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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 18

Geschichten:
Genius 150 – 158
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Es steht 2 : 1 bei den Kanto-Meisterschaften zwischen der Seigaku Junior High und der Hyotei. Ein Match wurde nicht gewertet, da beide Gegner verletzungsbedingt nicht weiter spielen konnten. Nun hat es Tezuka in der Hand, seiner Mannschaft einen wichtigen Punkt zu erspielen. Sein Gegner Atobe erkennt jedoch, dass Tezuka immer noch Probleme mit einer alten Verletzung hat und versucht, das Einzel in die Länge zu ziehen, bis Tezuka aus Angst um seine Gesundheit entweder aufgibt oder seine Schulter so sehr beansprucht, dass er aufhören muss.

Tezuka durchschaut sogleich Atobes unfaire Strategie, doch für sein Team will er durchhalten. Das Spiel scheint kein Ende zu nehmen und muss schließlich unterbrochen werden, als Tezukas Schulter nicht mehr mitmacht – aber trotz der Schmerzen kehrt er auf den Platz zurück. Nur ein einziger Punkt, dann hätte er es geschafft …

Danach liegt es an Ryoma, dem Neuzugang und Jüngsten der Seigaku, die Entscheidung herbeizuführen. Wenig ist über ihn bekannt, aber wird man ihn deshalb unterschätzen? Sein Gegner erweist sich als sehr stark, doch Ryoma hat auch noch einige Tricks auf Lager …

Meinung:
Das Beste zum Schluss, mag sich Takeshi Konomi gedacht haben, denn jedes Match übertraf an Spannung und Dramatik das vorherige. Das, was man den Spielern an Können zuschreibt, bestimmte die Reihenfolge. Bislang galt Tezuka als die unangefochtene Nr. 1, den man auch nur sehr selten zu sehen bekam, und dabei scheint es zunächst zu bleiben, denn Atobes fieser Plan geht auf: Tezuka wird eine Weile nicht mehr spielen können. Auf bittere Weise zerplatzt ein schöner Traum, der Einsatz unfairer Mittel hat Konsequenzen, die in ihrer Tragweite noch nicht absehbar sind.

Als Leser wird man von dem hoch dramatischen Match mitgerissen. Man fiebert und leidet mit Tezuka, der nicht aufgeben will, für seine Mannschaft alles gibt und seine Gesundheit, sogar seine Karriere riskiert. Durch Tezukas coole Fassade sickern seine Emotionen; das ist sehr geschickt und eindrucksvoll inszeniert. Gerade weil das Doppel Inui-Kaido durch Ehrlichkeit den Sieg vielleicht verschenkte, empfindet man Atobes unfaires Verhalten als besonders mies. Leider ist das reale Leben oft unfair, ungerecht und gemein – und das kommt hier deutlich zum Ausdruck.

Ryoma geht als Joker auf den Platz – er ist der Titel gebende „Prince of Tennis“. Tatsächlich ist sein Match weniger spannend, als man meinen sollte, denn das Ergebnis stand im Prinzip schon nach Tezukas Spiel fest. Der Ausgang aller anderen Begegnungen war offen, jede einzelne war dramatisch bis zum Schluss, und das Spiel von Tezuka konnte einfach nicht mehr getoppt werden. So flacht die Handlung zum Ende des Bandes hin ab, und Takeshi Konomi rettet sich in einige humorige Szenen.

Trotzdem darf man gespannt sein, wie es weitergehen wird. Die Spieler anderer Mannschaften haben sich bereits vorgestellt, und man ahnt, dass die Seigaku noch einige harte Nüsse wird knacken müssen. Wie ihr das gelingen soll ohne Tezuka, Ooishi und Kawamura, verraten die nächsten Bände.

Fazit:
Die erste Runde der Kanto-Meisterschaften endet mit einem wahren Tennis-Krimi. Freud’ und Leid liegen so dicht beieinander wie Sieg und Niederlage – ein einziger Ball entscheidet, und nicht immer gewinnt derjenige, der es aufgrund seines Könnens und vom moralischen Aspekt her verdient hätte. Das Leben ist unfair und gemein, aber man darf sich nicht unterkriegen lassen und muss sich auch nicht mit skrupellosen, gemeinen Personen auf dieselbe Stufe stellen. Das ist die Message, die Takeshi Konomi in seine Kapitel packt.

„The Prince of Tennis“ ist ein spannender Sport-Manga, der sich an ein männliches Publikum ab 12 Jahre wendet, aber auch einen breiteren Leserkreis in den Bann ziehen kann, wenn man dem Titel eine Chance gibt.

The Prince of Tennis 18 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 18

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86580-538-6

186 Seiten

Positiv aufgefallen
  • hoch dramatische, nicht immer vorhersehbare Handlung
  • sympathische Charaktere
  • Werbung für Fairplay
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 03.04.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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