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Comic-Besprechung - ZACK 140 (Nr. 02/2011)

Geschichten:
  • DANTÈS: Sechs Jahre in der Hölle (Teil 5), Autor: Pierre Boisserie & Philippe Guillaume, Zeichner: Eric Juszezak
  • DER MANN VON NEUENGLAND (Teil 4), Autor/Zeichner: Dino Battaglia
  • DAMOCLES: Unmögliches Lösegeld (Teil 4), Autor: Joel Callède, Zeichner: Alain Henriet
  • DEIN FREUND & HELFER: Bullenpech, Autor: Daniel Kox, Zeichner: Raoul Cauvin
  • BLUE SPACE: Das dritte Auge der Indra (Teil 2), Autor: Richard Marazano, Zeichner: Chris Lamquet
  • NICO: Atomium-Express (Teil 3), Autor: Fred Duval, Zeichner: Philippe Berthet
  • ÉPICTETUS, Autor: Guillaume Bianco, Zeichner: Sergio Algozzino
  • DIE VERDAMMTEN DER STRASSE: Höhenrausch, Autor: Rodrique, Zeichner: Achdé


Story:

Hinweis: Auf Grund der Menge an verschiedenen Comics und den Gesetzmäßigkeiten der Fortsetzungsgeschichten, wird inhaltlich an dieser Stelle nicht alles wiedergegeben.

Im Februar gibt es geschichtentechnisch nichts Neues. Alle Teilnehmer aus dem letzten Heft werden diesmal weitergeführt oder abgeschlossen.

Zu Ende gehen gleich drei lange Geschichten: das zweite Abenteuer der modernen Monte Christo-Variante Dantès, der italienischer Klassiker Der Mann von Neuengland sowie der Action-Thriller Damocles.

Auf den „Service“-Seiten gibt es diesmal ein Interview mit Horst Gotta vom Splitter Verlag , geführt von Michael Hüster, sowie ein  Artikel über Jijés Westernhelden Jerry Spring von Volker Hamann. Regelmäßige Sparten wie Novitäten, News und Rezensionen sind wie gewohnt vertreten. 



Meinung:

Das zweite Heft im neuen Jahr ist insgesamt etwas wenig spektakulär. Die redaktionellen Beiträge haben einen gewissen Level erreicht, der recht hoch ist. Erfreulicherweise bringt man nicht nur Beiträge über franko-belgische Comics, sondern auch immer wieder Artikel über Comics aus Deutschland oder anderen Ländern, wie die USA. Horst Gotta wird diesmal in einer interessanten Facette als Künstler gezeigt. Bei all der vielschichtigen Arbeit, die Gotta für Splitter erledigt, hat man schon fast vergessen, dass er auch als Zeichner etwas drauf hat. Die Episode mit der Bewerbung als Andy Morgan-Zeichner mit abgedruckter Probeseite, die zeigt, dass er Hermann-Epigone hätte werden können, dürfte so manchem bislang unbekannt gewesen sein.

Bei den Comics gehen gleich drei Serien zu Ende. Dino Battaglias Der Mann von Neuengland war der erwartet umstrittene italienische Beitrag. Von hoher zeichnerischer Qualität wirkte die Story dennoch ein bisschen wie der Anachronismus, die sie ist. Die Meinung der Leser fiel zwiespältig aus. Weitere Geschichten aus dieser Serie warten bereits einige Jahre auf ihre deutsche Erstveröffentlichung. Ob die Resonanz positiv genug ausfiel, um diese nachzuschieben, kann bezweifelt werden.

Sechs Jahre in der Hölle, der zweite Teil von Dantès, war letztlich besser als erwartet und in jedem Fall besser als der dröge erste Teil. Man ist gespannt, wie es weitergeht, obwohl das von Dumas entlehnte Grundgerüst bekannt ist. Weniger gespannt ist man, wie es mit Damocles weitergeht. Unterm Strich, wie Band 1, leider nur durchschnittlich, sowohl von der Handlung als auch den Zeichnungen.

Ordentlich Zündstoff hat dagegen wieder das Editorial von Georg F.W. Tempel. Diesmal geht es ums Thema Online-Handel („zweistellige Zuwachsraten“). Als interessante Idee präsentiert er ein gemeinsames Comic-Verkaufsportal im Internet. Dass dies wahrscheinlich nie Wirklichkeit wird, dürfte daran liegen, dass jeder Verlag nicht nur seine eigene Homepage hat, sondern auch immer mehr Verlage eigene Online-Shops etablieren und bestehende aufrüsten. Nachdem Splitter 2010 sein Angebot modernisiert hat, ist auch Cross Cult im Januar mit einer verbesserten Webseite ins Rennen gegangen. Selbst ein Kleinverlag wie Epsilon hat in dieser Richtung ausgebaut. Tempel hat schon recht, dass diese ganze Eigenbrötlerei dem interessierten Leser irgendwann auf die Nerven gehen könnte. Wer hat schon Lust sich bei zehn verschiedenen Verlags-Shops zu registrieren, wenn er dies nur einmal machen muss, nämlich bei Amazon, wo er schon immer CDs und Bücher bestellt, und dort dann bequem alle Bestellungen bündeln kann? Werden hier gar Ressourcen mit Pflege von Online-Shops gebunden, die man anderweitig besser investieren könnte? Wichtig bei all der Kundenpflege, sollte in jedem Fall auch die Pflege der Comicläden und Buchhandlungen, die Comics im Programm haben, sein. Kostet auch viel Zeit und Energie und sogar Außendienstbesuche, wenn man mit den großen Verlagen mitspielen will.



Fazit:
Ein weiteres solides Heft mit der gewohnt guten Mischung von Comics aller Genres. 

ZACK 140 (Nr. 02/2011) - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

ZACK 140 (Nr. 02/2011)

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7.90

84 Seiten

Positiv aufgefallen
  • DER MANN VON NEUENGLAND
  • Horst Gotta: eine der schillerndsten Persönlichkeiten im deutschen Comic-Zirkus
  • Artikel über JERRY SPRING
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
3.5
(2 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 28.02.2011
Kategorie: ZACK
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