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Comic-Besprechung - Warrens Schwur 4: Bis zum letzten Atemzug

Geschichten:
Warrens Schwur 4: Bis zum letzten Atemzug

Autor: Luc Brunschwig
Zeichner: Servain
Colorist: Delphine Rieu


Story:
Der neue Star Hollywoods, Scott Green, will seinen Film „Wednesday“ auf einer glanzvollen Premiere vorstellen. Doch abseits von wartenden Fans sind auch erzürnte Indianer, die Green mit ihrem Unmut konfrontieren. Zutiefst aufgewühlt von den Vorwürfen und tragischen Missverständnissen mit tödlichem Ausgang, kommt in Green das Böse zum Vorschein.



Meinung:
Wie so viele Serien, welcher der ambitionierte Finix-Verlag zu Ende führt, hatte auch Warrens Schwur eine kleine Odyssee hinter sich. Die ersten beiden Teile erschienen 1997 im Carlsen Verlag, wohingegen der dritte im kleinen und recht unbekannten Verlag Kombinat Comics das Licht der Comicwelt erblickte. Das war im Jahre 2002. Nun geht mit dem Abstand von 11 Jahren der vertrackte Thriller in die Endrunde. Es wird sich auf jeden Fall lohnen, die vorhergehenden drei Teile schnell noch einmal zu lesen.

Nicht nur um des Lesers Gedächtnis aufzufrischen, was schon ein Grund genug zum erneuten lesen wäre. Hauptsächlich muss man die Geschichte sich noch einmal vor Augen führen, um alles verstehen zu können. Denn die Saga besteht aus vielen verschiedenen Ebenen und besitzt nicht nur mystische Einflüsse, sondern auch eine unheimliche Reise in die menschliche Psyche. Da somit die Handlung auf vielen verschiedenen Ebenen spielt, was nicht nur die unterschiedlichen Zeitlinien betrifft, kann man da schnell nicht nur als Nichtkenner den Überblick verlieren. Es ist also schwierig alles nachzuvollziehen, wenn man nicht mit dem Inhalt und der Handlung vertraut ist. Der Hintergrund und die Figurenkonstellationen sind für das Verständnis dieses Finalbandes unerlässlich. Nicht zuletzt weil alles recht kompliziert ist, wobei die Auflösung noch die stringenteste Handlung besitzt, was es auch für den lediglich interessierten Leser, abseits von den Fans, angenehm und unterhaltsam macht. Offen bleibt es bis zuletzt, ob hier nun auch metaphysische Aspekte am Werk sind oder nicht.

Wohl eher nicht. Es läuft eigentlich alles auf den „normalen“ menschlichen Wahnsinn hinaus und das tragische Erbe, welches man von seinen Eltern bekommen kann. Abseits davon ist der Band extrem spannend und dramatisch, wenn gegen Ende alles kulminiert.

Manche Handlungssprünge waren aber wohl wegen des Formats unvermeidlich. Obwohl Bis zum letzten Atemzug 56 Seiten besitzt und so schon etwas stärker als das Standardformat von 48 Seiten ist, mussten wohl manche Szenen wegfallen. Was sehr bedauerlich ist, da ganze kleine Sequenzen fehlen. Diese werden dann nur im Dialog aufgegriffen und der Leser wundert sich bisweilen, warum die Sequenzen nicht gezeigt worden sind. Dadurch wird manchmal auch an unpassenden Stellen das Tempo heraus genommen.

Das schlimmste ist aber ausgerechnet die Finalszene. Angesichts dessen, dass hier ein Serienabschluss vorliegt, in dem es um einen wahnsinnigen Serienkiller geht, ist der Endkampf sehr enttäuschend. Dieser hätte deutlich effektiver in Szene gesetzt werden können. In nur zwei Panels eher nebenbei das Schicksal der Hauptperson zu schildern ist schon fast schludrig. Obwohl hier insgesamt ein sehr guter Thriller vorliegt, klappt man ihn dann doch etwas unbefriedigt zu, da man von einem Finale ein etwas wuchtigeres Ende erwartet hatte.




Fazit:
Obwohl Warrens Schwur insgesamt ein sehr vertrackter Thriller ist mit vielen verschiedenen Ebenen, ist dieser Finalband der geradlinigste. Sehr spannend und sehr dramatisch enttäuscht er dennoch, da manche fehlende Sequenzen das Tempo entfernen. Zudem ist das Finale erschreckend beiläufig.

Warrens Schwur 4: Bis zum letzten Atemzug - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Warrens Schwur 4: Bis zum letzten Atemzug

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Finix Comics

Preis:
€ 12,80

ISBN 10:
3941236830

ISBN 13:
978-3941236837

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannung
  • Dramatik
  • geradlinig erzählt
Negativ aufgefallen
  • manche Handlungssequenzen nur im Dialog
  • erschreckend beiläufige Finalkonfrontation
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 04.09.2013
Kategorie: Rezensionen
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