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Comic-Besprechung - The Legend of Zelda: Four Swords 1

Geschichten:

The Legend of Zelda: Four Swords 1

Autor & Zeichner: Akira Himekawa



Story:

Vor langer Zeit wurde das Land Hyrule durch den bösen Magier Vaati in Angst und Schrecken versetzt. Der Legende nach konnte Vaati nur durch einen mächtigen Helden aufgehalten werden, der sich in vier Krieger aufspaltete. Dieser Vier konnten den Gegner besiegen und in die Klinge seines Schwertes verbannen und so die Bedrohung vereiteln. Seitdem ist viel Zeit vergangen, doch plötzlich spürt Prinzession Zelda die dunkle Macht erneut aufsteigen. Als ihre sechs Maiden entführt werden wird deutlich, dass Vaati den Bann brechen will. Link und Zelda können dies nicht verhindern und bald muss der junge Held erkennen, dass nur das sagenumwobene Schwert die Möglichkeit bereithält, abermals die Gefahr zu bannen. Er nimmt das Schwert an sich und wie es die Sage beinhaltet, spaltet auch er sich in vier Krieger - jeder mit unterschiedlichen Wesenszügen ausgestattet. Der schaue Vaati lässt sich so schnell jedoch nichts in Boxhorn jagen und so müssen die vier Links eine ganze Reihe mystischer Abenteuer bestehen, die sie durch ganz Hyrule führen. Doch nur wenn sie zusammen arbeiten, können sie die gefährlichen Abenteuer bestehen und nicht nur Vaati, sondern auch ihrem dunklen Abbild Einhalt gebieten...



Meinung:

Als Nintendo 2003 seinen SNES-Spieleklassiker The Legend of Zelda - A Link to the Past für den Game Boy Advanced neu auflegte, fügte der Videospielgigant das Multiplayer-Adventure Four Swords bei, welches den Spielumfang deutlich erweiterte. Auch für die Konsole Game Cube wurde ein Four Swords-Titel veröffentlicht (2004), allerdings mit einer Anpassung des ursprünglichen Plots.

Akira Himekawa - das Mangaka-Duo, welches sich auf die Manga-Umsetzungen der Zelda-Spiele spezialisiert hat - hat nun diese Vorlagen als Basis ihres zweiteiligen Bandes  The Legend of Zelda: Four Swords verwendet, um die Abenteuergeschichte nebenden Videospielansätzen auch als grafische Erzählung präsentieren zu können. Stilistisch bewegt sich dieser Titel im bekannten Maße der bereits erschienenen Titel: In für Mangas typischen Zeichnungen wird die dramaturgisch leicht angepasste Storyline der Spiele aufgearbeitet. Die schwarzweisen Zeichnungen waren bisher als gegeben annehmbar. Jetzt, da es vier verschiedenfarbige Links gibt, wäre Farbe sehr hilfreich. Leider wirken die Zeichnungen in schwarzweiß öfters verwirrend, da die Figuren recht ähnlich aussehen. Die Ausrichtung auf eine junge Leserschaft ist dabei deutlich spürbar. Sowohl Umfang der Geschichten als auch deren humoristischen und ernsten Elemente entsprechen zu der vom Tokyopop-Verlag angegebenen Altersempfehlung ab 10 Jahren. Der Doppelband dürfte für diese Zielgruppe ein spannender Titel sein, da die Story mit Zelda-Eigenschaften vollgestopft ist und in eine Reise durch das Fantasyland Hyrule einlädt, die voller Herausforderungen steckt. Ältere Leser werden wohl die ein oder andere Länge überstehen müssen, denn Four Swords Band 1 ist vom Anspruch her unter dem für eine breite Leserschaft gelungenem A Link to the Past anzuordnen.

So folgt in Four Swords zwar eine Herausforderung auf die vorangegangene, einen ausgereift umfassenden Handlungsbogen präsentiert dieser Band nur in Ansätzen. Jede episodenhaft gestrickte Handlugseinheit wird innerhalb weniger Seiten abgehandelt: Den Spielen ähnlich ist dabei der puzzleartige Aufbau. Erledige Schritt 1 danach kann durch Skillzuwachs Schritt 2 bestanden werden. Was im Spiel in den aktiven Händen den Spielers liegt, wird im Manga lediglich gezeigt. Deshalb kann das Lesen streckenweise durchaus ermüdend wirken, da lediglich Abenteuer aneinandergereiht wurden. Nur langsam rückt das übergeordnete Ziel, das Verhindern von Vaatis dunklen Machenschaften, ins Zentrum der Geschichte dieses ersten Bandes. Das Verhältnis der vier Links, die jeweils mit unterschiedlichen Persönlichkeiten ausgestattet sind, steht deutlicher Fokus. Teamwork ist hier gefragt, ähnlich dem Spielkonzept. Allerdings müssen die vier Heißsporne das erst einmal erkennen, weswegen diese Geschichte auch einen coming-of-age-Element mitbringt.



Fazit:

The Legend of Zelda: Four Swords ist eine auf zwei Bände angelegte Manga-Version des bekannten Videospiels. Die Geschichte ist typisch für Zelda-Abenteuer, weswegen sie der Band die Stammleserschaft ansprechen wird. Allerdings wirkt die Umsetzung in diesem ersten Teil stellenweise holprig, ein deutlicherer "roter Faden" wäre für die Dramaturgie durchaus hilfreich gewesen.



The Legend of Zelda: Four Swords 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Legend of Zelda: Four Swords 1

Autor der Besprechung:
Marcus Offermanns

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 10:
3867199051

ISBN 13:
978-3867199056

190 Seiten

Positiv aufgefallen
Negativ aufgefallen
  • Story zu sehr fragmentiert
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Rezension vom: 10.03.2011
Kategorie: The Legend of Zelda
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