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Comic-Besprechung - Mosaik 427

Geschichten:
„In den Tiefen der Themse"
Autor: Jens Uwe Schubert
Zeichner: Niels Bülow, Jens Fischer, Sally Lin, Ulrich Nitzsche, Andreas Pasda, Thomas Schiewer, Andreas Schulze 

Story:
Der Okkultisten-Zirkel ist weiterhin auf der Jagd nach Vlamell, welchen Sie als Besitzer des Steins der Weisen brandmarkten. Als dieser endlich gefangen wird, versucht er mit einer List seine Häscher zu überrumpeln.
Derweil treffen Brabax und Susanne in London ein, wo letztere auf Baldo trifft. Unfähig sich ihrer Liebe einzugestehen, verzetteln sich die beiden in sinnfreie Floskeln, was zu folgenreichen Missverständnissen führt.

Meinung:
Die Abrafaxe sind weiterhin im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts unterwegs und erleben an unterschiedlichen Orten ihre Abenteuer. Wie bereits bei vielen Vorgängerserien des Mosaiks wurde die Handlung zweigeteilt, indem sich die Faxe trennen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammen finden. Dadurch ist es möglich, die Handlung vielschichtiger zu machen und mehr Wissen (was eines der Steckenpferde des Mosaik ist) zu verbreiten. Seit etlichen Monaten reisen Abrax, Brabax und Califax nun getrennt durch verschiedene Länder und langsam aber sicher wurde es Zeit für das Wiedersehen. Dieser Punkt wurde von der Redaktion ziemlich weit hinaus gezögert, was auch in kritischen Rückmeldungen auf der Leserbriefseite vermerkt wird.
Nun gibt es endlich wieder das Dreiergespann im Mosaik und dem langjährigen Fan wird klar, dass die laufenden „Barock“-Serie gerade dem Ende entgegen sieht. Die Nebenstränge, sofern überhaupt vorhanden, werden zu Ende geführt und das Wiedersehen wird ausführlich zelebriert. Das ist das Fazit dieses Heftes. Nicht mehr und nicht weniger. Die Redaktion nutzt dafür die Taucherglocke von Edmund Halley, wodurch es zu einigen komischen Situationen kommt. Auch wenn die Handlung recht dünn ist, so bietet sie dennoch die Gelegenheit für ein paar Lacher, was besonders auf das Verhalten von Califax zurückzuführen ist. Die Fortführung der Ereignisse um den Zeitreisenden Nicolas Vlamell sind ebenfalls recht humorvoll, was beispielsweise durch die Verwirrung nach dem missglückten Zeitreise-Versuch hervorgerufen wird. Vlamell hatte in der „Barock-Serie“ einige sehenswerte Auftritte, blieb bislang aber immer hinter den Erwartungen der Leser. Mit den nun dargestellten Ereignissen bekommt die Person wieder den Stellenwert, welchen sie eigentlich seit langem verdient. Als Leser darf man gespannt sein, welches Geheimnis Vlamell in der nächsten Ausgabe offenbart. Ein guter Einstieg ist der Redaktion in diesem Heft damit bereits gelungen.
Waren die letzten Hefte teilweise ergebnislos oder hatten lediglich eine Brückenfunktion inne, so bekommt die 427. Ausgabe aufgrund des Faxe-Treffens und der Ankündigung für das nächste Heft einen höheren Stellenwert in einer ansonsten wenig aufsehenerregenden Serie. Für Neueinsteiger ist dieses Heft aufgrund des fehlenden und benötigten Hintergrundwissens keine Empfehlung wert. Waren die letzte Hefte im Grunde genommen immer so ausgerichtet, dass auch Spontankäufer die jeweilige Handlung in ihren Grundzügen verstanden, so ist die vorliegende Ausgabe eher für regelmäßige Leser geeignet, welche, nachdem klar ist, dass keine weiteren Handlungsfäden gesponnen werden, sicherlich sehnsüchtig auf das Ende der Serie warten.

Wie immer enthält das Mosaik in der Heftmitte einen umfangreichen Infoteil, der sich dieses Mal neben einigen Experimenten und einer Vorstellung des Museums für Naturkunde, mit der Themse als Lebensader und mit dem Greenwich-Observatorium beschäftigt. Alle Artikel sind reich bebildert und enthalten kurze Texte, welche die Grafiken und Fotos zusätzlich erklären. Die Leserbriefseite erstreckt sich erfreulicherweise über knapp 1,5 Seiten und enthält die oben erwähnten kritikreiche Post, wobei natürlich auch wohlwollende Zuschriften dabei sind.

Fazit:
Die Juli-Ausgabe des Mosaik enthält zwar keine spektakulären Aktionen, beendet aber auf humorvolle Weise einen wichtigen Handlungsstrang und wartet mit einem spannenden Cliffhanger auf. Somit ist das Heft sicherlich kein Fehlkauf, wobei Neueinsteiger lieber noch bis zum baldigen Start der neuen Serie warten sollten (oder halt auf die Backlist zurückgreifen). 

Mosaik 427 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mosaik 427

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 2,40

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • das langerwartete Wiedersehen der Abrafaxe
  • Califax in Bestform
  • sehenswertes Cover
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(2 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 05.07.2011
Kategorie: Mosaik
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