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Comic-Besprechung - Spicy Pink 1

Geschichten:
Episode 1 – 6 + Free Talk Special
Autor: Wataru Yoshizumi, Zeichner: Wataru Yoshizumi, Tuscher: Wataru Yoshizumi

Story:
Für Sakura Endo hat sich ein Wunschtraum erfüllt: Sie arbeitet als Manga-Zeichnerin. Zwar ist sie erst ein kleines Sternchen am weiten Himmel der romantischen Shojo-Serien, aber ihre Geschichten werden gern gelesen, und die Redaktion fragt nach mehr. Allein ihre Kollegin Misono Kamijo, die ihr einige Jahre an Erfahrung voraus hat, kritisiert hin und wieder, dass Sakura keinen Freund hat, denn dann könnten ihre Storys noch viel überzeugender sein.

Schließlich lässt sich Sakura breit schlagen, an einem ‚Gruppen-Blind Date’ teilzunehmen, auf dem sich lauter Ärzte tummeln – Misono ist auf der Suche nach einem reichen Mann. Tatsächlich kommt Sakura ins Gespräch mit dem Schönheitschirurgen Iku Koreeda. Er erklärt ihr auch gleich, was man alles an ihr verbessern könnte. Kein Wunder, dass Sakura erst einmal genug von Dates und Männern hat!

Das Schicksal will es, dass sie Iku einige Tage später erneut über den Weg läuft. Obwohl sie nicht verliebt sind, wollen sie es miteinander versuchen. Ausgerechnet jetzt taucht Akira Maho, Sakuras Ex, auf, der mit Ikus Schwester Risa befreundet ist. Er lässt durchblicken, dass er immer noch an Sakura Interesse hat. Und auch Iku wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Aber … ist Natsuko nicht gestorben?!

Meinung:
In Deutschland kennt man Wataru Yoshizumi durch Serien wie „Marmalade Boy“, „Handome Girl“, Ultra Maniac“ u. a. Sie schreibt Geschichten, die sich am realen Leben orientieren, auch wenn die Verwicklungen und Auflösungen letztendlich sehr gefällig und süß sind. Schon nach wenigen Seiten zweifelt man nicht mehr daran, dass es ein Happy End gibt. Die Charaktere sind sympathisch und erfüllen die typischen Rollen vom netten Mädchen, das einen Freund sucht, ihrer kapriziösen Freundin, dem attraktiven Love-Interest und den diversen Rivalen und Rivalinnen, die für jede Menge Herz-Schmerz und Spannung sorgen.

Obwohl die Story an sich nicht neu ist, hat man viel Spaß an der Lektüre von „Spicy Pink“. Das liegt an der ruhigen Erzählweise, die nicht so aufdringlich und schrill ist wie die manch anderer Shojo-Mangas mit ähnlichen Themen, darunter „Special A“ oder „Maid-Sama“. Als Leser gleitet man in die Handlung hinein und nimmt Anteil an den nachvollziehbaren Problemen der Protagonisten. Obwohl man ahnt, wie die Geschichte ausgehen wird, möchte man doch erfahren, was, nachdem die Ereignisse unerwartet eine andere Richtung einschlugen, als nächstes passiert und auf welche Weise das Happy End möglich wird.

Die heitere Story wird in ansprechenden, klaren und verhältnismäßig realistischen Bildern erzählt. Hin und wieder werden superdeformierte Abbildungen eingestreut, wenn peinliche oder kuriose Situationen zum Schmunzeln anregen sollen; sie halten sich jedoch in Grenzen und fügen sich genauso in das Gesamte ein wie z. B. auch in „Hana-Kimi“ oder „Tenshi Ja Nai!!“, in denen man Chibis und übertriebene Grimassen akzeptiert, weil es einfach zu der witzigen Handlung und den fröhlichen Figuren passt, selbst wenn man dieses Stilmittel gar nicht mag.

Wataru Yoshizumi verknüpft in „Spicy Pink“ die Romanzen ihrer Charaktere mit dem Traumberuf vieler Mädchen: der Manga-Zeichnerin. Dabei halten sich der realistische Blick hinter die Kulissen, der deutlich macht, dass diese Tätigkeit kein Zuckerschlecken ist, und die Idealisierung die Waage, schließlich sollen die Fans, die den Stars nacheifern wollen, nicht entmutigt werden. Pikanterweise nimmt Sakura Iku als Vorbild für eine ihrer Figuren, und offensichtlich inspirieren die neuen Erfahrungen die junge Frau hinreichend, denn ihre aktuelle Serie wird zum Hit. In der Realität funktioniert das natürlich nicht so, aber wer von den Leserinnen will das schon wissen?

Hat man Spaß an heiteren, nachvollziehbaren Romanzen, die hübsch gezeichnet sind, dann sollte man dem Zweiteiler „Spicy Pink“ eine Chance geben. Mädchen und junge Frauen ab 13 Jahre werden bestens unterhalten.

Fazit:
„Spicy Pink“ ist eine Love-Comedy, die Love groß und Comedy kleiner schreibt als viele vergleichbare Serien. Wataru Yoshizumi bemüht sich um eine heitere, aber realistische Handlung, die immer wieder unerwartete Wendungen bietet und sich um sympathische Charaktere rankt. Klare, hübsche Zeichnungen runden ab. Schätzt man Titel wie „Aishiteruze Baby**“, „Nagatacho Strawberry“ oder „Snow Drop“, wird man auch an diesem Zweiteiler viel Vergnügen haben.

Spicy Pink 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spicy Pink 1

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-540-9

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • realistische, unaufdringliche Handlung
  • sympathische Charaktere
  • hübsche Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 02.06.2010
Kategorie: Spicy Pink
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