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Comic-Besprechung - Sherlock Holmes 8: Der griechische Dolmetscher

Geschichten:

Der griechische Dolmetscher

Autor: Sir Arthur Conan Doyle, Zeichner: Dan Day, Übersetzer: Petra Lückewerth



Story:
In einem Gespräch mit Dr. Watson offenbart Sherlock Holmes, dass er noch einen Bruder namens Mycroft Holmes hat. Holmes beschließt zusammen mit Watson seinem Bruder im Diogenes Club einen Besuch abzustatten. Während des dortigen Gespräches offenbart Mycroft den beiden Besuchern, dass er an einen neuen Fall dran ist. Er lädt dazu einen Mann ein, der sich als Übersetzer verdingt. Dieser berichtet von einer seltsamen Begebenheit, wonach er vor einigen Tagen einen Auftrag erhalten hat und bei Ausführung dessen auf einen Mann gestoßen ist, der offensichtlich gefoltert und gegen seinen Willen festgehalten wird. Die beiden Holmes-Brüder und Dr. Watson stürzten sich sofort auf den Fall und versuchen dessen schrecklichen Hintergrund aufzudecken.

Meinung:
Thorsten Lehmann veröffentlicht hier monatlich in seinem Classic Heroes Verlag die Abenteuer von Sherlock Holmes. Er greift dabei auf das Material des amerikanischen Verlags Renegade Press zurück, welcher von 1985 - 1988 15 Ausgaben der "Cases of Sherlock Holmes" Reihe veröffentlichte. Im Jahr danach, übernahm dann Northstar Publishing die Weiterführung der Reihe und veröffentlichte weitere 5 Hefte, sodass im Endeffekt 20 US-Hefte der "Cases of Sherlock Holmes" Reihe als Grundlage für diese deutsche Serie dienen.

Es ist beinah unglaublich, dass es mehr als 20 Jahre gedauert hat bis es diese Serie nach Deutschland geschafft hat. Wie Thorsten Lehman in einem Interview verriet, haben sich die Verhandlungen über die Rechte für diese Reihe als sehr schwierig herausgestellt. Doch im Jahr 2007 hat es dann endlich geklappt und seitdem erscheint Sherlock Holmes im US-Comicformat auf den deutschen Comic-Marktplatz.

Wobei man bei dem Wort "Comic" vorsichtig sein muss, so handelt es sich bei dieser Reihe doch vielmehr um illustrierte Romane, welche im Comic-Layout daher kommen. Alle Seiten enthalten zum einen die Story in fortlaufenden Text und zum anderen klein- und großformatige Zeichnungen zu wichtigen Szenen. Diese sind komplett schwarz/weiß gezeichnet und größtenteils auf die handelnden Figuren fixiert. Anhand der Darstellung von Sherlock Holmes lässt sich erkennen, dass der Zeichner sich stark vom damaligen Holmes-Schauspieler Jeremy Brett beeinflussen lassen hat, denn die Ähnlichkeit zu den Schauspieler(n) in der Sherlock Holmes Serie aus den 80iger Jahren ist offensichtlich.

Die einzelnen Zeichnungen wurden mit Bleistift angefertigt und mit viel Schatten hinterlegt. Dadurch baut sich eine bedrückende und düstere Stimmung auf, welche von der äußerst spannenden Story weiter getragen wird. Wie bei dem englischen Detektiv üblich, läuft alles einem großen Finale entgegen, dass mit viel Text und eine großen Splashpage abgeschlossen wird. Die 32 Seiten des Heftes sind nicht annähernd so schnell durchgelesen, wie die geringe Seitenzahl vermuten lässt. Denn der Leser wird zwangsläufig etwas länger auf den einzelnen Seiten verweilen, um die Zeichnungen zu betrachten und diese in die Handlung einzuordnen. Leider kommt bei der lockeren und uneinheitlichen Verteilung der Zeichnungen auf der Seite manchmal der Lesefluss ins Stocken, da der Leser erst einmal die Textreihenfolge erkennen muss. Aber dieser Kritikpunkt tritt nur bei zwei bis drei Seiten im Heft auf. 

Fazit:
Mit Sherlock Holmes Nr. 8 hat der Classic Heroes Verlag ein gelungenes Heft auf den Markt geworfen, welche eine Brücke zwischen den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle und der Comicszene schlägt. Die Zeichnungen sind sehr düster und äußerst gelungen. Die Serie kann allen Fans des Dektektivs -ob Comicfan oder nicht- wärmstens ans Herz gelegt werden.

Sherlock Holmes 8: Der griechische Dolmetscher - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sherlock Holmes 8: Der griechische Dolmetscher

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Thorsten Lehmann Verlag Classic Heroes

Preis:
€ 4,00

32 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannender Kriminalfall
  • gelungene s/w Zeichnungen, welche die Stimmung gut widerspiegeln
  • gute Mischung zwischen Roman und Comic
Negativ aufgefallen
  • Heftcover passt nicht zur Story
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 25.07.2010
Kategorie: Sherlock Holmes
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