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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 42

Geschichten:

Genius 372 – 379

Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi



Story:

In letzter Sekunde ist es Ryomas Freunden gelungen, ihm nach seiner Amnesie das Tennis-Spielen wieder beizubringen. Selbst Spieler gegnerischen Mannschaften, die der Rikkai den Triumph nicht gönnen, haben geholfen. Nun stehen sich Ryoma und Yukimura, der allgemein als der beste Spieler des Turniers gilt und mit dem Titel 'Sohn Gottes' geehrt wird, zum alles entscheidenden Match gegenüber.

Trotz seines Selbstbewusstseins und allem, was Ryoma innerhalb des vergangenen Jahres lernte, sieht es zunächst so aus, als habe er in Yukimura seinen Meister gefunden. Nicht nur kontert dieser jeden noch so komplizierten Ball, er schafft es sogar, Ryoma aus dem Konzept zu bringen und ihm in den ersten Sätzen davon zu ziehen. Die Rikkai und ihre Anhänger jubeln bereits ...

... als sich das Blatt plötzlich wendet und Ryoma zurück ins Spiel findet. Eine spannende Aufholjagd beginnt. Wird der jüngste Spieler die Sensation schaffen – oder hat Yukimura noch ein Ass im Ärmel?



Meinung:

Nach 42 Bänden The Prince of Tennis setzt Takeshi Konomi nun den Schlusspunkt. Die Spieler der Seigaku High haben sich im Laufe der Serie über viele dramatische Turniere zu den Spitzenmannschaften hoch gearbeitet und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Die Krönung ihrer Anstrengungen war schließlich das Erreichen des Finales der Nationalmeisterschaft. Ob Ryoma dem Titel gerecht wird und als Prince of Tennis einen 'Gottessohn' entthront, damit ein Traum wahr wird, verraten die letzten Kapitel. Danach klingt die Manga-Serie mit diversen Extras und einer Kurzgeschichte aus, die verrät, wie es für die Hauptfiguren weiter geht.

Der Zeitpunkt aufzuhören, ist gut gewählt, denn die Nationalmeisterschaft kann nur noch von internationalen Begegnungen getoppt werden, doch läuft die Handlung irgendwann Gefahr, sich zu wiederholen, da sich die Geschichte ausschließlich auf den Sport konzentriert und keinen Raum für andere Themen lässt. Zuletzt waren manche Manöver schon so phantastisch, um noch einmal die Spannung zu erhöhen, dass man schon fast das Gefühl hatte, einen Samurai-Manga wie Kenshin zu lesen, in dem fiktive Techniken mit klangvollem Namen und zahlreichen Speedlines vorgeführt werden.

'Super-Ultra-Great-Delicious-Riesenrad-Yama Arashi' und andere Bezeichnungen verdeutlichen, dass sich The Prince of Tennis in erster Linie an Jungen ab 12 Jahre wendet, die sowas 'cool' finden und nicht hinterfragen, ob es in der Realität möglich ist, während das reifere Publikum allenfalls mit der Schulter zuckt. Leserinnen können der Serie nur bedingt etwas abgewinnen, da die Inhalte gar nicht auf sie zugeschnitten sind. Allein wenn man sich von der schnellen, dramatischen Atmosphäre einfangen lässt und sich an den vielen Bishonen erfreuen kann, wird man der Reihe gern folgen und sich nach Doujinshi umsehen.

Zudem gibt es gefälliger gezeichnete Titel. Takeshi Konomis Stil ist etwas gewöhnungsbedürftig (die großen Augen, die kantigen Körper), aber er zieht ihn konsequent durch. Obendrein versteht er es, die Handlung dynamisch und ohne überflüssige Worte umzusetzen und die Leser in die schnelle Handlung hinein zu ziehen.

The Prince of Tennis wirbt für den Spaß am Sport, für Teamgeist und Fairplay – und das ist das Beste an der packenden Serie.



Fazit:

The Prince of Tennis ist nach 42 Bänden zu Ende. Wer der Serie die Treue hielt, hat nun einen spannenden Nerven-Krimi im Regal stehen, den man bestimmt irgendwann wieder in die Hand nimmt, um nochmal nachzulesen, wie die sympathischen Spieler der Seigaku High die Erfolgsleiter hinauf kletterten. Der Titel spricht vor allem ein männliches Publikum an, das sich für Sport beziehungsweise Tennis begeistern kann und sich mit den ambitionierten Protagonisten identifizieren möchte. Obwohl das Thema etwas einseitig angegangen wird, bietet die Reihe beste Unterhaltung. 



The Prince of Tennis 42 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 42

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Preis:
€ 6.50

ISBN 13:
978-3-86719-764-9

174 Seiten

Positiv aufgefallen
  • sympathische Charaktere
  • dramatische Handlung
  • Werbung für Fairplay und Teamgeist
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 31.12.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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