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Comic-Besprechung - Zack Magazin 154

Geschichten:

Comics
• Nico - Operation Karibik - 1. Teil
• Mic Mac Adam - Die geköpften Liebenden - 3. Teil
• Es war einmal in Frankreich - Zu den Waffen, Bürger! - 6. Teil
• Alamo - An vorderster Front - 3. Teil
• Mr. Hyde gegen Frankenstein II - Der Fall des Hauses Jekyll - 4. Teil
• Mic Mac Adam - Karneval
• Epictetus

Service
• Editorial/Impressum
• Comicläden
• 40 Jahre ZACK: Ein Rückblick
• Novitäten
• News
• Comicläden
• Bericht: Angoulême 2012 - Ein Amerikaner in Angoulême
• Spotlights
• 40 Jahre ZACK: Deutschsprachige Magazinpublikationen der 1950er bis 1970er Jahre
• Porträt: Albert Uderzo - Zu Albert Uderzos 85. Geburtstag
• Zuletzt gefragt: Simon Schwartz



Meinung:
Das ZACK wird 40!! Die Redaktion um Georg F. W. Tempel feiert dieses Jubiläum vier Monate nach der 150. Ausgabe wieder mit einem 100 Seiten starken Magazin, das sich neben dem regulären Inhalt natürlich mit der Geschichte der Zeitschrift auseinandersetzt.

Diesbezüglich bieten die beiden Artikel "40 Jahre ZACK: Ein Rückblick" und "40 Jahre ZACK: Deutschsprachige Magazinpublikationen der 1950er bis 1970er Jahre" dem Leser jede Menge Zahlen, Daten und Fakten von der ersten Ausgabe bis zum jetzigen Jubiläum. Für jüngere Leser dürfte der erstgenannte Artikel von größerem Interesse sein, da hier auch auf den Neustart des Magazins im Jahre 1999 durch Martin Jurgeit eingegangen wird. Somit ist sehr gut nachvollziehbar, wie sich das ZACK in den 70iger und 80iger Jahren verändert hat, wie es zur Einstellung kam und wie die Entwicklung seit dem Neubeginn unter den verschiedenen Chefredakteuren vollzogen wurde. In beiden Texten wird der Leser mit Hintergrundinfos und Details regelrecht überflutet, was stellenweise etwas störend ist und wohl nur für langjährige ZACK-Fans von Interesse sein dürfte. Dennoch muss den Autoren der Artikel Michael Hüster und Volker Hamann zugestanden werden, dass sie sich wirklich tief in die Materie eingearbeitet haben. Viele Anekdoten aus den vergangenen 40 Jahren werden offengelegt, manches wird kritisch hinterfragt und gerade die Anfänge des Magazins werden sehr interessant wiedergegeben. Somit bilden die beiden Artikel einen gelungene Abhandlung zum Jubiläum.

Weiterhin beschäftigt sich Horst Berner ausführlichst mit dem bande dessinée Festival in Angoulême und wirft in einem weiterhin Artikel eine Blick auf den 85. Geburtstag vom Asterix-Vater Albert Uderzo. Beide Berichte sind reich bebildert, was im letztgenannten Artikel soviel Platz wegnimmt, dass der eigentliche Text nur noch Nebensache ist. Dennoch sind gerade die dargestellten Frühwerke von Uderzo viel interessanter als das x-te Asterix-Cover.
Interview-technisch nimmt in dieser Ausgabe nur Simon Schwartz Stellung, welcher gerade beim Avant Verlag seine neue Graphic Novel Packeis veröffentlicht hat. Ansonsten findet sich kein weiteres Gespräch im Magazin, was anlässlich des Jubiläums doch recht schade ist.

Bei den Comics gibt es wieder einen großen Mix aus franko-belgischen Material. Nico startet mit einem neuen Teil, Mr. Hyde gegen Frankenstein endet und Es war einmal in Frankreich geht auch erst einmal in die Pause. Gerade bei Mr. Hyde gegen Frankenstein ist das Ende der Serie nicht wirklich traurig. Die Fans im ZACK-Forum haben die Serie bisher mit negativer Kritik überhäuft und wer das Finale liest, kann die Aussagen komplett nachvollziehen. Das Aufeinandertreffen der beiden Monster ist vollkommen gefühllos, schwach an Action und im Grunde genommen belanglos. Hier verspricht der Titel wirklich mehr, als der Inhalt leisten kann.

Anders dagegen Es war einmal in Frankreich. Der Comic wurde von den Lesern auf Platz 1 der ZACK-Serie 2011 gewählt, was mit dem Abschluss der aktuellen Episode bestätigt wird. Auf den wenigen Seiten werden verschiedene Szenen präsentiert, die sich der Leser nicht oft genug zu Gemüte führen kann. Autor Fabien Nury hat mit dieser Serie wirklich einen Meilenstein geschaffen, der ohne viel Effekthascherei auskommt und gerade die stillen Momente herausarbeitet. Schon alleine der hier präsentierte Abschluss macht das ZACK zur Empfehlung. Im Doppelpack kommt Mic Mac Adam daher, wo der junge Schotter in der ersten Episode einem Geheimnis, welches seine Eltern umgibt, nachgeht. Die Story ist zwar recht arm an Action, glänzt aber durch einen selbst für Neueinsteiger nachvollziehbaren Dialog, der Spannung aufbaut. Die zweite Epsiode ist schon einige Jahre älter und in sich abgeschlossen. Mic Mac Adam bekommt einen neuen Auftrag, bei dem ein Mann bedroht wird. Von einem Zwischenfall in den nächsten stolpert Mic, bis es zum entscheidenden Finale kommt, welches mit einer plötzlichen Wendung der Story endet. Dieses Abenteuer ist durchweg spannend und lässt dem Leser kaum Zeit, das Magazin mal aus der Hand zu legen.
Etwas enttäuschend sind Nico und Alamo, da es sich bei beiden Episoden um Storys handelt, die bereits mittendrin sind und einen Einstieg sehr erschweren. Zudem haben beide Teile lediglich eine Brückenfunktion, was den Lesefluss zusätzlich schwächt. Insgesamt mögen beide Comics sicherlich interessant sein, in der hier präsentierten Form kommt dies aber leider nicht zur Geltung.

Neben dem Comicteil und den diversen Artikeln enthält das 154. ZACK noch die üblichen Comicrezensionen, News und die Novitätenliste.

Die Jubiläumsausgabe kann sich Dank langer und reich bebilderter Artikel zum Thema und vielen interessanten Comics wirklich sehen lassen. Schade nur, dass kein Interview anlässlich des 40. Geburtstag geführt wurde. Freunde franko-belgischer Comickunst kommen voll auf ihre Kosten und sowohl Nostalgiker, als auch jüngere Leser finden auf den 100 Seiten sicherlich jede Menge lesenswertes Material. Zugreifen!

Fazit:
Die Jubiläumsausgabe kann sich Dank langer und reich bebilderter Artikel zum Thema und vielen interessanten Comics wirklich sehen lassen. Schade nur, dass kein Interview anlässlich des 40. Geburtstag geführt wurde. Freunde franko-belgischer Comickunst kommen voll auf ihre Kosten und sowohl Nostalgiker, als auch jüngere Leser finden auf den 100 Seiten sicherlich jede Menge lesenswertes Material. Zugreifen!

Zack Magazin 154 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Zack Magazin 154

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7,90

100 Seiten

Positiv aufgefallen
  • detailreiche Artikel zum Jubiläum
  • großer Umfang
  • abwechslungsreiche Comics
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
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Rezension vom: 03.05.2012
Kategorie: ZACK
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