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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 30

Geschichten:
Hass auf Goya-Gurken, Genius 256 – 264
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Die Tennis-Nationalmeisterschaft hat begonnen! In der zweiten Runde trifft die Seigaku Junior High auf die Higa aus Okinawa, die durch unfaire Methoden die Rokkaku vom Platz fegte und durch einen gezielten Ball Oji, den alten Trainer, sogar ins Krankenhaus beförderten. Prompt kämpfen Ryoma und seine Kameraden nicht mehr nur ums Weiterkommen, sondern auch um die Ehrenrettung der Rokkaku.

Die Higa ist kein leichter Gegner, denn außer fiesen Tricks haben sie auch beeindruckende Techniken auf Lager, die die Spieler vom Kampfsport abgeleitet haben. Im Moment sieht es ganz so aus, als könne Ryoma kein Mittel finden, um den gigantischen Kei Tanishi zu besiegen. Auch Fuji und Kawamura, die im Doppel antreten, tun sich schwer. Und wieder zeigt die Higa sich von ihrer schlechtesten Seite, als ein gefährlicher Ball auf Frau Ryuzaki, die Trainerin der Seigaku, geschossen wird …

Meinung:
Für die Spieler der Seigaku ist ein Traum wahr geworden: Durch Können, Teamgeist und die Fähigkeit, schnell Neues zu lernen und sich immer wieder zu steigern, haben sie sich nach oben gekämpft und gehören zu den Teilnehmern der Tennis-Nationalmeisterschaft. Diese auch noch zu gewinnen, würde die Saison perfekt machen. Allerdings müssen sie erst noch einige starke Mannschaften bezwingen, und bereits die Higa könnte zum Stolperstein werden.

Wie gewohnt bietet Takeshi Konomi seinen Lesern einen richtigen ‚Tennis-Krimi‘, denn erst Ryoma und dann Fuji und Kawabata tun sich schwer mit ihren Gegnern, denen es nicht an Selbstbewusstsein mangelt, die außer Können auch fiese Tricks – was Oji wiederfuhr, scheint sich bei Frau Ryuzaki zu wiederholen - in die Waagschale werfen, weshalb man seine Sympathien ohne Wenn und Aber dem Seigaku-Team schenkt. Nicht nur der Bessere sondern auch der Faire möge gewinnen. Ob im Manga, anders als so oft in der Realität, die Gerechtigkeit siegen wird? Das verrät erst der nächste Band, denn einige Begegnungen stehen noch aus.

So bleibt es spannend, zumal man nie weiß, wie die einzelnen Matche ausgehen werden. Man mag zwar davon ausgehen dürfen, dass die Seigaku bis zum Finale vordringen wird, aber selbst die Stars des Teams können eine Niederlage erleiden, während ein etwas schwächerer Kamerad zu überraschen weiß. Dieser Umstand und auch die packenden Schilderungen, wie der Gegner beobachtet, getestet, seine Strategie analysiert und schließlich ein Weg gefunden wird, das Spiel noch einmal herumzureißen und es – vielleicht – zu gewinnen, sorgen stets für Überraschungen. Das Schema ist immer ähnlich, doch die Dramatik macht dies wieder wett.

Die Charaktere erfüllen ihre Rollen: Auf der einen Seite stehen die Sympathieträger von der Seigaku, auf der anderen ihre Rivalen, die vor allem durch Arroganz und gemeine Tricks auffallen, so dass nicht selten Siegeswille und ein persönlicher Konflikt Hand in Hand gehen. Dadurch wird die Handlung, die praktisch kein anderes Thema als Tennis zulässt, aufgepeppt und wirkt umso dramatischer.

Die Illustrationen sind personenbezogen, sehr dynamisch und abwechslungsreich gestaltet. Es ist wirklich erstaunlich, dass man nicht müde wird, die Serie zu lesen und die Bilder zu betrachten – Takeshi Konomi findet ständig neue Variationen und sorgt durch geschickte Cliffhanger dafür, dass man gespannt der Fortsetzung harrt.

Fazit:
Das Thema von „The Prince of Tennis“ lädt sicher nicht jeden dazu ein, die Serie zu kaufen. Wie z. B. bei „Hikaru no Go“ oder „Slam Dunk“ ist die Orientierung etwas einseitig, doch wer den Titeln eine Chance gibt, wird überrascht, denn auch ungewöhnliche Inhalte können faszinieren. Takeshi Konomi ist es gelungen, einen packenden Sport-Manga zu inszenieren, und man staunt über die Ideen des Künstlers, der dem Thema immer wieder eine neue Facette hinzuzufügen weiß. Man sollte ein wenig in den Bänden blättern, und ist man erst auf den Geschmack gekommen, wird man am Ball bleiben wollen.

The Prince of Tennis 30 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 30

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-250-7

186 Seiten

Positiv aufgefallen
  • packende Handlung
  • sympathische Charaktere, die ihre Rollen erfüllen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 23.08.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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