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Comic-Besprechung - Rosario + Vampire 3

Geschichten:
Bd. 3 – Blut
Autor: Akihisa Ikeda, Zeichner: Akihisa Ikeda, Tuscher: Akihisa Ikeda

Story:
Die Yokai Gakuen High ist eine Oberschule für Monster und Hexen. Nur weil er die Ausnahmeprüfungen der anderen Institute vermasselte und man ihn hier ohne Tests aufnahm, gelangte der 15-jährige Tsukune Aono als ganz normaler Mensch in eine bizarre Welt, die ihn regelmäßig in Angst und Schrecken versetzt. Käme heraus, dass er kein Yokai ist, würde man ihn töten!

Aber auch so manövriert sich Tsukune regelmäßig in kritische Situationen. Die anderen Jungen beneiden ihn, weil sich die hübschesten Mädchen um ihn, den Loser, scharen. Zum Glück sind Moka Akashiya, Kurumu Kurono und Yukari Sendo mächtige Beschützerinnen. Doch auch umgekehrt können sich die drei auf Tsukune verlassen, denn wenn einer von ihnen Gefahr droht, zögert er nicht, sich dem Gegner in den Weg zu stellen. Gelingt es ihm, Moka von ihrem Rosenkranz zu befreien, wird das Siegel gebrochen, das ihre Vampir-Kräfte verschließt – und das Alter Ego des Mädchens kennt keine Gnade, wenn ein Fiesling ihren Freunden ein Leid zuzufügen versucht.

Diesmal ist es das gefürchtete ‚Komitee für öffentliche Sicherheit’, das Tsukune und die anderen Mitglieder der Zeitungs-AG im Visier hat. Der Werwolf Gin rät seinen Kameraden, Kuyo und dessen Leute nicht zu provozieren, aber dafür ist es längst zu spät. Kuyo will den Kampf. Tsukune und Moka opfern sich, damit er die anderen in Ruhe lässt, aber Gin, der Sukkubus Kurumu und die Hexe Yukari lassen das nicht zu. Doch selbst vereint sind sie Kuyo in seiner wahren Gestalt nicht gewachsen. In ihrer Verzweiflung flößt Moka dem schwer verletzten Tsukune etwas von ihrem Vampirblut ein …

Meinung:
Nachdem „Rosario + Vampire“ mit kleinen, relativ abgeschlossenen Kapiteln anfing, in denen die wichtigsten Charaktere und ihre Schrullen vorgestellt wurden, bauen nun die Ereignisse aufeinander auf, und man sollte schon die vorherigen Bände gelesen haben, um zu wissen, wie es zur aktuellen Situation hatte kommen können. Eine Zusammenfassung und Einführung der Protagonisten erleichtert es Quereinsteigern zwar, sich zurechtzufinden, aber je weiter die Handlung fortschreitet, umso öfter wird Bezug auf zurückliegende Geschehnisse genommen und auf den Aha-Effekt gesetzt – kleine Bonbons für die treuen Fans.

Lange konnte Tsukune, der eigentliche Held und zugleich die Identifikationsfigur, sein Geheimnis, dass er ein Mensch ist, bewahren. Zuerst wusste nur Moka davon, nun sind auch seine anderen Freunde informiert – und zu seiner großen Freude ist es ihnen völlig egal. Tsukune hat sich so oft als guter Kamerad bewährt, dass es für sie keine Rolle spielt, wer oder was er ist. Allerdings sind die Mitglieder der Zeitungs-AG die Einzigen, die so denken. Andere Yokai, die Gerüchte hörten, wollen Tsukune auf die Probe stellen und ihn töten, wenn er als Mensch entlarvt wird.

Den endgültigen Beweis bleibt er Kujo jedoch schuldig, denn Mokas Blut hat eine ganz eigentümliche Wirkung auf ihn. Was danach passiert, spricht sich schnell herum, aber statt ihn in Ruhe zu lassen, fühlen sich die Yokai nur noch mehr provoziert und wollen ihre Stärke mit ihm messen. Konkrete Gründe sind nicht notwendig; den Fieslingen geht es allein um Prügeleien und Machtdemonstrationen. Und sind es mal keine Mitschüler, die Tsukune das Leben schwer machen, dann sorgen die Lehrer für Aufregung, denn auch unter ihnen befinden sich schwarze Schafe.

In Konsequenz reiht sich eine Action-Szene an die andere, und die kurzen Röckchen der Mädchen fliegen hoch. Für Auflockerung sorgen Klamauk-Einlagen und romantischen Verwicklungen. Das alles wird in detailreichen, dynamischen Bildern wiedergegeben. Die Mädchen sind hübsch und zeigen ihre Kurven, ihre Widersacher sind kuriose, bizarre Monster, bei denen es sich teils um klassische Figuren der Phantastik und der (nicht nur japanischen) Mythologie handelt, teils um die schrägen Eigenschöpfungen des Künstlers.

Damit wird deutlich, dass es sich bei „Rosario + Vampire“ weniger um einen traditionellen Horror-Manga als um eine School-Comedy handelt, die der Zielgruppe – Jungen ab 13 Jahre – genau das bietet, was sie sich wünscht, nämlich heiße Babes und Panty-Shots, Krawall und Klamauk.

Fazit:
„Rosario + Vampire“ ist eine Shonen-Serie, die, in einem phantastischen Kontext eingebettet, Action, schrägen Humor und eine Prise Erotik offeriert. Die Illustrationen sind ansprechend und setzen vor allem die hübschen Protagonistinnen und die fiesen Monster gekonnt in Szene. Zwar folgt die Handlung einem bestimmten Muster, doch diesmal gelingt es Akihisa Ikeda, dieses zu durchbrechen und Tsukune für eine Überraschung sorgen zu lassen. Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen diese Veränderung mit sich bringt.

Rosario + Vampire 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Rosario + Vampire 3

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-663-5

182 Seiten

Positiv aufgefallen
  • actionreiche Handlung mit einigen Überraschungen
  • sympathische Charaktere
  • klare, detailreiche Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 09.05.2010
Kategorie: Rosario Vampire
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