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Comic-Besprechung - Schulmädchen-Report 2

Geschichten:
Otome No Teikoku 2
Autor,Zeichner:
Kishi Torajiro



Story:
Die Schulmädchen sind wieder unterwegs und bekommen sogar Klassenzuwachs. Ein Otaku in Reinform ist ebenso dabei, wie ein schrecklich harmonisches Pärchen sowie eine Austauschschülerin aus den Staaten. Und jede bringt wieder jede Menge Leben in die Highschool. Auch sie werden es aber nicht einfach haben mit ihren durchtriebenen Mitschülerinnen und den eigenen - manchmal wirklich peinlichen - Erfahrungen, die sie im Zuge des Heranwachsens machen. Das Leben ist eben eine echte Abenteuerkiste.


Meinung:
Gerade ist man mit der Besetzung warm geworden, da kommen noch mehr Mädels dazu. Darunter befinden sich einige sympathische Ergänzungen genauso, wie solche die mit ihrer „total süßen“ Art und Weise recht anstrengend sind. Inzwischen sind aber genug Figuren versammelt, dass jeder sich seinen Favoriten herauspicken kann, auch wenn manche aus Band 1 natürlich nicht so sehr zum Zuge kommen können, wie zuvor. Woher auch den Platz nehmen, wenn nicht stehlen.

Das Episodenhafte ist bei Schulmädchen-Report 2 natürlich geblieben, obwohl diese Herangehensweise bei Band 2 etwas zu kurzweilig geraten ist. Die kurzen Geschichtchen sind dann in ihren schlechten Momenten teils recht pubertär, in ihren besten erinnern sie in ihren absurdesten Momenten auf seltsame Weise an manche Peanuts-Episoden. Nun ja, vielleicht etwas hoch gegriffen, aber im direkten Vergleich mit den eher schlechten Tihihi-sie-hat-Frikadelle-gesagt-Augenblicken, greift man nach jedem Strohhalm. Die jungen Mädchen haben eben viel Unsinn im Kopf, nur muss/kann man den nicht immer nachvollziehen.

Gehört vielleicht auch zu dem Thema Erwachsenwerden, dass man zwischen beiden Stühlen steht. Teils ist man verwurzelt in Kindertagen und flüchtet sich in Momenten der Unsicherheit wieder zurück, teils möchte man allerdings erwachsen werden beziehungsweise es endlich sein und die neue Gefühlswelt erkunden, die sich da mit Beginn der Pubertät auftut. Da sind Schwierigkeiten und Missverständnisse vorprogrammiert.

Mehr noch als Band 1 wird auf die Pubertät der Schwerpunkt gesetzt. Auch wenn sich die Mädchen selbstbewusst und abgeklärt geben, im Innern sind sie unsicher und recht unbeholfen in ihrer Art. Allzu viele erotische Momente, mit denen manche Ecchis um sich werfen und mit denen Schulmädchen-Report 1 ebenfalls aufwarten konnte, sollte man also erstmal nicht erwarten. Muss ja nichts Schlechtes bedeuten und tut es auch nicht. Von den manchmal etwas albernen Stellen abgesehen, bei denen Kishi Torajiro versucht das Thema auf Höschen, Bauchnabel, Brüste oder sonst eher Verschämtes zu bringen, gibt sich der Autor mit seinen Figuren wirklich Mühe, so dass einem einige der Protagonisten ans Herz wachsen können. Da die Auswahl doch recht groß ist und größer wird, sollte jeder sich auf die eine oder andere Weise wieder finden.

Überhaupt steht die Erotik nicht im Vordergrund, da die Zielgruppe es darauf eventuell gar nicht absieht, sondern vielmehr der Umgang mit dem mal langsam mal schneller werdenden Interesse an der eigenen Sexualität und den erwachenden Gefühlen zu anderen Personen – zugegeben, in Schulmädchen-Report sind diese Objekte des plötzlichen Interesses ausschließlich Mädchen. Vertreter des männlichen Geschlechts tauchen so gut wie gar nicht auf, die Schulmädchen bleiben gänzlich unter sich. Recht entspannend sollte man meinen, wenn die Mädchen nicht ganz schön durchtrieben wären.

Manchmal wirken die Charaktere etwas zu jugendlich/kindlich für eine Highschool, was einen etwas aus den kleinen Erzählungen trägt. Wenn es schon um den Alltag (wer’s glaubt) von Schulmädchen geht, dann erwartet man nicht kicherige 11-12jährige. Aber so etwas hängt eh von der jeweiligen Perspektive ab und in jedem Alter ist man vor Albernheiten nicht gefeit über die man ein paar Jahre später vermutlich nur den Kopf schütteln würde.

Unterscheidungsschwierigkeiten bei den verschiedenen Figuren stellen sich weiterhin ein, wenn man einmal von den deutlich herausragenden Charakteren absieht - wie der Otaku oder der etwas Verklemmten. Mit den Figuren aus Band 1 ist man inzwischen schon vertraut, aber eines der neuen Pärchen in Schulmädchen-Report 2 könnte auch aus Zwillingen bestehen, so identisch sind sie in den meisten Szenen gezeichnet. Dafür wird sich bei den Hintergründen etwas mehr Mühe gegeben.

Die Übersetzung ist gerade an entscheidenden Stellen recht unsauber und hat auch ihre leichten Probleme, wenn plötzlich Witze in drei Sprachen gebracht werden. Und was ein Manga mit Inhaltsverzeichnis aber ohne Seitenzahlen soll, ist ein Rätsel dem man noch auf die Spur kommen muss.


Fazit:
Schulmädchen-Report 2 entlässt wieder jede Menge sympathischer Charaktere auf die Bühne, die alle ihre ganz eigene Würze in den Mix bringen. Auch wenn peinlich/erotische Momente eine Unterströmung bilden, so stehen wohltuenderweise die Figuren im Vordergrund, mit denen man mehr und mehr warm wird. Die Erzählweise in Episoden lässt einen manchmal eine durchgehende Handlung vermissen, kommt aber den Momentaufnahmen aus dem Leben der Teenager besser entgegen.


Schulmädchen-Report 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Schulmädchen-Report 2

Autor der Besprechung:
Alexander Smolan

Verlag:
Planet Manga

Preis:
€ 7,95

ISBN 13:
978-3-86201-410-1

198 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Charaktere im Vordergrund
  • sympathische Figuren
  • in den besten Momenten wirklich komisch
Negativ aufgefallen
  • Episoden teils recht albern
  • durchgehende Handlung nur rudimentär
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Rezension vom: 17.01.2013
Kategorie: Mangas
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