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Comic-Besprechung - Sukuiya 2

Geschichten:
Sukuya 2
Phänomen 5-9
Autor und Zeichner: Peach-Pit

Story:
Nishiki ist zu ihrer Großmutter nach Musato gezogen, einer kleinen Stadt in den Hügeln und mittlerweile gut in der Stadt bekannt, denn sie arbeitet als Sukuya. Wann immer jemand Hilfe braucht, ist sie zur Stelle – kauft für ältere Leute ein, erledigt Botengänge oder hilft im Garten und Haus. Als Dank erhält sie Zettel, auf denen steht, dass der Auftrag erfüllt worden sei.

Diese Schriftstücke sind ihr einziger Lohn, denn Nishiki sucht nicht nach Geld, sondern ihren Erinnerungen, die sie immer wieder verliert. Das Papier faltet sie zu Kranichen, um diese immer bei sich zu tragen. Durch die Geschwister Kon und Akai, die die Führung einer Pension neu übernommen haben, gelingt es ihr fast, all ihre Erinnerungen zurückzubekommen, vor allem die an einen geheimnisvollen Fuchsjungen.

So geht es ihr immer besser, vor allem, weil auch Soma immer in ihrer Nähe ist, der behauptet, schon ihr Sandkastenfreund gewesen zu sein. Nishiki fühlt sich zu ihm hingezogen, auch wenn sie nicht begreift wieso  … vor allem, als ihr viele Zettel verloren gehen und sie quasi wieder von vorne anfangen muss.

Aber inzwischen hat sie auch gelernt, ihre Welt wieder besser wahr zu nehmen. So gelingt es ihr, den Kontakt zu einer Schulkameradin, deren Familie ein Buchantiquariat hat, aufrecht zu erhalten und dadurch sogar so etwas wie eine Freundschaft zu dieser und deren Freundin aufzubauen – etwas, was sie ebenfalls dabei unterstützt, die Erinnerungen zu bewahren und sich dem Fuchszauber erneut zu öffnen.



Meinung:
Auch im zweiten Band bleibt Sukuya eine eher  leise Geschichte mit poetischen Untertönen, die vor allem auf Atmosphäre und die Schönheit der Worte und Bilder setzt. Das merkt man vor allem am Anfang in der Buchhandlung, Szenen, in denen die Künstler eine magische Welt heraufbeschwören.

Diese spiegelt sich wieder in den Erinnerungen Nishikis und den Erzählungen um Fuchs- und andere Geister, die den Band durchziehen. Dadurch erhält die Geschichte eine phantastische Note, ohne gleich vollständig in das Genre der Fantasy abzugleiten. Auch die romantischen Momente bleiben eher verhalten und scheinen sich der eigentlichen Geschichte unterordnen zu müssen.

Auch in diesem zweiten Band lebt die Geschichte  von diesen unbeantworteten Fragen und Andeutungen in Bezug auf Nishikis Erinnerungen. Vor allem in den Szenen, die mehr mit der realen Welt verbunden sind, schimmert im Gegenzug menschliche Wärme durch, die die Figuren lebendig und glaubwürdig macht.

Action sollte man auch diesmal nicht erwarten, ebenso wenig wie Liebesgeflüster. Das Knistern zwischen Nishiki und Soma ist nicht zu überlesen, aber die Künstler beschäftigen sich doch in erster Linie wieder mit der Entwicklung ihrer Heldin und ergründen die Geheimnisse, die in ihrem Geist verborgen sind.



Fazit:
Sukuya bietet auch im zweiten Band eine poetische Suche nach sich selbst, und damit eine Handlung, die ihre Spannung aus den Geheimnissen und Rätseln bezieht, die Nishiki umgeben. Erneut erzählen die Künstler lebensnah und gefühlvoll, so dass sich vor allem Leser angesprochen fühlen dürften, die gerne zwischen den Zeilen lesen.

Sukuiya 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sukuiya 2

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,00

ISBN 13:
978-3770482535

178 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Die hintergründige Geschichte wird poetisch und atmosphärisch erzählt
  • Vor allem die Nebenfiguren werden sehr lebensnah und glaubwürdig dargestellt
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 20.08.2014
Kategorie: Sukuiya
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