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Comic-Besprechung - Punisher 4: Frankencastle 2

Geschichten:
Fehlende Teile US-FrankenCastle 17-18 Jul.2010-Aug.2010
Autor: Rick Remender
Zeichner: Roland Boschi, Jefte Palo
Farben: Dan Brown

Bestrafung US-Dark Wolverine 88 & FrankenCastle 19 Sep.2010
Autor: Daniel Way, Marjorie Liu, Rick Remender
Zeichner: Paco Diaz, Stephen Segovia, Tony Moore
Tusche: Cam Smith, Guillermo Ortega
Farben: Antonio Fabela, Dan Brown


Story:

Die Bedrohung durch Hellsgaard hat Frankencastle erfolgreich ausgeschaltet. Nun ist es an der Zeit Rache zu nehmen an denen, die für Franks Zustand verantwortlich sind. Und so macht sich Frankencastle auf die Suche nach Daken. Es kommt zur blutigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Antihelden.



Meinung:
Rick Remender und Daniel Way schicken ihrer Schützlinge erneut gegeneinander in die Schlacht. Nachdem im Dark Reign Special: Die Liste 2 der Kampf zwischen dem Punisher und Dark Wolverine mit einem klaren Sieg von Daken endete, sind die Karten inzwischen neu gemischt und Frank Castle sinnt auf Rache. Doch bevor sich der zum Monster gewordene Castle und Wolverines Sohn gegenüberstehen, muss sich Frankencastle noch mit Lady Gorgon herumschlagen.
Mit Lady Gorgon wählt Remender eine Schurkin, die zwar zum Punisher passt, immerhin ist die erste Begegnung von Lady Gorgon mit Frank Castle auch der Zeitpunkt, zu dem Rick Remeder zum Kreativteam von Punisher War Journal stößt, aber in der Mischung von Monster und Bestrafer gnadenlos untergeht.Die Auseinandersetzung der Beiden ist eine Aneinanderreihung von Kämpfen mit zahllosen gesichtslosen Ninjakriegern und wirkt uninspiriert und austauschbar.

Die anschließende Jagd auf Daken präsentiert sich nur geringfügig besser. Die Kämpfe zwischen Wolverines Sohn und dem kolossalen Monster erinnern entfernt an die denkwürdigen Momente, in denen Logan gegen den Hulk kämpfte. Der Versuch hier eine ebenso epische und spannende Auseinandersetzung darzustellen scheitert leider an den kurzweiligen aneinandergereihten Kämpfen, die sich nur durch die Schauplätze unterscheiden. Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage wird durch fadenscheinige Begebenheiten künstlich in die Länge gezogen. Der Cliffhanger am Ende des Bandes erhöht zwar die Erwartungen an den nächsten Band, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Rachefeldzug von Frankencastle eine lieblose Aneinanderreihung von statischen Kämpfen ist, in denen die Figuren austauschbar wirken.

Konnte der erste Frankencastle Band noch durch einen überzeugenden Gegenspieler punkten verflacht die Handlung zu einem reinen Actionspektakel ohne charakterliche Entwicklungen und dramaturgische Glanzpunkte.

Bei der Visualisierung waren mehrere Künstler beteiligt. Die erste Hälfte besticht durch einen zwar gewöhnungsbedürftigen, aber markanten, dem Inhalt angemessenen Strich und eine dreckige Kolorierung. Gerade die Stadt der Monster wirkt glaubwürdig und kann überzeugen. Darauf folgt ein starker stilistischer Bruch, wenn Stephen Segovia zum Stift greift. Seine klaren glatten Linien passen sicherlich zu Wolverine, allerdings wirkt sein aufpolierter Frankencastle gerade im Vergleich zum dreckigen Boschi, zu geleckt und sterilisiert. Deutlich besser gestaltet sich die Fortsetzung von Bestrafung wenn Tony Moore sein Können unter Beweis stellt. Hier wirkt Frank wieder wie ein zusammengenähtes Monster, doch auch der geschniegelte Daken fügt sich erstaunlich gut in Moores Umgebung. Moores Bilder entwickeln eine Eigendynamik und beweisen das Talent der Künstlers. Man wünscht sich regelrecht, dass er auch den Part von Segovia übernommen hätte. Doch auch Moores Artwork kann über die inhaltliche Austauschbarkeit nicht hinwegtrösten.

Fazit:

Frankencastles persönlicher Rachefeldzug entpuppt sich als blutleeres Actionspektakel ohne Tiefgang oder moralischen Anspruch. Die Kontrahenten wirken austauschbar und können nicht überzeugen. Die beteiligten Künstler können größtenteils überzeugen. Nur der auf Hochglanz polierte Stil von Segovia stört in der Zusammenstellung. Tony Moores Beitrag ist jedoch ein echter Hingucker, rechtfertigt jedoch nicht den Kauf. Einzig und allein absolute Punisher und Dark Wolverine Fans kommen um diesen Band nicht herum. Dabei hätte ein erneutes Aufeinadertreffen der beiden Antihelden durchaus für einen überzeugenden Comic gereicht. Etwas mehr Handlung wäre dafür jedoch nötig gewesen.



Punisher 4: Frankencastle 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Punisher 4: Frankencastle 2

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12,95

100 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Tony Moores Artwork
Negativ aufgefallen
  • reines Actionspektakel ohne Glanzpunkte
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Rezension vom: 22.07.2011
Kategorie: Punisher
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