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Comic-Besprechung - Red Lanterns 3: Der Angriff der Dritten Armee

Geschichten:
Augen ohne Gesicht
“Eyes without a face“ Red Lanterns 13
Autor: Peter Milligan
Zeichner: Miguel Sepulveda
Colorist: Rain Beredo
Übersetzer: Christian Heiß

Heimat ist, wo dein Herz ist
“Home is where the heart is“ Red Lanterns 14
Autor: Peter Milligan
Zeichner: Miguel Sepulveda
Colorist: Rain Beredo
Übersetzer: Christian Heiß

Augen Das Gestern erwacht
“Waking the past“ Red Lanterns 15
Autor: Peter Milligan
Zeichner: Miguel Sepulveda
Colorist: Rain Beredo
Übersetzer: Christian Heiß

Mein Feind von einst
“Once were enemies“ Red Lanterns 16
Autor: Peter Milligan
Zeichner: Andres Guinaldo
Inker: BIT
Colorist: Rain Beredo
Übersetzer: Christian Heiß



Story:

Das Red Lantern Corps rächt mit der Kraft des Zorns hilflose Opfer in der gesamten Galaxie. Auf einem Routineeinsatz werden die Red Lanterns von einer geheimnisvollen Armee angegriffen. Die vollkommen emotionslosen Heerscharen attackieren die roten Ringträger gnadenlos und scheinen nahezu immun gegen jegliche Gegenwehr. Atrocitus, der Anführer der Red Lanterns, vermutet einen Plan der Wächter des Universums. Und er hat Recht. Die unsterblichen blauen Oberbefehlshaber des Green Lantern Corps haben die „Dritte Armee“ in das Weltall entsandt, um den freien Willen vollkommen zu tilgen. Atrocitus will diesen Plan vereiteln und entsendet seine Rekruten ins All, um neue Energie zu sammeln. Er selbst begibt sich auf seinen Heimatplaneten, um eine alte Waffe zu reaktiveren, die für den Tod seines gesamten Volkes verantwortlich ist.



Meinung:

Die Welt der Green Lanterns ist fest im Griff der „Dritten Armee“, einer stetig wachsenden, skrupellosen und vor allem willenlosen Truppe von „rekrutierten“ Lebewesen. Mit dieser neuen Macht wollen die Wächter des Universums ihr Green Lantern Corps ausschalten und den freien Willen im Universum vernichten. Neben den Abenteuern von Simon Baz, dem neuesten Träger eines Green Lantern Rings, bekommen es auch Guy Gardner und Kyle Rayner mit der neuen Bedrohung zu tun. In diesem Sonderband vereinen sich die Kapitel, die vom Kampf der Red Lanterns gegen die dritte Armee erzählen.

Während die meisten Teile dieses Events von Geoff Johns geschrieben wurden, widmet sich bei den Red Lanterns Peter Milligan der neuen Bedrohung. Diesen Autorenwechsel bemerkt man vor allem in den Details. Während die Green Lanterns der dritten Armee relativ lange vollkommen hilflos gegenüberstehen, entdecken die Red Lanterns bereits nach einigen wenigen Seiten einen Schwachpunkt in der Verteidigung des Gegners. Dennoch müssen einige Dinge erledigt werden, bevor man zur finalen Schlacht antreten kann. Leider wirkt das gesamte Konstrukt wenig durchdacht und die Aufgaben, die von verschiedenen Red Lanterns erledigt werden sollen, ergeben wenig Sinn. Darüber hinaus bieten auch die einzelnen Red Lanterns wenig Substanz, sodass man ihr Schicksal so emotionslos wie ein Soldat der dritten Armee miterlebt. Daran ändern auch die verschiedenen Rückblenden nichts, die die Motive der Figuren verdeutlichen sollen. Dabei haben manche der Ringträger wirklich Dramatisches erlebt. Vor allem Atrocitus, der die Vernichtung seines ganzen Volkes miterlebt hat, zählt zu den wirklich tragischen Akteuren. Doch auch für ihn empfindet der Leser wenig.

Die Zeichnungen von Miguel Sepulveda sind düster und rau und passen somit hervorragend zur gesamten Atmosphäre des Red Lantern Kosmos. Die Bilder machen auch aus der brutalen Vorgehensweise der roten Laternen kein Geheimnis. Hier kommt es zu zahlreichen abgetrennten Gliedmaßen und auch das gezeichnete Blut fließt reichlich. Somit richtet sich der Comic eindeutig an Leser jenseits der 16 Jahre. Ein weiteres Kapitel wird von Andres Guinaldo gezeichnet. Sein filigraner und klarer Strich hebt sich deutlich vom sehr kleinteiligen Stil Sepulvedas ab.

Mit lediglich vier Kapiteln ist diese Ausgabe relativ dünn. Panini dickt diese Ausgabe mit einer Leseprobe des Green Lantern Sonderband 34 an. Diese nette Geste trügt sicherlich über den eher schmalen Umfang etwas hinweg. Immerhin fällt der Band mit 9,99 € relativ günstig aus. Etwas enttäuschend ist jedoch, dass man den Ausgang der Schlacht hier nicht erfährt.



Fazit:

Tie-Ins sind ein zweischneidiges Schwert. Im Idealfall kann die Handlung auf eigenen Beinen stehen und ist trotzdem eine Bereicherung für die übergeordnete Geschichte. Das ist hier nur bedingt der Fall. Durch den Fokus auf die unterschiedlichen Red Lanterns bekommen Fans hier einen tieferen Einblick. Leider macht der Auftritt der dritten Armee kaum neugierig und das offene Ende frustiert zusätzlich. Dementsprechend eignet sich dieser Sonderband eher für Leser der Red Lanterns. Wer jedoch den Angriff der dritten Armee gebannt verfolgt, erfährt hier kaum Neues und kann den Band ruhigen Gewissens ignorieren.



Red Lanterns 3: Der Angriff der Dritten Armee - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Red Lanterns 3: Der Angriff der Dritten Armee

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 9,99

100 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Düstere Bilder
Negativ aufgefallen
  • Unstimmigkeiten in den Details
  • Handlung wirkt aufgebläht
  • Figuren bleiben flach
  • Einiges erscheint sinnlos
  • Kaum Bedeutung für das Crossover
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Rezension vom: 09.12.2013
Kategorie: Red Lanterns
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