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Comic-Besprechung - Tsumitsuki

Geschichten:

Tsumitsuki

Autor & Zeichner: Hiro Kiyohara



Story:

Chinatsu ist mit ihren Eltern in eine kleine Stadt auf dem Land gezogen und ist ganz zufrieden, denn in der Schule ist sie gut angenommen worden und hat sogar schon eine Freundin gefunden, die Luft ist frisch und sauber und tut ihr ebenfalls gut.

Auf dem Nachhauseweg begegnet sie an einem Schrein den geheimnisvollen Kuroe, der ihr von den Tsumitsuki erzählt, den Göttern der Sünde, die diejenigen, die sich irgendwie schuldig fühlen, befallen und dann nach und nach von innen auffressen.

Sie hält das nur für eine Legende und Aberglauben, wird aber schon bald eines besseren belehrt, denn kurze Zeit später stirbt ihre Freundin genau durch diese Wesen. Auch der Junge ist wieder zur Stelle und macht Chinatsu klar, dass auch sie eines Tages durch diese Geister sterben wird, weil sie ihrer Freundin nicht geholfen hat. Damit wird sie vermutlich auch zu seinem Opfer werden.

In den folgenden Geschichten richtet sich der Fokus ganz auf Kuroe, dessen Geheimnis in der letzten Geschichte ganz offenbart wird. Er ist selbst ist ein Jäger, der nur dann überleben kann, wenn er Tsumitsuki findet und auffrisst. So kann er verhindern, dass sie weitere Menschen befallen, auch wenn er die bereits infizierten nicht mehr retten, sondern nur noch erlösen kann. Doch muss er den richtigen Augenblick abwarten, um selbst zuzuschlagen.



Meinung:

Die Idee hinter den Episoden ist gar nicht einmal so dumm, denn wer hat bei Schuldgefühlen nicht schon selbst unerklärliche Schmerzen und Bauchgrimmen gehabt. Die Geschichten geben ihnen die Form von übersinnlichen Monstern, Göttern und Geistern, die in der japanischen Mythologie durchaus ihren Platz haben könnten, auch wenn sie vielleicht erfunden sind. Sie werden in düstere und unheilvolle Geschichten eingebunden.

Sind die ersten beiden Episoden noch originell, so wendet sich das Blatt, denn die Inhalte wiederholen sich - es sind immer junge Mädchen, die sich von Schuldgefühlen übermannen und auffressen lassen und dadurch selbst in Monster verwandeln. Wenn noch die Chance besteht, dass sie entkommen können, werden sie von Kuroe gewarnt, wenn es schon zu spät ist, wartet er, bis die Geister so deutlich hervortreten, dass er sie fressen kann.

Das Ganze ist erstaunlich düster und blutig umgesetzt, so dass ein wenig Grusel aufkommt. Und auch die Heldin der Titelgeschichte darf noch einmal auftreten und ihr Schicksal erfüllen.

Alles in allem ist der Manga zwar in den meisten Episoden vorhersehbar, aber spannend und blutig genug, um auch erfahrenen Lesern zumindest für den Moment Vergnügen zu bereiten.



Fazit:
Tsumitsuki gefällt durch seine originelle Idee, auch wenn die Handlung der einzelnen Episoden schnell eingefahren ist. Aber zumindest für eine Weile ist grusliger Lesespaß garantiert, auch wenn die einzelnen Geschichten nicht im Gedächtnis bleiben.

Tsumitsuki - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tsumitsuki

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-7704-7553-7

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • eine originelle, sogar glaubwürdige Idee steht hinter dem Manga
Negativ aufgefallen
  • die Episoden sind sich zu ähnlich, so dass schnell Ermüdung eintritt
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Rezension vom: 12.11.2011
Kategorie: One Shots
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