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Comic-Besprechung - Troll von Troy 13: Der Krieg der Vielfraße

Geschichten:
Troll von Troy 13: Der Krieg der Vielfraße
Autor: Christophe Arleston
Zeichner: Jean-Lois Mourier
Farben: Claude Guth

Story:
Um die Menschen besser verstehen zu lernen, haben sich Haigwepa, der Chef der Trolle und die munteren Jungtrolle Tyneth und Gnodpom näher an die menschlichen Siedlungen heran gewagt und bitter dafür bezahlt. Während sich der alte Troll einen schweren Rausch antrinkt, werden die Kinder von einer Frau vereinnahmt, der sie schon einmal begegnet sind. Sie hält die beiden Wildfänge mit ihrer Gabe leicht unter Kontrolle, denn Trolle mögen es nun einmal nicht, wenn eine Wolke über ihrem Kopf erscheint und ihren Inhalt über ihnen entlässt.

Lady Romanda nimmt die beiden Kinder mit in ihr Waisenhaus. Sie will beweisen, dass sie auch so wilde Geschöpfe bändigen kann und setzt alles daran, es zu beweisen. Tyneth und Gnodpom müssen schon bald feststellen, dass sie ihnen etwas voraus ist und machen erst einmal gute Miene zum bösen Spiel, in der Hoffnung, dass sie eine günstige Gelegenheit finden, um doch noch zu verschwinden oder dass jemand kommt, um sie aus ihrer misslichen Lage zu holen.
Indes kommt Haigwepa endlich wieder zu sich, nachdem er die Kneipe eher zufällig abgefackelt hat und muss sich einem wilden Barbarenkrieger stellen, der ihn gerne als Trophäe mit in sein nördliches Königreich nehmen will.

Doch als man Gemeinsamkeiten feststellt ist alles vergeben und vergessen - die Trolle bekommen bei der Befreiung von Tyneth und Gnodprom nämlich einen starken Verbündeten, der auch Waha nicht ganz kalt lässt.


Meinung:
Der Krieg der Vielfrasse fängt dort an, wo Familienbande aufhörte und schließt damit den ersten Zweiteiler in der Troll von Troy - Reihe ab. So ist es sinnvoll auch den ersten Teil der Geschichte zu kennen, um sie richtig genießen zu können.

Erneut stehen Tyneth und Gnodprom im Mittelpunkt, während Haigwepa wieder ein wenig in den Hintergrund rückt, weil nun auch die anderen Helden wieder zum Zuge kommen. Die Trollkinder schlagen sich nicht schlecht und zeigen mehr Verstand als manche der Kinder. Vor allem die intelligente Tyneth durchschaut Lady Romande sehr schnell und weiß, dass sie nur durchkommen kann, wenn sie das Spiel erst einmal mitmacht. Das hindert die beiden aber nicht daran, immer wieder aus der Rolle zu fallen und Chaos im Waisenhaus zu verbreiten.

In der Handlungsebene um Haigwepa nehmen Autor und Künstler genüsslich die Barbarenklischees auf die Schippe. Der Krieger und König, mit den sich der alte Troll herum schlagen muss, ist auch nicht intelligenter als er - was nach ersten Missverständnis fast zu etwas wie Freundschaft führt. Die Ähnlichkeit zu typischen Conan-Darstellungen ist sicherlich nicht ganz zufällig gewählt.

Wie immer liest sich die Handlung sehr flott und ist unterhaltsam gestrickt. Man kann in den Panels immer wieder kleine Details entdecken, die einen zusätzlich zum Grinsen bringen. Auch Nebenfiguren erhalten kurze, heitere Auftritte, die zusätzliche Schmunzler bringen.

Allerdings sollte man nicht viel Tiefgang und schon gar keine weiteren neuen Erkenntnisse zu Troy erwarten. Auch das Abenteuer ist recht simpel gestrickt, der Ausgang von vorneherein klar. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn sich nicht langsam die Gags wiederholen würden. Vieles kennt man schon - die Naivität Wahas gegenüber manchen Dingen, das dummdreiste Verhalten und die hinterhältige Art der Menschen, die ihre Gabe für den eigenen Vorteil und nicht zum Wohle der Menschen benutzen.

Am Ende bekommt jeder das, was er verdient, der einzige Unterschied ist nur, dass diesmal der Bösewicht nicht am Spieß endet.


Fazit:
Der Krieg der Vielfrasse schließt die Handlung ab, die in Familienbande begann und beweist sich erneut  als anarchistischer Spaß aus der Reihe Troll von Troy. Man sollte jedoch weniger ein Abenteuer als eine Aneinanderreihung von lustigen Szenen erwarten. Zwar liest sich die Geschichte flüssig und bleibt von Anfang bis Ende kurzweilig, aber es treten auch die ersten Ermüdungserscheinungen auf, da viele Gags nicht mehr gerade neu sind.


Troll von Troy 13: Der Krieg der Vielfraße - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Troll von Troy 13: Der Krieg der Vielfraße

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3551748867

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Eine freche Geschichte mit anarchistischem Humor
  • Ein respektloses Spiel mit gängigen Fantasy-Klischees
Negativ aufgefallen
  • Die Handlung bleibt oberflächlich
  • Viele Gags kennt man schon
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1
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Rezension vom: 19.06.2012
Kategorie: Troll Von Troy
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