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Comic-Besprechung - Secret Avengers 4: Die letzte Stufe

Geschichten:
Das Untergrundimperium (Originaltitel: “Subland Empire“ Secret Avengers 16)
Autor: Warren Ellis
Penciller: Jamie McKelvie
Inker: Jamie McKelvie
Colorist: Matthew Wilson

Beast Box (Originaltitel: “Beast Box“ Secret Avengers 17)
Autor: Warren Ellis
Penciller: Kev Walker
Inker: Kev Walker
Colorist: Frank Martin

Die Unzone (Originaltitel: “No Zone“ Secret Avengers 18)
Autor: Warren Ellis
Penciller: David Aja
Inker: David Aja
Colorist: Raul Allen

Aniana (Originaltitel: “Aniana“ Secret Avengers 19)
Autor: Warren Ellis
Penciller: Michael Lark
Inker: Stefano Gaudiano, Brian Thies
Colorist: Jose Villarrubia

Einkreisen (Originaltitel: “Encircle“ Secret Avengers 20)
Autor: Warren Ellis
Penciller: Alex Maleev
Inker: Alex Maleev
Colorist: Nick Filardi

Die letzte Stufe (Originaltitel: “Final Level“ Secret Avengers 21)
Autor: Warren Ellis
Penciller: Stuart Immonen
Inker: Wade Von Grawbadger
Colorist: Chris Sotomayor



Story:

Steve Rogers und seine Secret Avengers haben dem Shadow Council den Kampf angesagt. In sechs neuen Abenteuern versuchen Moon Knight, War Machine, Beast, Black Widow und der Rest der geheimen Rächer die Pläne der düsteren Organisation zu durchkreuzen. Oberste Prämisse ist dabei absolute Geheimhaltung, denn das Team kann nur funktionieren, wenn niemand ihre Existenz auch nur ahnt!



Meinung:

Warren Ellis ist nunmehr der Autor, der die Geschicke der Secret Avengers nach dem Weggang von Spionageass Ed Brubaker bestimmen soll. Der britische Autor beweist sein Ausnahmetalent wirklich eindrucksvoll. Entgegen des aktuellen Trends große zusammenhängende Geschichten zu erzählen, die dann idealerweise auch noch perfekt in einem Sammelband gebündelt werden können, schafft Ellis nahezu unabhängige Episoden, die zwar sehr komprimiert, dafür aber auch ungemein unterhaltsam sind. Zwar kämpfen die Secret Avengers stets gegen das Shadow Council, doch jede Eisode ist ein eigenständiges Abenteuer.

Dabei versprühen die verschiedenen Einsätze einen sehr britischen Charme. Die Bandbreite der Szenarien geht von Zeitreise über unterirdische Städte bis hin zu Parallelwelten im Stil der Negativzone. Ellis reizt das Genre aus und beleuchtet die Grenzbereiche des Fassbaren, dabei schafft er es aber auch die Helden trotz ihrer Fähigkeiten sehr menschlich wirken zu lassen. So kann der Leser trotz aller Absonderlichkeiten gut mit den Helden mitfiebern. Gelegenheit dazu gibt es viele, denn Ellis schreibt besonders spannende Abenteuer.

Damit die Eigenständigkeit jedes Kapitels besonders betont wird, kommt in jedem Abenteuer ein anderer Künstler zum Einsatz. Dieser Band enthält absolut eindrucksvolle Arbeiten, die das Medium des Comics komplett nutzen. So nutzt David Aja die Abgrenzungen zwischen den Panels, um darin die Handlung voranzutreiben. Steve Rogers klettert durch eine Luke, die aber nur aus dem Freiraum zwischen zwei Panels geformt ist, und erscheint dann in der darunter liegenden Zeichnung. Das Prinzip ist schwer in Worte zu fassen und erschließt sich erst vollständig, wenn man es selbst gesehen hat. Es ist aber sicherlich ein beeindruckendes Beispiel wie man mit dem Medium selbst spielen kann.

Der Band enthält jedoch noch viel mehr optische Leckerbissen. So zeigt eine eindrucksvolle Doppelseite viele endlose Treppen wie man sie aus dem Film Inception kennt. Michael Lark hingegen geht ungemein realistisch an das Thema heran. Dennoch gelingt es seinem rauem Strich einige wirklich bedrohliche Drogenvisionen aufzubauen. Alex Maleev hingegen spielt in seinem Zeitreiseabenteuer mit der Entwicklung des Comics vom klassischen Zeitungsstrip hin zu modernen Geschichten. Die Experimente der Künstler sind mutig, machen aber ungemein Spaß und wecken den Wunsch nach weiteren Arbeiten dieser Ausnahmetalente.



Fazit:

Erzählerisch wie optisch ein Hochgenuss, der sich bewusst gegen den Trend im Superheldencomic stellt und so ganz wunderbare Geschichten erzählt.



Secret Avengers 4: Die letzte Stufe - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Secret Avengers 4: Die letzte Stufe

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

140 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Optische Experimentierfreude
  • Komprimierte Episoden
  • Britischer Charme
  • Gelungene Mischung
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 26.08.2012
Kategorie: Die Rcher
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