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Comic-Besprechung - Wika 1: Wika und Oberons Zorn

Geschichten:
Wika 1: Wika und Oberons Zorn
Original:
Wika … et la furor d'Oberon, Frankreich 2014
Text: Thomas Day
Zeichnungen und Farbe: Olivier Ledroit
Übersetzung: Harald Sachse

Story:
Es herrscht Krieg im Land der Elfen und Feen. Prinz Oberon aus dem Reich Avalon zieht gegen das Herzogtum Grimm in den Krieg, wurde seine geliebte Titania doch mit Claymore Grimm vermählt und hat diesem inzwischen sogar schon eine Tochter geboren, etwas was in seinen Augen ein unverzeihlicher Fehler ist, für die nun alle büßen müssen.

Das kleinere und schwächere Reich kann dem grenzenlosen Zorn des Prinzen nicht stand halten und fällt, der Herrscher stirbt und Titania selbst muss sich ihren ehemaligen Liebsten ergeben. Zuvor hat sie aber einen Getreuen mit ihrer kleinen Tochter fort geschickt, damit wenigstens das unschuldige Baby überlebt. Und tatsächlich entkommt die Kleine dem Zorn Oberons, wenn auch zu einem hohen Preis.

Dreizehn Jahre später spricht niemand mehr über das zerfallende Herzogtum von Grimm. Oberon hat die Regierung über Avalon übernommen, aber seine Wut und sein Hass sind nicht geringer geworden – seine Herrschaft ist ein Schreckensregime sondergleichen, bei dem jedes falsche Wort den Tod bringen kann. Und er führt auch weiterhin Krieg gegen andere Elfenreiche, weil er keinen Frieden finden kann

In diese Stadt kommt nun eine junge und lebhafte Elfe. Wika hat genug vom dem Leben auf dem abgeschiedenen Bauernhof, denn sie weiß, sie ist zu höherem bestimmt. Doch der Dieb Bran, der sie an den Toren aufspürt, zeigt ihr, dass man in Avalon auch ein aufregendes Leben führen kann, wenn man es nur geschickt genug anstellt … nicht ahnen, dass sie sich damit genau in die Höhle des Löwen begibt.



Meinung:
Schon in seiner ersten Serie „Die Chroniken des Schwarzen Mondes“ konnte Olivier Ledrouit beweisen, dass ihm die epischen High Fantasy-Stoffe am meisten liegen, in denen gut und Böse in opulenten Bildern aufeinander treffen. Das ist auch in der „Wika“-Reihe der Fall, deren erster Band „Wika und Oberons Zorn“ erst kürzlich erschienen ist.

Die Geschichte schöpft aus dem Vollen bietet einen finsteren Gegenspieler und seine nicht minder bösartigen Verbündeten, die allen Grund haben, die alte Fehde weiter zu tragen, musste wegen Wika doch auch ihre Mutter sterben. Das sind spannende Voraussetzungen für eine Geschichte, die es in sich hat – auch wenn sie durch die kleineren Diebesabenteuer von Wika und Bran erst einmal wieder eine leichtere Stimmung besitzt.

Der Künstler und sein Autor bedienen bewusst alle Klischees um aus ihrer Saga ein shakespearisches Drama zu machen, in dem vermutlich noch so mancher Charakter sterben wird. Wika ist zunächst die junge unbedarfte Heldin, wächst aber schon in diesem ersten Band langsam aber sicher in die Rolle als Gegenspielerin zu Oberon hinein. Auch sind nicht alle Wendungen der Geschichte vorhersehbar, so dass es von Anfang bis Ende spannend bleibt.

Die detailreichen und farbenprächtigen Zeichnungen verstärken den positiven Eindruck, der sich durch den Band zieht, dazu kommen eine interessante Einleitung und ein Anhang, der nicht nur nette Entwürfe zeigt, sondern auch verrät, wie die Serie überhaupt erst ins Leben gerufen wurde. Man merkt dadurch sehr deutlich, wie viele Gedanken sich die Künstler um ihre Geschichte gemacht haben und wie ausgefeilt der Hintergrund noch werden könnte.



Fazit:
„Wika und Oberons Zorn“ wendet sich an alle Fantasy-Fans die epische Dramen vor exotischer Kulisse mit viel Magie und Schicksal mögen, aber auch einer actionreichen Handlung mit einer aktiven Heldin gegenüber nicht abgeneigt sind. Der Auftakt der „Wika“-Serie weiß von Anfang bis Ende zu unterhalten und macht nicht durch durch den Cliffhanger List auf mehr.

Wika 1: Wika und Oberons Zorn - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wika 1: Wika und Oberons Zorn

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 15,80

ISBN 13:
978-3958390058

72 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ein opulenter Fantasy-Comic mit allem was dazu gehört
  • Detailreiche Zeichnungen vertiefen die Atmosphäre
  • Trotz aller Klischees bleibt die Handlung spannend und abwechslungsreich
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 30.12.2014
Kategorie: Alben
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