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Comic-Besprechung - Mauro Caldi 1: Mille Miglia

Geschichten:

Mille Miglia (Originaltitel: „Mauro Caldi 1: Mille Miglia“)

Autor: Denis Lapière
Zeichner: Michel Constant
Colorierung: Béa Constant 



Tausend Meilen. Mille Miglia. Die Länge der Rennstrecke ist der Name des legendären Autorennens gewesen, welches von 1927 bis 1957 in Italien auf öffentlichen Straßen durchgeführt wurde.

Einmal von Brescia nach Rom und zurück. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg erfreute sich das Rennen unglaublich großer Beliebtheit, wurde aber 1957 eingestellt, als es zu einem schweren Unfall kam, bei dem rund ein Dutzend Menschen ihr Leben lassen mussten. In den 1970ern wurde das Rennen als "Mille Miglia Storica" wiederbelebt und findet auch heute noch jährlich als Oldtimer-Rennen statt.

Der erste Band von Mauro Caldi spielt in Brescia im Jahre 1956. Der junge Automechaniker Mauro, der liebend gerne an Autos herumschraubt,  hat einen Traum: Er möchte Rennfahrer werden. Als er nachts die Autowerkstatt verlässt, wird er von einem zwielichtigen Typen angesprochen. Es ist ein Gesandter von Don Rossellini, der jemand sucht, der ihm eine "kleine Gefälligkeit" erweist. Aber es muss ein Rennfahrer sein. Als Anzahlung gibt es 15.000 Lire, damals eine Menge Geld.

Bald darauf verstrickt sich der etwas naive Mauro Caldi in einen Komplott zweier Mafiafamilien. Er überlebt einen Anschlag, bei dem er mit mehreren Kugeln niedergestreckt wird, nur knapp. Später soll er sich gar als Don Rossellini angeben und für diesen an der Mille Miglia mit dessen Ferrari teilnehmen.

Sallecks neue Serie Mauro Caldi von Denis Laipère und Michel Constant stammt aus dem Portfolio des Verlags Editions Paquet, der eine ganze Selektion von Comics für Fans nostalgischer Automobile im Programm hat. Zwei Serien daraus hat Salleck bereits 2011 auf Deutsch gestartet: Margots Reportagen und Die Abenteuer von Jacques Gibrat.

Mauro Caldi, die dritte im Bunde, ist auch die chronologisch älteste Serie. In Frankreich erschien Mille Miglia bereits 1990. Fünf weitere Bände folgten bis die Serie 1993 abgeschlossen wurde.

Die Zeichnungen und die Geschichte sind solides Handwerk. Michel Constant, der Zeichner, hat seine Hausaugaben gemacht und glänzt besonders durch seine originalgetreue und detailreiche Darstellung der alten Automobile aus den 1950er Jahren. Darüber hinaus schafft er es, mit den Figuren, den Häusern und den Landschaften das Italien dieser Dekade aufleben zu lassen.

Die Geschichte von Denis Lapière ist etwas vorhersehbar, aber durchaus kurzweilig und unterhaltsam. Freunde von nostalgisch angehauchten Autocomics kommen voll auf ihre Kosten.

Mille Miglia ist der unterhaltsame Auftakt einer neuen Comicserie, die besonders Fans von alten Autos aus den 1950er Jahren gefallen dürfte. Eine gute Portion Krimi mit einem Schuss Mafia gibt es dazu. Eine durch und durch nette Serie, bei welcher die Hauptfigur noch etwas unscharf ausgefallen ist und das Profil vor allem auf Reifen der abgebildeten Autos zu finden ist. Aber es kommen ja noch weitere fünf Alben.



Mauro Caldi 1: Mille Miglia - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mauro Caldi 1: Mille Miglia

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Salleck Publications

Preis:
€ 12,90

ISBN 13:
9783899084405

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • tolle alte Autos
  • schönes 1950er Jahre Ambiente
  • solide Unterhaltung
Negativ aufgefallen
  • etwas profilloser Held
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 19.07.2012
Kategorie: Mauro Caldi
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