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Comic-Besprechung - Troll von Troy 12: Familienbande

Geschichten:

Familienbande

Autor: Christophe Arleston
Zeichner, Tuscher: Jean-Lois Mourier
Colorist: Claude Guth

Story:

Nach vielen bestandenen Abenteuern sind Waha und die anderen wohlbehalten in das Dorf der Trolle zurückgekehrt und frönen dem Familienleben zwischen Jagd, Fischfang und Essenszubereitung. Sie lassen es sich gut gehen, auch wenn manchmal Menschen durch ihren Wald ziehen, die so gar keine Angst vor ihnen haben, so wie die hübsche Dame, die es genau über ihren Köpfen regnen lassen kann, selbst aber nicht dabei nass wird.

Aufgeschreckt durch die Begegnung mit ihr, beschließt Haigwepa, der Chef der Trolle kurzerhand, sich die Menschen nun ebenfalls einmal genauer anzusehen und nicht länger nur als leckere Speise zu betrachten. Da er das ganze ganz locker sieht, nimmt er auch seine Sprösslinge Tyneth und Gnodpom mit sich. Doch wie zu erwarten ist, unterschätzt er die Menschen gewaltig. Während Haigwepa im Wein schwelgt und sich einen Rausch antrinkt, landen die Trollkinder im Waisenhaus der Lady Romande - der Frau, die es über den Köpfen anderer regnen lassen kann. Allerdings steckt hinter der Wohltätigkeit, sich um die Stadtkinder ohne Eltern zu kümmern etwas mehr als nur Nächstenliebe - nämlich ein ziemlich raffiniert denkender Geschäftssinn.

Und so kommt es wie es kommen muss. Bei dem Versuch, die Trollkinder zu zähmen bricht das Chaos los, denn Tyneth und Gnodpom haben anders als viele Kinder nicht nur einen Dickkopf, sondern auch die Kraft, sich zu wehren.



Meinung:

Anders als in den übrigen Troy-Serien stand bei Troll von Troy schon immer mehr der Humor im Vordergrund als das Abenteuer. Allein die schräge Sicht der Trolle auf menschliche Verhaltensweisen ist ein Schmunzeln wert.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden Bänden stehen nun nicht mehr Waha und ihr Adoptivvater im Vordergrund, sondern ganz andere. Haigwepa war bisher nur eine Nebenfigur, ähnlich wie Tyneth und Gnodprom. Diesmal rücken sie in den Mittelpunkt, die anderen haben nur einen Gastauftritt zu Anfang des Bandes.
Schnell zeigt sich, dass die Trolle trotz ihrer rustikalen Sitten und der Gewohnheit, alles um sich herum als essbar zu betrachten, die Guten sind, denn Lady Romande ist eine ganz und gar nicht nette Vertreterin ihrer Art. Sie benutzt das Waisenhaus, um die Kinder als Dienstboten und Sklaven weiter zu verkaufen. Oft genug sind die Kleinen nicht einmal elternlos, sondern wurden einfach von den Straßen der Städte verschleppt.

Die Geschichte liest sich flott und unterhaltsam, wie immer, wenn das anarchische Wesen der Trolle auf den Ordnungswahn der Menschen trifft und damit dann das Chaos ausbricht. Allerdings sollte man auch nicht mehr als frechen und kurzweiligen Humor erwarten, der manchmal unter die Gürtellinie geht - einen tieferen Sinn gibt dieses Abenteuer nicht her.

Allerdings hat es einen großen Nachteil - es endet mit einem Cliffhanger, so dass man sich auf jeden Fall den kommenden Band Der Krieg der Vielfrasse zulegen muss, um zu erfahren, wie die Geschichte endet. Dadurch ist die Handlung auch in die Länge gezogen und nicht ganz so spannend wie frühere Bände.



Fazit:

Familenbande ist wieder einmal ein anarchistischer Spaß aus der Reihe Troll von Troy, in der vor allem die Gags zählen. Zudem sollte man sich nicht wundern, dass die Geschichte einige Zeit braucht, um in die Gänge zu kommen, da sie mit einem Cliffhanger endet.



Troll von Troy 12: Familienbande - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Troll von Troy 12: Familienbande

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3551749093

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • eine flott erzählte Geschichte
  • schräger und frecher Humor
Negativ aufgefallen
  • Handlung bleibt sehr oberflächlich
  • die Geschichte kommt nur langsam in die Gänge
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 22.02.2011
Kategorie: Troll Von Troy
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