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Comic-Besprechung - Stigma

Geschichten:
Stigma
Autor: Kazuya Minekura, Zeicher: Kazuya Minekura, Tuscher: Kazuya Minekura


Story:
Ein junger Mann zieht ziemlich verwahrlost und herunter gekommen durch die Straßen einer trostlosen Welt. Der Mann weiß weder seinen Namen, noch wer er ist oder was er bisher, in seiner Vergangenheit, getan hat. Das Einzige, was ihn an seine Vergangenheit erinnert ist ein Koffer, der randvoll mit Geldscheinen gefüllt ist und ein kleines Holzkreuz, dass er an einem Band um seinen Hals trägt. Eines Tages begegnet er jedoch einem kleinen Jungen namens Tito. Dieser sprüht vor Lebensfreunde und Optimismus und verfolgt einen großen Traum. Er möchte eines Tages, die als verschollen geltenden Vögel finden und beobachten, wie sie am Himmel fliegen. Es ist nämlich so, dass die Welt, von den Menschen geschädigt, nur noch ein Grau im Grau darstellt und sämtliche Tiere von der Erdoberfläche verschwunden sind, auch alle Vögel von denen es heißt, dass sie unter so einem grauen Himmel, der keinen Sonnenschein hindurchlässt, nicht überleben konnten. Doch Tito glaubt fest daran, dass es noch Vögel auf der Welt gibt, sie nur gesucht und gefunden werden müssen, dort, wo es noch einen blauen Himmel gibt. Die Waise begleitet von nun an den Fremden und gibt ihm sogar einen Namen, nämlich „Stork“ (Storch). Doch nach und nach wird Stork von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt, die er mit dem „Todesengel“ namens Stalker teilt und dieser hat es auf Tito, dem wichtigsten Menschen in Storks Leben abgesehen.

Meinung:
Ein außergewöhnliches Werk von Minekura. Der Manga präsentiert sich vollkommen in Farbe und besticht durch seine philosophischen Monologe und Dialoge. Man findet kaum Sprechblasen in diesen Band, stattdessen wurde das Gesprochene der Figuren mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet. Alles was Stork spricht ist z.B. grün untermalt und das Gesprochene von Tito blau. Eins der Hauptthemen, mit denen sich die Charaktere auseinander setzten ist der Sinn des Lebens und der eigenen Existenz. Hoffnungen und Träume scheinen in dieser Welt bedeutungslos und unerfüllbar und besonders Stork verbreitet eine sehr melancholische Stimmung. Diese Melancholie wird durch Minekuras Zeichnungen noch untermauert und es fällt dem Leser schwer, nicht ebenfalls in diese Stimmung hineinzudriften. Die Story ist also nicht für mal so eben zwischendurch. Zeichnungen, Zitate und Dialoge sorgen für eine nachdenkliche Stimmung, da der Mangaka ebenfalls mit vielen Symbolen arbeitet, unter anderem Blumen, Federn und vielen christlichen Aspekten, die besonders für Vergänglichkeit, Tod und Leid stehen. Wenn jemand getötet oder verletzt wird besticht besonders das Blut leuchtend rot hervor, da der Rest des Bild in einem grau-schwarzen Farbton gehalten ist. Genau aber wegen dieser dunklen Atmosphäre und Stimmung fallen besonders kleine freundschaftliche Gesten auf und wirken wie ein Lichtstrahl, der Hoffnung gibt, am finsteren Horizont. Wer mal auf etwas Anspruchsvolles Lust hat, kann bei Stigma unbesorgt zugreifen.

Stigma - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Stigma

Autor der Besprechung:
Brigitte Schoenhense

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 13,-

ISBN 10:
3-89885-721-2

144 Seiten

Positiv aufgefallen
  • tolle Cover- und Mangaaufmachung, die ihr Geld wert sind
  • nachdenkliche und philosophische Stimmung, sehr anspruchsvoll
Negativ aufgefallen
  • sorgt beim Leser für eine bedrückte Stimmung nach dem Lesen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 17.11.2002
Kategorie: One Shots
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