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Comic-Besprechung - Scarlet Spider 1: Das Leben nach dem Tode

Geschichten:
Am seidenen Faden (Originaltitel: “Scarlet Spider: The Scarlet Thread“ Point One)
Autor: Christopher Yost
Penciller: Ryan Stegman
Inker: Michael Babinski
Colorist: Marte Gracia
ÜbersetzerCarolin Hidalgo

Leben nach dem Tode (Originaltitel: “Life after dead“ Scarlet Spider 1)
Autor: Christopher Yost
Penciller: Ryan Stegman
Inker: Michael Babinski
Colorist: Marte Gracia
ÜbersetzerCarolin Hidalgo

Wiederauferstehung (Originaltitel: “After Life“ Scarlet Spider 2)
Autor: Christopher Yost
Penciller: Ryan Stegman
Inker: Michael Babinski
Colorist: Marte Gracia
ÜbersetzerCarolin Hidalgo

Scharlachrote Wut (Originaltitel: “Scarlet Fury“ Scarlet Spider 3)
Autor: Christopher Yost
Penciller: Ryan Stegman
Inker: Michael Babinski, Wade von Grawbadger
Colorist: Marte Gracia, Andres Jose Mossa
ÜbersetzerCarolin Hidalgo

Hetzjagd (Originaltitel: “Whoever finds me...will kill me!“ Scarlet Spider 4)
Autor: Christopher Yost
Penciller: Ryan Stegman
Inker: Michael Babinski, Cam Smith, Ryan Stegman
Colorist: Marte Gracia, Edgar Delgado
ÜbersetzerCarolin Hidalgo

Feuersäule (Originaltitel: “Pillar of Fire“ Scarlet Spider 5)
Autor: Christopher Yost
Penciller: Neil Edwards
Inker: Karl Kesel
Colorist: Edgar Delgado
ÜbersetzerCarolin Hidalgo



Story:

Während der Ereignisse auf Spider-Island wurde Kaine, Peter Parkers Klon vom unaufhaltsamen Zellverfall geheilt. Auf der Suche nach seiner Bestimmung verschlägt es ihn nach Houston. Während Kaine noch darüber nachdenkt, ob er von nun an ein Held sein möchte, tritt eine geheimnisvolle Frau in sein Leben. Zu allem Überfluss holt den ehemaligen Auftragskiller auch noch seine Vergangenheit schneller ein als ihm lieb ist.



Meinung:

“Große Kraft, aber keine Verantwortung” besser kann man die Ausgangssituation von Scarlet Spider nicht beschreiben. Autor Christopher Yost präsentiert einen Todgeweihten, der eine zweite Chance bekommt und nicht weiß, wie er sie nutzen soll. Scarlet Spider hat ähnliche Kräfte wie Spider-Man, sein genetischer Vater. Darüber hinaus kann er mit Spinnen kommunizieren. Damit sich Scarlet Spider nicht wie eine billige Spider-Man-Kopie präsentiert verlegt der Autor die Handlung von New York nach Houston. Die Unterschiede zwischen den Städten nutzt der Autor für einige auflockernde Momente. Immer wieder kommt es trotz aller Dramatik auch zu humorvollen Passagen. Gerade die ersten Gehversuche als Held laufen anders als erwartet und überraschen in jeder Hinsicht.

Scarlet Spiders erster Gegner verlangt dem ehemaligen Killer einiges ab und ist eine gelungene Mischung aus Superschurke und Mysterium. Zusammen mit den Gegnern aus Kaines Vergangenheit baut der Autor bereits in den ersten Kapiteln eine Riege an Gegenspielern auf, die sich sehen lassen kann. Dennoch wirken die Episoden nicht überladen. Neben Helden und Schurken erzählt Yost von interessanten Bewohnern aus Houston, die für Seifenopernelemente sorgen. Dieses Ensemble aus normalen Menschen bereichert die erzählerische Dichte der ansonsten klar auf Action angelegten Serie.

Optisch macht der Band eine gute Figur. Hauptverantwortlich für die dynamischen Bilder ist Ryan Stegman. Er nimmt Symbole aus dem Spinnenkosmos und erzeugt dadurch einzigartige Seiten. Die Panels sind teilweise von Spinnenfäden eingerahmt. Ein einfaches Mittel, das für eindrucksvolle Seiten sorgt. Ansonsten fällt auf, dass der Künstler relativ viel Freiraum zwischen den Bildern lässt. Die Actionpassagen wirken dynamisch und die Mimik der Figuren ist so differenziert, dass sie Gefühle glaubhaft übermittelt.

Die Übersetzung durch Carolin Hidalgo ist gelungen und passt gut zur Atmosphäre. Das Vorwort und das Nachwort von Christian Endres runden die redaktionelle Bearbeitung ab und beantworten alle wichtigen Fragen rund um Kaine. Zusammen mit den Erläuterungen des Autors bleibt nichts ungeklärt und auch Neuleser genießen den Band vollkommen.



Fazit:

Abwechslungsreiche Spider-Man Variante, die den Fokus klar auf die Action legt. So beantwortet Christopher Yost eindrucksvoll die Frage, was wäre, wenn Spider-Man zwar seine Kräfte hätte, aber nicht so verantwortungsvoll damit umgehen würde. Wem der freundliche Wandkrabbler stets zu brav ist und wer einen etwas wortkargeren Spinnenmann sucht, ist bei Scarlet Spider genau richtig.



Scarlet Spider 1: Das Leben nach dem Tode - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Scarlet Spider 1: Das Leben nach dem Tode

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

132 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Gelungene Spider-Man Variante
  • Nettes Ensemble an Figuren
Negativ aufgefallen
  • Motivation der Hauptfigur ändert sich mehrfach
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Rezension vom: 26.03.2013
Kategorie: Scarlet Spider
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