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Comic-Besprechung - mosa.X Nr. 11

Story:

Die Ausgabe enthält einige Artikel, Kurzgeschichten und Comics zum Thema Mosaik.



Meinung:

Im November 2005 erblickte zum ersten Mal das Dresdner Fanzine mosa.X das Licht der Welt. Mittlerweile sind die Sachsen bei Heft 11 angelangt, was überschlagen zwei Hefte pro Jahr macht, womit sie genau wie die Macher des Lustigen Digedon oder des Mosa-icke nicht auf der faulen Haut liegen. Das mosa.X ist ein Fanzine rund um das MOSAIK-Heft, welches themenbezogene Artikel und Comics enthält.

Nach einer Einleitung in original sächsischer Mundart ("Und da guggsde nei ...") und einigen News beginnt Karsten Vick mit einem ausführlichen Artikel über die nordamerikanische Tierwelt – basierend auf den Abenteuern der Digedags in den Vereinigten Staaten. Der Text wird mit passenden Ausschnitten aus dem MOSAIK untermauert, was den ansprechenden Schreibstil zusätzlich auflockert. Sebastian Kautz versetzt dann mit seiner Kurzgeschichte Cherchez la femme! die Abrafaxe in die Zeit Sherlock Holmes. Wie in den Detektivbüchern der Faxe lösen sie hier einen kleinen Fall nur durch das Zusammentragen von Fakten. Krimifreunde kommen hier auf ihre Kosten, auch wenn die Handlung ruhig umfangreicher hätten sein können.

Viel Platz nimmt nun Guido Weißhahn mit seinem Text Comics von Alex Wedding und Neues von "Unku" ein, in dem er auf die Schriftstellerin Alex Wedding und auf ihr Werk Ede und Unku eingeht. Dies hat zwar nur im begrenzten Umfang etwas mit dem MOSAIK zu tun, aber angesichts der DDR-Vergangenheit bietet sich die Veröffentlichung in diesem Rahmen an.

Die zweite Hefthälfte wird dann von verschiedenen Kurzcomics gefüllt. Sei es das Hollywood / Matrix-Abenteuer, Professor Alchemix oder die Reliquien der Helden, welches die Digedags als Hartz IV-Empfänger in Dresden zeigt, all diese Storys regen zum schmunzeln an und haben teils bissige Pointen. Eine Kurzstory wurde von einem 16-Jährigen gezeichnet, quasi sein Erstlingswerk, und auch wenn die Zeichnungen vielleicht noch etwas verbesserungswürdig sind, so ist die Handlung spannend und nicht voraussehbar. Den Abschluss des Fanzines bietet die Fortführung des Runkel-junior Comics von Jan Suski (Zeichner) und Dirk Seliger (Autor). Dieser hat schon die Qualität einer alleinstehenden Serie und ist dementsprechend unterhaltsam und grafisch ansprechend gestaltet.

Das mosa.X erscheint im Mosaik-Format (165 x 235 mm - was das Ganze auch etwas teurer in der Herstellung macht, denn das weicht vom sonst üblichen DIN A5-Format ab) und hat genau 44 Hochglanzseiten. Wie fast alle Fanzines aus dem Mosaik-Kosmos ist es über eine temporäre Mitgliedschaft käuflich erwerbbar. Sollte sich jemand entschließen beim Dresdner Mosaik Fanclub Mitglied zu werden, bekommt er für einen Jahresbetrag von 15 € zwei Hefte jährlich frei Haus geliefert. Mehr Infos zum mosa.X-Heft und zum Fanclub gibt es auf www.mosax.de. Hier können auch Leseproben der verschiedenen Ausgaben heruntergeladen werden.



Fazit:

Die elfte mosa.X- Ausgabe enthält ein rundum gelungenes Komplettpaket aus Artikeln, Kurzgeschichten und Comics, welche allesamt mehr oder weniger mit dem MOSAIK zu tun haben. Besonders punkten kann der Fortsetzungscomic Runkel junior und die Beschreibung der nordamerikanischen Tierarten anhand der Digedags-Abenteuer. Zusammengefasst ist das mosa.X ein sympathisches Fanzines, welches MOSAIK-Freunden wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Alle anderen sind geraten sich die Leseproben auf der Homepage des Fanclubs anzuschauen, oder einfach den Charme eines professionell gestalteten Fanzines auf sich wirken zu lassen.



mosa.X Nr. 11 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

mosa.X Nr. 11

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Eigenverlag

Preis:
€ 8,00

44 Seiten

Positiv aufgefallen
  • abwechslungsreicher Inhalt
  • interessante Artikeln und sehenswert Comics
  • „Runkel junior“ Comic
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.5
(14 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 27.11.2010
Kategorie: Fanzines
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