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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 40

Geschichten:

Genius 352 – 361 

Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi



Story:
Im Finale der Nationalmeisterschaft steht die Seigaku Junior High der Rikkai gegenüber. Wie schon einmal treffen Tezuka und Sanada, die besten Spieler ihrer Teams, aufeinander. Es gilt, eine offene Rechnung zu begleichen, denn Sanada verletzte vor einigen Monaten gezielt Tezukas gerade verheilten Arm. Kann dieser sich revanchieren und den wohl verdienten Sieg erringen?

Nach ihm treten Inui und Kaido gegen Yanagiri und Kirihara an. Konnten sich die Seigaku-Spieler durch ihr hartes Training so gut vorbereiten, dass sie eine Chance haben? Wird Inuis Daten-Tennis oder Kiriharas Wut zum Erfolg führen? Schließlich ist Fuji an der Reihe und muss zu seinem Schreck erkennen, dass Nioh wie Tezuka spielt. Fuji und Tezuka haben bislang nur einmal ihr Können verglichen – mit einem unerwarteten Ausgang.

Sorgen bereitet allen Ryoma: Momoshiro konnte ihn finden, aber der jüngste Spieler scheint sein Gedächtnis verloren und alles über Tennis vergessen zu haben ...

Meinung:
Takeshi Konomi bereitet mit diesen Kapiteln das große Finale vor. Rasante, dramatische Matche sorgen für Freude auf der einen und tiefste Trauer auf der anderen Seite. Noch ist nichts verloren, und das Blatt kann sich sehr plötzlich wieder wenden. Wird die Seigaku die Nationalmeisterschaft gewinnen? Sicher war nur, dass sie bis ins Finale vorstoßen wird, wenn man auch nie wusste, wer die Siege einfährt, denn es gab so manche Überraschung. Ob all die Mühen und kleinen Erfolge endlich durch den Titelgewinn gekrönt werden, bleibt abzuwarten – z. B. in Hikaru no Go wählten die Künstler einen realistischen Ausgang, statt des triumphalen Happy Ends.

Wie man es gewohnt ist, setzt Takeshi Konomi seine Charaktere dynamisch in Szene. Außer dem Wunsch zu siegen und die eigene Mannschaft zum Erfolg zu bringen, spielen auch immer persönliche Animositäten bei den Begegnungen eine Rolle. Diese haben allerdings kein großes Gewicht; die Gefühle werden stets dem größeren Ziel untergeordnet. Auch das Leben abseits des Tennisplatzes wird nur selten tangiert, was schade ist, denn die Geschichte würde dadurch abwechslungsreicher, die Protagonisten würden vielschichtiger wirken.

Das liegt jedoch gar nicht in der Absicht des Mangaka. Er konzentriert sich auf den Sport und verwässert die Ereignisse nicht durch familiäre und schulische Sorgen oder gar Romanzen. Damit trifft er vor allem den Nerv sehr junger Leser, die schnelle, spannende Storys bevorzugen, die beim Thema bleiben. Dem reiferen Publikum mag das auf Dauer etwas zu eintönig sein, und doch lässt man sich von dem Tennis-Drama immer wieder in den Bann ziehen. Man leidet mit den sympathischen Seigaku-Spielern, wenn ihnen der Erfolg knapp verwehrt bleibt, und man freut sich mit ihnen, wenn sie einen besonders gemeinen Rivalen durch Können und Durchhaltevermögen bezwingen.

Die Zeichnungen (Gesichter, Körperbau) sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach 40 Bänden ist man mit dem Stil des Künstlers vertraut.

The Prince of Tennis ist eine spannende Serie, in die man einmal hinein schauen sollte, selbst wenn man sich wenig aus Sport macht. Obwohl wirklich nur Spiel auf Spiel folgt und darüber hinaus kaum etwas passiert - irgendwie möchte man doch am Ende von jedem Buch wissen, wie es weiter geht. Wer der Serie über so viele Bände die Treue hielt, wird auch den Schluss nicht versäumen wollen. 

Fazit:
Nach 40 Bänden wird kaum ein Quereinsteiger zu „The Prince of Tennis“ stoßen. Wer dennoch per Zufall diese Ausgabe in die Hände bekommt und zu lesen beginnt, wird zu seiner Verwunderung feststellen, dass man nach der Einführung und der Vorstellung der Hauptfiguren doch ganz leicht in die Handlung hinein findet. Das mag am immer gleichen Thema und Handlungsaufbau sowie den austauschbaren Gegnern der Seigaku-Spieler liegen. Dennoch überrascht der Künstler durch immer neue Varianten, um langjährige Leser weiterhin zu fesseln. Die Werbung für Fairplay, die sympathischen Protagonisten und die hoch dramatische Handlung sind die Pluspunkte des Titels.

The Prince of Tennis 40 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 40

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6.50

ISBN 13:
978-3-86719-260-6

190 Seiten

Positiv aufgefallen
  • sympathische Charaktere
  • hoch dramatische Handlung
  • Werbung für Fairplay
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 20.09.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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