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Comic-Besprechung - Sense & Sensibility

Geschichten:
Sense & Sensibility
Sense & Sensibility
Sorgentagebuch
Die Meerjungfrau, die zur Hexe wurde

Autor und Zeichner: Hina Sakurada

Story:
In Sense & Sensibility ist Aya eigentlich sehr glücklich mit den gut aussehenden Kento, der auch noch recht klug und nett ist, sie wie ein echter Freund auf Händen trägt und ihr keinen Wunsch verweigert. Dann allerdings tritt Kentos Bruder Haaraki in ihr Leben. Er macht sich gleich an sie und scheint nicht zu respektieren, dass sie eigentlich mit seinem Bruder zusammen ist. Und irgendwas hat er an sich, was Aya anzieht, auch wenn sie immer wieder zurückschreckt und sich ernsthaft zu fragen beginnt, ob sie jetzt zum Spielball zweier Brüder wird, die sich irgendwie zerstritten haben.

Ein Sorgentagebuch ist eine schöne Sache denkt sich Ui und muss es bald immer wieder nutzen, denn kaum ist sie neu an der Uni und schreibt sich auch beim Musikclub ein, lernt sie den selbstbewussten Jiro kennen. Es kommt wie es kommen muss, im Rausch der Gefühle landen beide schneller miteinander im Bett als ihnen lieb ist. Und danach beginnt das Grübeln, denn Jiro will nicht, dass ihre Beziehung ans Licht kommt? Was steckt dahinter?

Die Meerjungfrau die zur Hexe wurde hat auch allen Grund dazu. Einst verliebte sie sich in einem Prinzen der Menschen und schwelgte im Glück. Jedoch ließ er sie fallen, als sie von einem Hai angegriffen und entstellt wurde. Zu allem Überfluss lehnte er auch noch das Opfer ab, das sie für ihn brachte, nur weil auch ihre Beine nicht besonders hübsch waren. So pflegt sie von nun an ihren Groll auf dem Meeresgrund - bis zu dem Tag, als sich ein hübscher junger Meermann bei ihr sehen lässt...



Meinung:
Am auffälligsten und interessantesten in Sense & Sensibility ist wohl der eigenwillige Zeichenstil von Hina Sakurada, der nicht nur feine Details sauber hervorhebt, sondern auch den Figuren eine ganz eigene Ausstrahlung gibt, die man selten findet. Das wird vor allem in den ersten beiden Erzählungen deutlich.

Die Geschichten selbst bleiben eher durchschnittlich, bedienen gängige Klischees und Handlungsmuster, wie man sie schon aus vielen anderen Geschichten kennen dürfte - gerade wenn es darum geht, einem Freund oder Bruder die Geliebte abspenstig zu machen oder eine Beziehung, die nur auf Sex basiert zu beginnen und sich zunächst falsche Hoffnungen zu machen.

Deutlich fällt sogar die dritte und letzte Geschichte ab. Sie besteht eigentlich nur aus einer Aneinanderreihung von Szenen, die sich deutlich auf das Andersen Märchen beziehen und wirkt insgesamt sehr zusammenhanglos. Auch die Zeichnungen können nicht überzeugen.

Alles in allem werden zwar recht erwachsene Themen angesprochen aber nur halbherzig ausgearbeitet, so dass die Erzählungen und Charaktere insgesamt sehr blass bleiben.



Fazit:
Sense und Sensibilty ist eine durchschnittliche Sammlung von romantischen Geschichten, die zwar durch einen sehr eigenen Zeichenstil punkten, aber inhaltlich nicht überzeugen können, vor allem die letzte.

Sense & Sensibility - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sense & Sensibility

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,00

ISBN 13:
978-3770479375

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Feine detailreiche Zeichnungen schaffen Atmosphäre
Negativ aufgefallen
  • Inhaltlich bleiben die Geschichten oberflächlich und unausgereift
  • Es werden nur gängige Klischees bedient, deren Interpretation nicht mehr überraschen kann
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Rezension vom: 05.10.2013
Kategorie: One Shots
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