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Comic-Besprechung - Wonder Woman 4: Opfer des Krieges

Geschichten:
Wonder Woman 4: Opfer des Krieges
Original:
Wonder Woman # 19-23
Autor: Brian Azarello
Cover: Cliff Chiang
Zeichner: Tony Akins, Cliff Chiang, Goran Sudzuka
Tuscher: Cliff Chiang, Dan Green, Goran Sudzuka
Farben: Matthew Wilson
Übersetzung: Steve Kups

Story:
Alten Prophezeiungen zufolge soll das Kind der Sterblichen Zola mit Zeus den Sturz der Götter einleiten und am Ende den Thron auf dem Olymp besteigen. Aus diesem Grund wird die junge Frau schon seit langem gejagt, nun da der Junge geboren ist, um so mehr. Doch sie hat in Wonder Woman eine starke und entschlossene Beschützerin gefunden, die genau weiß, worum es geht.

Zu ihren Verbündeten gehört nun auch Göttermutter Hera. Sie scheint eingesehen zu haben, dass sie mit ihren Hass auf alle Bastarde ihres Gemahls nicht weiterkommt und nur mit der letzten Amazone wirklich etwas verändern kann. Auch wenn das Verhältnis noch immer gespannt ist, die beiden Frauen raufen sich mehr denn je zusammen, als neue Gefahren auf sie zukommen.

Denn immer wieder muss sich die kleine Schar der Gegner erwehren, obwohl sie im Gott des Krieges einen starken und wichtigen Verbündeten gefunden haben. Kampf und Flucht führen sie schließlich sogar nach New Genesis, dem Heimatplaneten der New Gods. Noch immer ist nicht klar, welche Rolle Orion und seine Kameraden in dem ganzen Ringen um die Macht spielen.

Klar ist nur eines – wenn sie einen Moment zum Luftholen und Innehalten haben wollen, können sie einem Kampf nicht länger ausweichen. So stellt sich Wonder Woman schließlich dem „Erstgeborenen“ ihrem grausamen ältesten Halbbruder, der nur ihre Vernichtung im Sinn hat.



Meinung:
Opfer des Krieges, die vierte Wonder Woman Graphic Novel hinterlässt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite ist die Grundidee sehr interessant, wenn man sich erst einmal an die veränderten Gesetzmäßigkeiten gewöhnt hat (Diana als Tochter des Zeus, die Amazonen durch die Wut Heras versteinert), aber die Ausführung lässt noch immer zu wünschen übrig.

Immerhin hat sich Hera nun auf die Seite der Helden geschlagen und erweist sich der Amazone gegenüber als außerordentlich loyal, obwohl sie wirklich zwischen den Stühlen steht. Sie ist immer noch eine der interessantesten Figuren, was man leider von den Gegenspielern nicht sagen kann. Gerade der Erstgeborene bleibt blass und zweidimensional, scheint nur aus purem Hass zusammengebacken zu sein.

Die Geschichte bedient in erster Linie die Interessen der Actionfans. Der Hintergrund dient eigentlich nur dazu, um die kleine Heldengruppe immer wieder in Gefahr zu bringen, sie in dramatische Kämpfe zu verwickeln und Diana am Ende  durch eine neue Wendung in noch mehr Schwierigkeiten zu bringen, die durchaus Auswirkungen auf den Charakter der Heldin haben könnten – aber ob dies geschehen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Denn bisher haben Autor und Künstler nur wenige Möglichkeiten genutzt, um den Intrigen und Ränkespielen der verschiedenen Interessengruppen mehr Gewicht zu verleihen. Viel lieber widmen sie sich den Gelegenheiten, in denen die Amazonenprinzessin ihre Kampffähigkeiten messen muss und Verstand, Einfühlungsvermögen, Intuition oder ein gewisser Idealismus und der Glaube an das Gute in jedem Wesen, Fähigkeiten, die sie früher ausgezeichnet haben, eine wesentlich geringere Rolle spielen.



Fazit:
Auch im vierten Band von Wonder Woman mit dem Titel Opfer des Krieges bleibt die Serie leider ein reines Actionfeuerwerk, in dem sich Diana mit allerlei Gegnern - und das im wörtlichen Sinne -  herumschlagen. Wie immer bleibt die Geschichte oberflächlich und relativ simpel gestrickt, die Künstler nutzen die Möglichkeiten, die sie sich selbst schaffen, kaum aus, um auch den Hintergrund wesentlich interessanter zu gestalten.

Wonder Woman 4: Opfer des Krieges - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wonder Woman 4: Opfer des Krieges

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,99

ISBN 13:
978-3862019243

116 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Die Serie bietet dynamisch gezeichnete Action
Negativ aufgefallen
  • Wie immer ist die Handlung überschaubar einfach und oberflächlich
  • Die Helden und Schurken, selbst Wonder Woman, sind auf ein Mindestmaß an Charakter reduziert
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Rezension vom: 07.07.2014
Kategorie: Wonder Woman
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