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Comic-Besprechung - Prinzessin Sakura 3

Geschichten:
Kap. 7 - 11
Autor: Arina Tanemura
Zeichner: Arina Tanemura
Tuscher: Arina Tanemura

Story:
Sakura und ihre Freunde haben es geschafft, den Minister des Verrates zu überführen, aber Zofe Oumi bezahlt dafür mit ihrem Leben. Es ist jedoch der mysteriöse Enju, der den Minister, der sich in einen Yoko verwandelte, vernichtet. Das Verhalten des jungen Mannes, der die Fäden zu ziehen scheint, gibt allen Rätseln auf. Selbst Schamanin Byakuya weiß nicht, ob er ein Yoko oder etwas völlig anderes ist - aber ein Mensch ist Enju gewiss nicht.

Es dauert nicht lange, bis sich seine Pfade mit denen von Sakura erneut kreuzen. Endlich verrät er, wer er in Wirklichkeit ist und was ihm zugestieß, dass er sich so verändert hat. Das Mädchen ist grenzenlos erstaunt - und erfreut. Dass sie nicht gegen ihn kämpfen will und kann, nutzt Enju prompt aus, um sie zu entführen …


Meinung:
Zur großen Yoko-Schlächterin ist Prinzessin Sakura trotz ihres magischen Schwerts und dem Versprechen, alle Monster zu eliminieren, noch immer nicht geworden. Die Zahl der Menschen fressenden Wesen ist klein geblieben, denn die Titelheldin hat alle Hände voll zu tun, um Verbündete um sich zu scharen, ihren Verlobten Prinz Aoba davon zu überzeugen, dass sie trotz ihrer Abstammung – sie ist die Enkelin der legendären Prinzessin Kaguya, und das Blut der Mondwesen kreist in ihren Adern – kein Monster und seiner Liebe würdig ist, und den Feind im Hintergrund zu identifizieren.

In Folge gibt es zwischen den Action-Szenen etliche Seiten voller Geplänkel, auf denen die Protagonisten an ihren Beziehungen arbeiten. Sakura und Aoba kommen einander wieder näher, Kronprinz Fujimurasaki zeigt gleichfalls Interesse an dem Mädchen, Ninja-Kriegerin Kohaku muss sich mit Hayate auseinandersetzen, ihrem verliebten Sandkastenfreund, der seit einem missglückten Zauber bloß noch bei Vollmond menschliche Gestalt annehmen kann und die restliche Zeit als sprechender Frosch umher hüpft.

Kleine Szenen in den vorherigen beiden Bänden lieferten erste Hinweise auf Enjus Identität, dessen Story der Höhepunkt dieses Tankobons darstellt. Obwohl die Enthüllung vorbereitet wurde, liest sich seine Geschichte doch arg konstruiert, aber in einem Fantasy-Manga ist mit Magie nun mal alles möglich. Der Band endet mit einem Cliffhanger.

Obwohl einiges passiert, ist die Serie bislang nur mäßig spannend, da die persönlichen Kümmernisse und humorigen Einlagen alle Ansätze einer dramatischen Entwicklung dämpfen. Man hat auch nicht den Eindruck, dass die Titelheldin durch ihre Entführer in ernsthafte Gefahr gerät. Von daher ist Prinzessin Sakura nur nach Außen ein actionreicher History-Fantasy; das eigentliche Anliegen von Arina Tanemura ist das humorig-romantische Beziehungsgeflecht der Protagonisten. Dieses webt sie um das Prinzessin Kaguya-Märchen und versieht die Erzählung mit aufwändigen Illustrationen, bei denen vor allem die (pseudo-) historischen Gewänder hervorragend zur Geltung kommen.

Damit trifft die Mangaka genau den Nerv von Magical Girls-Fans ab 12 Jahre, die den ‚typischen Shojo-Stil‘ niedlich finden, sich von den Motiven vielleicht sogar zu eigenen Zeichnungen inspirieren lassen und den Mix aus Phantastik und Teenie-Romanze der Marke ‚clean‘ mögen.


Fazit:
Man sollte Prinzessin Sakura von Band 1 an lesen, um der Handlung folgen zu können. Inzwischen ist schon einiges geschehen, wodurch das mitunter widersprüchliche Verhalten und die Beziehungen der Charaktere begründet werden. Als nettes Extra ist jeder Manga mit zwei Farbseiten und einer Trading Card/Charakter Card – diesmal von der Schneejungfrau Asagiri – versehen. Kennt man die Werke von Arina Tanemura, darunter Kamikaze Kaito Jeanne und Shinshi Doumei Cross, weiß man, worauf man sich inhaltlich und stilistisch einlässt und wird nicht enttäuscht.


Prinzessin Sakura 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Prinzessin Sakura 3

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-933-9

178 Seiten

Positiv aufgefallen
  • historisch angehauchte Fantasy-Story mit Schwerpunkt auf humorigen Romanzen
  • detailreiche Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 11.04.2012
Kategorie: Prinzessin Sakura
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