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Comic-Besprechung - Spawn 96

Geschichten:

US-Spawn 199
Autor: Todd McFarlane, Zeichner: Erik Larsen, Tusche: Todd McFarlane

US-Spawn 200
Autor, Zeichner und Tusche: Todd McFarlane
Layouts und Zeichnungen: Michael Golden
Ergänzende Zeichnungen und Tusche: Danny Miki & Jonathan Glapion
Autor und Zeichner (Prolog): Robert Kirkman
Zeichnungen und Tusche (Epilog): Szymon Kudranski



Story:

Während die Detektive Sam & Twitch den neuem Spawn Jim Downing auf der Spur sind, sieht sich dieser gerade von allen Seiten bedrängt. Da ist zum Einen der Clown, welcher Downing für seine Zwecke missbrauchen will und zum Anderen der mysteriöse Freak, der den Spawn auf seine Seite ziehen will. Dafür scheut er sich nicht davor, eine neue Rasse der Spawns auf die Erde zu holen. Es kommt zum Kampf zwischen den Beteiligten, wobei der Freak endlich sein wahres Äußeres zeigt. Auf Chris Downing kommen wahrhaft düstere Zeiten zu ...



Meinung:

Todd McFarlane erfindet Spawn neu. So, oder so ähnlich könnte man das Auftauchen von Chris Downing im Spawn Kostüm erklären. Nachdem die kritischen Stimmen an der Spawn-Serie in letzter Zeit immer lauter geworden sind, hat sich der Autor für einen radikalen Schnitt entschieden, indem er den Hauptdarsteller Al Simmons in der Endspiel-Saga durch besagten Downing ersetzt hat. Bei Marvel oder DC ist so eine Wandlung normal und in regelmäßigen Abständen wechseln verschiedene Personen das Kostüm. Bei Spawn, welcher gerade durch die Lebensgeschichte von Al Simmons, über einen interessanten Hintergrund verfügte, ist dieser Schritt äußerst gewagt. McFarlane ist sich dessen anscheinend bewusst, denn mit dem neuen Träger des Spawn-Kostüms hat er eine ebenso geheimnisvolle Person kreiert, wie Al Simmons es zu Beginn war. Leider kann der Autor das Kapitel Simmons nicht komplett zuschlagen und so bleibt der ehemalige Spawn in einem Nexus gefangen, von woraus er clevere Ratschläge an Downing gibt und sich als Besserwisser aufspielt. Dies führt zu langen Dialogen, die im Endeffekt wenig Aussagekraft haben und die Story auch nicht wirklich voranbringen. Neben diesen Gesprächen enthält das Heft riesige Prügelorgien zwischen den Spawns, dem Violator und dem geheimnisvollen Freak. Diese Action ist stellenweise arg unangebracht und unlogisch. Einzig und allein die Geschehnisse um den Freak bringen wirklich neue Erkenntnisse, und diese haben es in sich. Ansonsten bleibt ein actionreiches Heft übrig, welches über jede Menge Dialoge verfügt, aber keinen großen Wissensgewinn für den Leser bereit hält.

Angesichts der 200. US-Ausgabe, welche in diesem Heft enthalten ist, führt McFarlane einen neuen Gegner für den Spawn ein, der in einem dreiseitigen Prolog vom The Walking Dead Autor Robert Kirkman vorgestellt wird. Dieser kurze Einspieler macht Lust auf mehr und bildet einen der wenigen Blickfänge des Heftes.

Am Zeichenstift ist wieder Erik Larsen aktiv, der mit überzeugenden Artwork glänzen kann. Die Darstellung der Kampfszenen ist aufgrund der vielen Perspektivenwechsel sehenswert, wobei die Splashpages richtig Lust auf mehr machen. Im Jubiläumsheft geben sich eine Vielzahl von Zeichnern die Klinke in die Hand, wobei der Stil im Großen und Ganzen gleich bleibt. Leider bedeutet dies nicht unbedingt etwas positives, denn wirklich beeindruckend sehen die Zweikämpfe nicht aus. Die beiden Spawns und der Violator sehen stellenweise etwas deformiert und dünn aus, von geballter Kraft kann hier stellenweise keine Rede sein.

Die Farbgebung hat fast durchgängig McFarlane inne, was dem Heft eine zufriedenstellende Einheitlichkeit beschert, auch wenn die Farben ruhig kräftiger hätten sein können.

Das umfangreiche Comicheft wird mit einer kompletten Covergalerie und einer einseitigen Leserbriefseite abgeschlossen.



Fazit:

Das 96. Spawn-Heft enthält eine Story mit vielen Höhepunkten, welche aber durch viele Dialoge elendig in die Länge gezogen wird. Die Actionszenen sind stellenweise unglaubwürdig und tragen nicht zum Fortschreiten der Handlung bei. Der Leser bekommt hier ein Heft, welches sicherlich eine Weichenstellerfunktion hat, aber dennoch nicht ganz ausgereift ist.



Spawn 96 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spawn 96

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 6,95

80 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spawn bekommt mächtige Feinde
  • Robert Kirkmans kurzer Prolog
  • komplette Covergalerie
  • günstiger Preis
Negativ aufgefallen
  • viele unsinnige Prügelorgien
  • laaaaange Dialoge ohne Ergebnisse
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 30.05.2011
Kategorie: Spawn
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