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Comic-Besprechung - Lythis 1

Geschichten:
Begegnung
Autor: Hiroyuki Utatane, Zeicher: Hiroyuki Utatane, Tuscher:


Story:
Der dunkle Hexenmeister Donatus sucht den Kampf mit dem Drachenbändiger Migiwa und dessen Vater und Schwester, da er nur ein Ziel verfolgt: den „Drachen“ der Familie, durch deren Adern selbst das Drachenblut fließt. Eigentlich will er nicht den Drachen, sondern nur den Kopf desselbigen, und den angeblich darin entstehenden Edeltstein Karfunkel, der zahlreiche Wunder vollbrigen soll. Während des Kampfes stirbt Migiwas Vater und Donatus bekommt mit dem Kopf des Drachen sein Ziel. Migiwas Schwester Kira wird zudem die „Schwester und Gefährtin“ des Hexenmeisters. Auf der Suche nach seiner Schwester trifft Migiwa auf das schüchterne Mädchen Lythis und ihren Drachen „Brüderchen“. Hinter den beiden ist auch Gobasch, ein Untergebener Donatus’ her. Er kann jedoch von Migiwa im Kampf von dem Mädchen fern gehalten werden, Lythis scheint dabei jedoch so viel Schaden zu nehmen, dass Migiwa die Unterstützung einiger kleiner Wesen, die man wohl am ehesten als „Feen“ bezeichnen könnte, einholfen muß, die normalerweise in seinem Schwert hausen. Es stellt sich heraus, dass der Drache wirklich Lythis’ Bruder ist, der vor langer Zeit von Kiras Blut getrunken hat. Donatus nutzt derweil seine neu erlangte Macht um eine „feindliche Übernahme“ des heiligen Landes „Always“ vorzubereiten.

Meinung:
Eine erstklassige Fantasy Story. Dieses Lob muß man Hiroyuki Utatane auf jeden Fall aussprechen. Böse Hexenmeister, Drachen, kleine nervige Feen die in Schwertern leben, magische Spalten, nicht alles neue Faktoren, aber alles was eine vernünftige Fantasy Geschichte braucht und das auch noch sehr gut gemixt. Der „Inzestzwang“ in Migiwas Familige um das Drachenblut zu erhalten ist schon eine Idee, auf die man erstmal kommen und dann auch noch ernsthaft umsetzen muß. Respekt. Und auch die Idee mit der Verwandlung zum Drachen nachdem man Drachenblut zu sich genommen hat, ist sehr gut umgesetzt worden. Zum Beispiel scheinen nach der Verwandlung menschliche Charkterzüge beibehalten worden zu sein. Die Kampfszenen bestehen ausnahmsweise mal nicht nur aus einfachem Draufgehaue, sondern gut ausgearbeitet. Die kleinen „Feen“ lockern die Stimmung dann sichtlich auf, als genau das gebraucht wird, weil die Stimmung sonst wohl zu sehr runtergegangen wäre. An nacktem Fleisch gibt es gar nicht so viel zu sehen, wie man es vom Verantwortlichen angeblich erwarten sollte, und wenn dann nicht vollkommen unnachvollziehbar, wie es bei machen anderen Mangas der Fall ist. Einen argen Kritikpunkt gibt es allerdings. An einigen Stellen ist die Story schwer oder überhaupt nicht nachzuvollziehen und auch mehrfaches Lesen hilft dann nichts. Gerade der Aspekt mit der „Weltentrennung“ und die wohl dafür eingebauten Zeitsprünge kommen teilweise nicht sehr gut rüber, weil der Eindruck entsteht, dass der Autor dem Leser etwas voraus ist und mit seinem Wissensstand schreibt, sich darüber aber nicht im klaren ist. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass dieser Manga alleine durch diesen Punkt für völlig neue Mangaleser nicht geeignet ist, da man ohne Mangaleseerfahrung nochmal an wesentlich mehr Szenen hängen bleibt. Die Zeichnungen sind den ganzen Band durchweg gelungen, wobei mir die Doppelseite vor der allerletzten Seite am besten gefällt, da eine unglaublich auf den Leser wirkende Harmonie und Geschloßenheit erzeugt wird. Ein bisschen enttäuschend ist der hohe Preis von Preis von 10 €, den EMA für dieses Werk bezahlen lässt, was nicht heißt, dass es sich nicht weniger lohnen würde. Fazit: Lythis sollte man eigentlich nur dann nicht lesen, wenn man entweder mit Fantasy so überhaupt nichts am Hut hat oder vorher noch gar keine Mangaerfahrung gesammelt hat.

Lythis 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Lythis 1

Autor der Besprechung:
Benjamin Hofmann

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 10,00 Euro

ISBN 10:
ISBN 3-89885-553-8

Positiv aufgefallen
  • Story
  • Zeichnungen
  • der Drache
Negativ aufgefallen
  • Preis
  • Cover (wirkt ziemlich uninspiriert, da sich wirkich nicht mehr als die beiden Hauptdarsteller wiederfinden, einer davon in möglichst heroischer Pose)
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 16.06.2002
Kategorie: Lythis
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