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Comic-Besprechung - Wolverine 20

Geschichten:
Wolverines Rache (Originaltitel: “Wolverine’s Revenge“ Wolverine 12-14)
Autor: Jason Aaron
Penciller: Renato Guedes
Inker: Jose Wilson Magalhaes
Colorist: Matthew Wilson



Story:

Wolverine kommt seinem Ziel immer näher. Egal, wen die Red Right Hand ihm in den Weg stellt, Wolverine besiegt sie alle. So nähert er sich immer mehr den Menschen, die seine Seele zur Hölle geschickt haben. Logan ahnt jedoch nicht, dass er der Organisation damit in die Hände spielt. Einen letzten Trumpf hat der Drahtzieher noch in der Hand.



Meinung:

Der von Jason Aaron inszenierte Rachefeldzug kommt zu einem überraschenden Ende. Während Logan immer mehr Mongrels, die Kämpfer der Red Right Hand besiegt, erfährt der Leser weitere Details über die Gruppe von Menschen und die Gründe, die zu dem abgrundtiefen Hass gegenüber Wolverine führen. Diese Rückblenden sind abwechslungsreich und beleuchten die Bereiche, die man in den Comics für gewöhnlich ausblendet. So gibt Aaron den namenlosen Assassinen der Hand ein Gesicht, beleuchtet das Familienleben einer Shield Agentin oder betrachtet einen normalen Mann, der zwischen die Fronten einer Auseinandersetzung zwischen Wolverine und Hulk gerät. Da, wo augenscheinlich das Gute siegt, zeigt Aaron das Leid, das der normale Mensch ertragen muss. Auch die Arten, wie die Personen mit Verlust umgehen, sind sehr unterschiedlich und zum Teil wirklich erschreckend. Der finale Twist trifft den Leser unvorbereitet, das liegt aber auch daran, dass diese Entwicklung der Geschichte einer logischen Betrachtung nicht standhält. So hätte Wolverine den Braten im wahrsten Sinne des Wortes riechen müssen. Dennoch kommt Wolverines Rache zu einem befriedigenden Ende.

Renato Guedes zeichnet detailliert und schreckt auch vor Gewaltdarstellungen nicht zurück. Dabei achtet der Künstler jedoch darauf, keine billigen Schockeffekte zu kreieren. Die Morde sind wichtig für die Handlung und unterstützen den Autoren in der dramaturgischen Steigerung. Die Seiteneinteilung variiert dabei zwischen hohen und breiten Panels, die häufig in Streifen angeordnet sind. Darüber hinaus rundet der Künstler immer wieder die Ecken seiner Bilder ab. Dadurch entstehen ungewöhnlich große Lücken zwischen den Bildern. Einen negativen Einfluss auf den Lesefluss hat die Darstellung jedoch nicht.



Fazit:

Jason Aaron enthüllt den schrecklichen Plan der Red Right Hand und überrascht den Leser mit einem finalen Kniff, der Wolverines geplagter Seele einen weiteren Stich versetzt.



Wolverine 20 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wolverine 20

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 5,95

76 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Fokus auf Mitglieder der Red Right Hand und ihrer Motive
  • Unkonventionelles Artwork
Negativ aufgefallen
  • Finaler Twist unlogisch
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Bewertung:
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Rezension vom: 17.09.2012
Kategorie: Wolverine
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