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Comic-Besprechung - Star Wars 85: Blutsbande: Jango und Bobba Fett 2

Geschichten:

US-Star Wars: Blood Ties, A Tale of Jango and Boba Fett 3, 4

Autor: Tom Taylor
Zeichner/Kolorist: Chris Scalf


Story:

Bobba Fett hat ein Problem. Sein Auftrag lautete Connor Freeman zu fangen und ihn an den Psychopathen Tayand auszuliefern. Doch bei der Gefangennahme stellt er fest, dass Connor Freeman der „Sohn“ von seinem Vater ist. Klonen machts möglich. Nun sitzt er in der Zwickmühle. Auf der einen Seite steht das Versprechen, das Bobba Fett jedes Kopfgeld einstreicht und auf der anderen Seite handelt es sich bei Connor Freeman quasi um ein Familienmitglied. Als wenn das noch nicht genug wäre, sitzt ihm die komplette Liga der Kopfgeldjäger im Nacken, welche ebenfalls das Kopfgeld für Freeman kassieren wollen. Aber Fett wäre nicht der beste Kopfgeldjäger der Galaxie, wenn ihm in dieser Situation kein Ausweg einfallen würde ...



Meinung:

Panini präsentiert hier den zweiten Teil, und somit den Abschluss des Bobba Fett-Abenteuers, das den Kopfgeldjäger von seiner nachdenklichen Seite zeigt. Autor Tom Taylor setzte im ersten Teil der Miniserie bei der Ausbildung von Bobba durch Jango Fett an. Dieses zeigte schon unmissverständlich, in welche Richtung sich der Junge einmal entwickeln würde. Tom Taylor knüpfte aber geschickt den Stolperstein in Jango Fetts Leben ein, über den sein Sohn Bobba in dieser Ausgabe nun stolpert. Dadurch bekommt der Leser einen Kopfgeldjäger zu sehen, der zwar weiterhin den Einzelgänger spielt, aber durch einzelne Aktionen zeigt, dass Blut doch dicker als Wasser ist. Für die Handlung bedeutet dieses jede Menge Action, wilde Schießereien und eine unfreiwillig aufgelöste „Liga der Kopfgeldjäger“. Zwischendurch gibt es immer wieder Erklärungsversuche von Connor Freeman und Bobba Fett für diese Pattsituation, doch vollends wird das Verwandtschaftsverhältnis nicht geklärt.

Tom Taylor präsentiert somit dem Leser eine äußerst spannende und interessante Geschichte aus dem Leben von Bobba Fett, die trotz ihrer Kürze (zwei Teile) genug Tiefgang aufbauen kann, um länger in Erinnerung zu bleiben. Dazu gesellt sich natürlich der Coolness-Faktor, der Bobba Fett umgibt und den dieser in Blutsbande von Anfang bis zum Ende durchzieht. Ein Mann weniger Worte und mit explosiven Methoden.

Dies führt aber auch dazu, dass der Leser schnell mit dem Heft durch ist, da die Story eher durch die Action, als durch lange Dialoge, voran getrieben wird. Wirklich störend ist dieser Umstand nicht, denn das grobe Gerüst der Handlung muss nicht lange erklärt werden.

Neben der ausgezeichneten Story, können wieder die Grafiken von Chris Scalf überzeugen. Sein fotorealistischer Zeichenstil macht diesen Comic zum wahren Augenschmaus. Die Zeichnungen sind äußerst realistisch und wirken durch die dunklen Pastelltöne beinah plastisch. Weiterhin setzt er im zweiten Teil von Blutsbande auf kleinformatige Zeichnungen, um die Vielzahl der Schießereien und Explosionen in übersichtlicher Art und Weise abbilden zu können. Nur an wenigen Stellen gibt es Splashpages, welche die Action beinah wie ein Portrait abbilden. Kurz gesagt: Hier ist staunen angesagt.

Wie in dieser Reihe üblich, ergänzt Panini den Comic durch einen umfangreichen Redaktionsteil, der auch dieses Mal  DVD-/Games-Empfehlungen, kurze Star Wars Infoartikel und eine große Leserbriefecke enthält. Abgerundet wird dies durch ein Gewinnspiel und verlagsseitiger Star Wars Werbung. Für den Fan ergibt sich dadurch ein interessantes Paket aus Comic und Infoteil, das viel Lesespaß rund um das Star Wars Universum enthält.



Fazit:

Der Abschluss des Blutsbande-Zweiteilers ist Tom Taylor gelungen. Die Story enthält jede Menge Action, aber auch einige ruhige Momente, was den Kopfgeldjäger Bobba Fett mal aus einer anderen Sichtweise zeigt. Der eigentliche Star ist aber Zeichner Chris Scalf, der mit seinen Pastelltönen wunderbar realistische Grafiken erzeugt. Dadurch gibt es für den Leser hier ein überzeugendes Gesamtkonzept aus Story und Grafik, bei dem Panini durch den dicken Redaktionsteil noch einen drauf setzt. Egal, ob Star Wars Fan oder nicht: Blutsbande sollte man gelesen haben.



Star Wars 85: Blutsbande: Jango und Bobba Fett 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Star Wars 85: Blutsbande: Jango und Bobba Fett 2

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 3,95

60 Seiten

Positiv aufgefallen
  • riesiger Redaktionsteil
  • spannende Story
  • realistische und dynamische Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
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Rezension vom: 20.03.2011
Kategorie: Star Wars
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