Ziel - die Suche nach dem Kalayeni Kana, dem Messias. Geradezu kafkaesk macht sich ein unheimliches Gefühl dunkler Ungewissheit, eine rätselhafte unkonkrete Bedrohung breit, ein Ausgeliefertsein gegenüber den schemenhaften dunklen Mächten. "Prophet" ist wahrlich kein Wohlfühlcomic, kein leckerer Snack für Zwischendurch.

Wer sich auf die Geschichte von Mathieu Lauffray, der unter anderem "Long John Silver" und "Der Schwur dea Ambers" in Szene gesetzt hat, einlässt, erlebt mit dem dritten Teil die Fortsetzung eines wahren Albtraums, der einen kaum unberührt lässt. Hin- und hergerissen bleibt der Leser zurück, die Faszination des Grauen geht einher mit der Gier endlich mehr erfahren zu wollen.

Fazit:
Kafkaeske Endzeitvision der Superklasse.

Prophet 3: Pater Tenebrarum - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Prophet 3: Pater Tenebrarum

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 13,80

ISBN 13:
978-3-86869-064-4

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Faszination des Grauens
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 16.03.2010
Kategorie: Prophet
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