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Comic-Besprechung - Top Cow Sonderheft 5

Geschichten:
Tales of the Witchblade 5
Autor: Christina Z., David Wohl , Zeicher: Richard Bennett , Tuscher: Richard Bennett
Tales of the Witchblade 6
Autor: David Finch , Zeicher: Clarence Lansang, Cedric Noon, Randy Green, Billy Tan, Dan Fraga , Tuscher:


Story:
Tales of the Witchblade 5: Eine junge Frau erzählt Teilnehmern eines Wochenendseminars ihre Version über den Untergang. Vor über 2000 Jahren bekamen die Maya als technologisch fortgeschrittenste Zivilisation auf der Erde von außerirdischen Besuchern ein Geschenk. Die grüne Energiekugel, die sie übergaben, verhieß unbegrenzte Macht, deshalb fingen die Priester und der König an, um ihren Besitz zu streiten. Da hatte aber schon längst Maitea, die Tochter des Königs, sich mit der Macht vereint. Und dann begann ein großes Blutvergießen, da die geheimnisvolle Macht ihre Trägerin instinktiv gegen alle Angriffe schützte. Alarmiert kamen die Aliens zurück, nahmen das Volk mit und ließen Maitea mit der Macht zurück. Und wenn sie nicht gestorben ist, wartet sie noch heute auf die Rückkehr ihres Volkes... Tales of the Witchblade 6: Die zweite Geschichte spielt bei den Kelten. Eine verhüllte Frau kommt in das Dorf ihrer Kindheit zurück. Damals hatten die Römer gesiegt und die Heldin, zu dieser Zeit noch ein Kind, neben vielen anderen versklavt und verschleppt. Nach qualvollen Jahren konnte sie fliehen und wurde von Druiden aufgenommen. Von ihnen erhielt sie auch die Witchblade, da sie laut einer Prophezeiung das Land von den Römern befreien sollte. Und nach ein paar Verwicklungen vernichtet sie die Römer mit der Macht der Witchblade - aber auch ihr Volk.

Meinung:
Der ersten Geschichte (US-Tales of the Witchblade #5) hätte es besser getan, wenn Christina Z. und David Wohl auf die Rahmengeschichte verzichtet hätten. Eigentlich ist die Idee einer Alien-Origin-Story für die Witchblade ja ganz nett, aber wenn die Erzählerin am Ende impliziert, dass sie Maitea ist, dann stellt sich natürlich die Frage nach der Ursache ihrer Langlebigkeit. An der Witchblade kann´s natürlich nicht liegen, denn diese hat sie ja schon lange nicht mehr. Vielleicht soll das Ganze ja wirklich nur eine über Generationen verfälschte Legende (die sogar noch besser nach Ägypten passen würde), dann haben die Autoren die Idee hinter der Story aber gut versteckt. Optisch ist diese Geschichte normale Image-Durchschnittsware, die Experimente mit Photoelementen finde ich eher mißlungen. Die Zeichnungen sind gut, aber nicht so gut, dass sie die schwache Story rausreissen. In Teil 2 (US-Tales of the Witchblade 6) läßt David Finch die derzeitige Heldin so viele Konflikte erleben, dass es schon fast etwas zu viel ist. Der Comic quillt vor Schuld, Versagen und Verzweiflung beinahe über. Es ist ein düsteres Bild, das hier von den Menschen gezeichnet wird, weder die unmenschlichen Besatzer noch die gebrochenen, versklavten Kelten, keine Figur erweckt den Anschein menschlicher Größe, selbst die Witchblade-Trägerin nicht. Selbst Cecilia, die als einzige der Kelten überlebt, wendet sich von ihr ab. Die Zeichnungen und die Farbe stützen die Geschichte - teilweise musste Infinity sogar wieder auf Retuschen zurückgreifen, um die blutigsten Szenen zu entschärfen. Ansonsten bietet dieses Heft wieder beste Infinity-Qualität hinsichtlich der Übertragung in Deutsche. Eine ansprechende Übersetzung und angenehm zu lesendes Lettering sind Fixposten, auf die man sich bei diesem Verlag ja schon direkt verlassen kann. Positiv ist auch zu erwähnen, dass die Covermotive beider US-Ausgaben in voller Größe auf den Innenseiten abgedruckt wurden.

Top Cow Sonderheft 5 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Top Cow Sonderheft 5

Autor der Besprechung:
Michael Klamp

Verlag:
Infinity

Preis:
€ 5,90 DM

24 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Übersetzung, Lettering
  • solide Image-Kost
  • beide US-Covermotive abgebildet
Negativ aufgefallen
  • erste Geschichte zu unausgewogen
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Bewertung:
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Rezension vom: 05.02.2002
Kategorie: Top Cow Sonderheft
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