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Comic-Besprechung - Liebe ist die Hölle

Geschichten:
Liebe ist die Hölle

Autor / Zeichner: Matt Groening


Story:
Was ist Liebe? Wie lernt man seine Herzensdame oder seinen Traumprinzen kennen? Wie verhält man sich beim ersten Date? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Und wie kann man einen gemeinsamen Alltag meistern? All diesen Fragen gehen die Cartoons nach.


Meinung:
Noch einige Zeit vor den Simpsons erschuf Matt Groening eine äußerst erfolgreiche Comicserie, welche in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften erschienen war und deren Erfolg ihm erst die Möglichkeit geboten hatte, die Simpsons zu erschaffen.  Es ist eigentlich erstaunlich, das es so lange gebraucht hat bis diese äußerst gelungenen Werke auch hierzulande ein Lächeln und ein Lachen auf die Gesichter zaubern können. Zunächst waren die Gags von Leben in der Hölle bzw. Liebe ist die Hölle nur für Freunde gedacht gewesen, kamen aber auch in Druck und erregten dann die Aufmerksamkeit des Fernsehens. Anhand dessen erschuf Groening die gelben Stars der Simpsons und schrieb damit Geschichte. Angesichts des enormen Erfolges verwundert es eigentlich nicht so sehr, dass andere Werke da etwas im Schatten bleiben. Schon Futurama konnte ja schon nicht den Kultstatus ihrer Vorläufer erlangen. Dennoch ist Leben in der Hölle, wie die Serie eigentlich heißt und Liebe ist die Hölle ist nur eine Serie innerhalb der Serie, besitzt aber den besseren Titel, lohnenswert.

Dabei liegt hier keine Gesamtausgabe vor, sondern eine Auswahl von Strips, die zumeist aus den 1980ern stammen. Da es aber, wie es der Titel schon sehr treffend sagt, hauptsächlich um die Liebe und andere emotionale Nöte geht, so sind sie noch lange nicht veraltet.

Interessant aus comichistorischer Sicht ist, dass schon viele Charakteristika und der Stil der späteren Erfolgsfamilie angelegt sind. So etwa der deutliche Überbiss und vor allem der äußerst subversive Humor, der schon damals aneckte und wofür heute noch Groening gerade von den Anhängern der Tea-Party sehr angefeindet wird, weil er sich traut, sich über amerikanischen Tugenden und Ideale lustig zu machen. Hier ist eine Verballhornung der Nationalhymne zu finden, dessen Clou einem dann das Lachen im Halse stecken lässt. Wer also Homer und Co. mag sollte schon mal auf jeden Fall zugreifen. Und wem die typischen US-Anleihen bei der erfolgreichen Serie nicht schmecken, der kann hier beruhigt sind, da es sich um zwischenmenschliche Aspekte handelt, die thematisiert werden.

Alles hier ist böse, aber auch sehr lustig, wobei man sich manchmal bei einem etwas verhaltenen Kichern erwischt, da man sich und seine eigenen Handlungsweisen doch ein um das andere Mal wieder erkennt. Was nicht immer schmeichelhaft ist, aber einem doch zu denken gibt.

Dabei entsteht der Witz zumeist wenig auf der graphischen Ebene, sondern eher durch den Text, der manchmal etwas überbordend ist. Erstaunlicherweise ist hier kein Gag, keine Episode daneben geraten, was für die hervorragende Auswahl der Herausgeber spricht.

Nicht nur als Geschenk für Paare oder Liebesgeplagte empfehlenswert. Toll.

Fazit:
Noch einige Zeit vor den Simpsons schuf Groening diese Cartoons, die aber ebenso subversiv sind und mindestens genauso lustig. Die zwischenmenschlichen Themen sind hier universell und intelligent und lassen einen manchmal etwas verschämt kichern.


Liebe ist die Hölle - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Liebe ist die Hölle

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Reprodukt

Preis:
€ 12,00

ISBN 10:
3943143473

ISBN 13:
978-3-943143-47-8

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • subversiver Witz
  • zwischenmenschlich ewige Themen
  • hohe Identifikation
Negativ aufgefallen
  • etwas zu wortlastig
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Rezension vom: 21.01.2014
Kategorie: One Shot
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