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Comic-Besprechung - Saria 2: Engelspforte

Geschichten:
Saria 2: Engelspforte
Original:
Saria: La Porte de L'Ange
Autoren: Jean Dufaux
Zeichnungen und Farbe: Riccardo Federici & Paolo Serpieri
Cover: Riccardo Federici
Übersetzung: Resel Rebirsch

Story:
Seit langer Zeit hütet Sarias Familie einen kostbaren Schatz, auf den es viele abgesehen haben. Es handelt sich zwar nur um einen Schlüssel, aber er ist in der Lage eine der Engelspforten zu öffnen und damit Zugang zum Himmel, zur Hölle oder zum Nirgendwo zu ermöglichen. Nun, nach dem Tod ihres Vaters ist das junge Mädchen die Wächterin des Schatzes geworden und auf der Flucht.

Denn der Engel Galadriel will den Schlüssel in seine Gewalt bringen und schreckt dabei auch nicht vor Bluttaten zurück, ebenso wenig wie der Doge und seine Spießgesellen. Während sich Saria in Sicherheit bringen und erst einmal verstecken kann, gerät ihr treuer Gefolgsmann Orlando in Gefangenschaft.

Dort zeigt sich, dass auch er einiges zu verbergen hat und nicht so menschlich ist, wie er alle hat glauben lassen. Denn in ihm gärt ein Fluch, der ihn nach und nach in ein Monster verwandeln wird. Jedes Mal, wenn er sich verwandelt, kommt er dem Punkt, an dem keine Rückkehr in seine menschliche Hülle möglich ist, näher.

Er wird schließlich von einer dritten Partei aus dem Kerker gerettet – schattenhaften Gestalten, die ihre eigenen Pläne verfolgen, aber vielleicht auch die Rettung für ihn und Saria sein können ... Denn das junge Mädchen will nun trotz der Gefahr selbst mehr über den Schlüssel und ihr Erbe heraus finden...



Meinung:
Nachdem der erste Band von Saria das Setting, die Protagonisten und den Konflikt vorstellte, sorgt Engelspforte nun dafür, dass sich die Fronten verhärten. Die Geschichte ist actionreicher und dramatischer als im ersten Band, kommen doch nun weitere Geheimnisse ans Licht und bieten neue Mitspieler neue Wege, damit umzugehen.

Überraschenderweise steht diesmal erst einmal nicht Saria im Vordergrund, sondern ihr Gefolgsmann, über den man nun einiges erfährt, was allerdings auch noch weitere Fragen aufwirft. Durch seine neuen Verbündeten entwickelt sich die Geschichtein eine interessante Richtung weiter, die zumindest etwas Spannung bietet, weil man nicht mehr alles vorhersehen kann.

Dennoch kann die Geschichte wieder nicht wirklich fesseln, springt sie doch von einem Konflikt zum anderen und beantwortet nicht wirklich viele Fragen. Da die namensgebende Heldin nicht wirklich zum Zuge kommt und daher sehr blass bleibt, die Handlung keine klare Linie verfolgt, sondern lieber von einem Thema zum anderen mäandert, kommt der Plot so gut wie gar nicht voran.

Die Zeichnungen bleiben allerdings weiter auf hohem Niveau, gerade die Figuren wirken sehr lebendig und ansprechend, die Hintergründe sind detailreich und bieten Raumtiefe. Das mag auch daran liegen,d ass Riccardo Federici nun ganz das Ruder übernimmt. Allerdings kann die Gestaltung der Panels über die doch etwas zähe Geschichte nicht auf Dauer hinweg trösten.



Fazit:
Engelspforte, der zweite Band von Saria lebt ebenfalls mehr durch seine atmosphärischen und lebendigen Zeichnungen und weniger durch die Geschichte. Die Handlung mag zwar etwas Fahrt aufnehmen, aber so interessant die Einführung neuer Interessengruppen auch ist, so wenig treibt das den Plot voran, so dass die auch in puncto Erotik und Gewalt zahme Serie weit hinter anderen Werken der Künstler zurückbleibt und viel Potential verschenkt.

Saria 2: Engelspforte - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Saria 2: Engelspforte

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 14,80

ISBN 13:
978-3868696110

64 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Die Zeichnungen sind weiterhin sehr lebendig und detailreich
  • Ein atmosphärisches Szenario
Negativ aufgefallen
  • Die Handlung entwickelt sich nur zäh weiter
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Rezension vom: 02.06.2014
Kategorie: Alben
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