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Comic-Besprechung - Mosaik 426

Geschichten:

„Die total verrückte Welt des Edmond Halley"

Autor: Jens Uwe Schubert
Zeichner: Niels Bülow, Jens Fischer, Sally Lin, Ulrich Nitzsche, Andreas Pasda, Thomas Schiewer, Andreas Schulze 

Story:

Während Baldo mit Liebeskummer betrübt durch London schleicht, machen die Abrafaxe Bekanntschaft mit Edmond Halley, der gerade ein Tauchglockenexperiment in der Themse durchführen will. Dies geht ordentlich schief und die beiden Faxe erklären sich bereit, bei der Neuauflage dabei zu sein. Derweil spielt Sabine mit dem Finanzminister in Paris Federball, wobei sie über Baldo ins Gespräch kommen. Plötzlich taucht der Herzog Caran d´Ache auf und fordert sein Eigentum zurück.



Meinung:

Das Mosaik geht in eine neue Runde. Im Rahmen der „Barock-Serie“ besuchen die beiden Abrafaxe Abrax und Califax dieses Mal den Wissenschaftler Edmond Halley, wobei auf zwei seiner Ideen eingegangen wird. Das Tauchglockenexperiment wird eher von der humorvollen Seite geschildert und nicht, wie bei den Forschern zuvor, aus der natur-wissenschaftlichen Sichtweise heraus. Der umgekehrte Weg wird dann bei der „hohlen Welt“ Theorie beschritten, wo ein redaktioneller Einschub diese Idee von Halley erklärt. Hier hätte ruhig intensiver drauf eingegangen werden können, wobei es bereits lobenswert ist, dass auch einige abwegige Ideen der damaligen Zeit im Mosaik Erwähnung finden.

Die restliche Story ist, im Gegensatz zur vorhergegangen Ausgabe, lesenswert. Wurde beim letzten mal nur die Handlung in London weiterverfolgt, so werden nun die verschiedenen Handlungsstränge allesamt kurz aufgegriffen und auf wenigen Seiten betrachtet. Demzufolge gibt es für den Leser ein Wiedersehen mit dem „Zeitreisenden“ Nicolas Vlamell, wo von Seiten der Redaktion ein Geheimnis über dessen Verhalten konstruiert wird. Auch der echte Herzog Caran d´Ache bekommt einen kurzen Auftritt, der glaubwürdig die damaligen Verhältnisse in Bezug auf die Rangordnung am königlichen Hof widerspiegelt und zudem endlich die Handlung um diese Person weiter vorantreibt.

Wenn die Handlung des Heftes insgesamt kurzweilig und zuweilen spannend ist, so fehlt dennoch eine direkte Verbindung zu den vorangegangenen Ausgaben. Nur wage lässt sich ein roter Faden zwischen den einzelnen Heften erkennen, der aber anscheinend kein wirkliches Ende hat. Demzufolge endet das Heft lediglich mit einem Ausblick auf die nächste Ausgabe und nicht mit einem spannenden Cliffhanger. Da die aktuelle Serie sowieso bald an ihr Ende gelangt ist, dürfte sich auch keine Änderung mehr einstellen und jedes weitere Heft für sich allein stehen, was die Vorfreude auf den nächsten Monat natürlich etwas trübt.

Ein großes Lob gebührt den Zeichnern der aktuellen Ausgabe, welche mit einem ungeheuren Detailgrad die einzelnen Situationen darstellen und immer mal wieder kleine Kuriositäten einbauen.Als Beispiel seien hier eine „Außentapete“ an einem Wohnhaus, der Pioniergruß eines Londoner Adligen und ein aufrecht stehender Fisch erwähnt. Ebenfalls gelungen ist die Darstellung der „hohlen Welt“, welche farben- und detailreich dargestellt wird.

Der Infoteil ergänzt, wie immer, die Handlung, was sich in dieser Ausgabe mit Artikeln über Edmond Halley und einem Auftriebs-Experiment widerspiegelt. Weiterhin gibt es einen Bericht über Arterien und den Blutkreislauf, sowie die obligatorische Leserbriefseite, die dieses Mal aber recht kurz ausgefallen ist. Insgesamt versprüht der redaktionelle Teil einen lesenswerten Eindruck.



Fazit:

Das 426. Mosaik enthält eine interessante Story mit einigen skurrilen Ereignissen, die unterhaltsam und spannend sind. Aufgrund des fehlenden Zusammenhangs zu den vorherigen Ausgaben bleibt jedoch eine Oberflächlichkeit bestehen, die den Lesespaß etwas trübt. Nichtsdestotrotz kann die Ausgabe empfohlen werden, schon alleine wegen der imposanten Darstellung der „hohlen Welt“ und dem humorvollen Abtauchen der Londoner Oberschicht.



Mosaik 426 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mosaik 426

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 2,40

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • alle Handlungsstränge in einem Heft
  • sehenswerte Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • kein nennenswerter Zusammenhang zu den vorherigen Ausgaben
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Rezension vom: 11.06.2011
Kategorie: Mosaik
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