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Comic-Besprechung - Mosaik 470

Geschichten:
"Heisse Spuren im Sand"
Autor: Jens Uwe Schubert
Zeichnungen: Niels Bülow, Clemens Eckert, Sally Lin, Ulrich Nitzsche, Andreas Pasda, Thomas Schiewer, Andreas Schulze
Kolorierung: André Kurzawe, Julia Sand 

Zugegeben, das von den Abrafaxen in der letzten Ausgabe selbst gebaute Äolomobil war sehr beeindruckend. Dass es nun gleich zu Beginn dieses Heftes an einem Baum zerschellt, ist doch etwas enttäuschend, vor allem weil kein Römer, Afrikaner oder Germane dieses Gefährt zu Gesicht bekommen hat. In der Geschichte des MOSAIKs bestaunten oftmals große Menschenmassen die Erfindungen der Abrafaxe und deren Vorgänger, die Digedags. Dieses vom Wind angetriebene Fahrzeug wird hingegen nicht einmal als Fußnote in die Geschichte der Serie eingehen.

Davon einmal abgesehen wird die Suche nach Selene und ihren Entführern fortgesetzt. Die verschiedenen Gruppen sind den Sklavenhändlern mal schneller, mal langsamer auf der Spur. Während die Abrafaxe sich durch die Savanne schleppen, werden die beiden Germanenkinder Ule und Vada, sowie deren Begleiter der Römer Titus gefangen genommen.

Im eigentlichen Mittelpunkt der Geschichte steht jedoch Selene. Die junge Frau offenbart ihre Herkunft und outet sich dadurch als Tochter eines von Rom verstoßenen Statthalters in Ägypten. Nun erklärt sich auch, warum ein hohes Kopfgeld für sie besteht. Autor Jens Uwe Schubert schildert die Vorgänge in Ägypten mittels eines auf zwei Seiten begrenzten Rückblickes. Dabei verzichtet er auf Sprechblasen und erzählt die Geschichte mittels Off-Text über den einzelnen regelmäßig angeordneten Panels. Die Grafiken geben folglich lediglich den Inhalt der Textboxen wieder, was die Story so zu einer kompakten und gut nachvollziehbarer Schilderung der vergangenen Erlebnisse macht. Nur der Umstand, dass die junge Frau bislang noch nicht ihr Gesicht gezeigt hat und dieses seit Beginn der Serie unter einer Maske versteckt, bleibt weiterhin geheimnisvoll.

Neben dieser Geschichte setzen die Sklavenhändler natürlich ebenfalls ihre Reise fort. Hierbei zeigt sich die Brutalität der beiden Figuren sehr deutlich. Im Widerspruch zum ansonsten in dieser Richtung eher zurückhaltenden MOSAIK wird Selene recht aggressiv von einer Flucht abgehalten. Auch untereinander gibt es schnell mal eine auf die Zwölf, was in der direkten Darstellung auch Seltenheitscharakter in der Serie hat. Diese Umstände machen die Gegner der Abrafaxe jedoch noch eine Spur gefährlicher, was sich im hoffentlich bald eintretenden Aufeinandertreffen der Darsteller sicherlich bemerkbar machen wird.

Inhaltlich bietet dieses Heft somit eine sehr abwechslungsreiche Geschichte mit interessantem Rückblick und actionreicher Verfolgungsjagd und Fluchtversuch. Viel mehr Handlung passt nicht in ein Heft.

Der redaktionelle Mittelteil wirft des Weiteren einen Blick auf die Religion, die Karriereleiter und die Bauweisen der Römer. Letztgenannte Thematik wird mit Darstellungen aus dem Panoramabild „ROM 312“ von Yadegar Asisi untermauert. Die vielen Informationen werden übersichtlich und äußerst reich bebildert wiedergegeben, was den Eindruck und das Gesamtbild des Lesers über die Antike weiter verfestigt. 

Mosaik 470 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mosaik 470

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 2,60

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • weiterhin sehr actionreich
  • eine der geheimnisvollsten Personen der Serie offenbart ihre Herkunft
  • detailverliebte Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 13.02.2015
Kategorie: Mosaik
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