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Comic-Besprechung - Spider-Man: Spider-Verse Sonderband 1

Geschichten:

Edge of Spider-Verse 1: Spider-Man Noir:

 Autor: David Hine &Fabrice Sapolsky, Zeichner: Richard Isavove, Coloring: Richard Isanove

Edge of Spider-Verse 2: Gwen Stacy Spider-Woman:

 Autor: Jason Latour, Zeichner: Robbi Rodriguez, Coloring: Rico Renzi

Edge of Spider-Verse 3: Aaron Aikman Spider-Man:

 Autor: Dustin Weaver, Zeichner: Dustin Weaver, Coloring: Dustin Weaver

Edge of Spider-Verse 4: I walked with a spider:

 Autor: Clay McLeod Chapman, Zeichner: Elia Bonetti, Coloring: Veronica Gandini

Edge of Spider-Verse 5: SP//dr

 Autor: Gerard Way, Zeichner: Jake Wyatt, Coloring: Ian Herring



Story:

Eine Gruppe von interdimensionalen Jägern ist hinter den unterschiedlichen Spider-Man-Variationen des Marvel Multiversums her. Während ein Spiderman daran arbeitet möglichst viele dieser Spinnenmänner (und Frauen) zu sammeln um der Bedrohung entgegenzutreten, werden in diesem Sonderband, in fünf kurzen Geschichten, fünf dieser, mehr oder weniger, bekannten Versionen des beliebten Helden vorgestellt. Zuerst beobachten wir einen 30er Jahre Spiderman bei einer Konfrontation mit Mysterio um danach in ein anders Universum zu wechseln, in welchem Gwen Stacy die Rolle der Spider-Woman übernommen hat. In der dritten Geschichte Reisen wir dann in eine Zukunft, in welcher der ansässige Spider-Man sich so etwas Ähnliches wie einen Iron-Man-Anzug gebastelt hat, nur um dann in Story vier an einer Art „Horrorversion“ der Entstehungsgeschichte des Peter Parker teilzuhaben. Abschließend begleiten wir dann noch ein kleines, asiatisches Mädchen, welches in einem Kampfanzug unter dem Decknamen SP//dr den bösen ordentlich auf die Mütze gibt.



Meinung:

Da die fünf Geschichten sowohl unterschiedliche Autoren, sowie unterschiedliche Zeichner haben, kommt man nicht darum herum diese zunächst einmal gesondert zu betrachten. Die erste Geschichte, Spider-Man Noir zeigt einen Spiderman der 30er Jahre und handelt von einem der wohl klassischsten Superheldenszenarien: Der Held wird mittels eines Druckmittels vom Bösewicht in eine offensichtliche Falle gelockt aus welcher es dann gilt sich zu befreien. Der schöne Zeichenstil, der unglaublich viel mit Schattierungen arbeitet, und die Tatsache, dass die Geschichte Spannend erzählt ist schaffen es aber mit Leichtigkeit den Leser bei diesem kleinen Defizit an Innovation ein Auge zudrücken zu lassen. In der zweiten Geschichte, Gwen Stacy Spider-Woman, übernimmt selbige die Rolle der menschlichen Spinne. Auch hier wieder ein klassisches Szenario: Der Teenager-Held, der verzweifelt versucht sein normales Leben und seine Geheimidentität unter einen Hut zu bekommen. Auch hier stört das wieder aufgewärmte Thema wenig. Die Zeichnungen in dieser Geschichte sind verhältnismäßig einfach und muten etwas Skizzenhaft an, wodurch aber das hauptsächlich schwarz-weiße Kostüm der Gwen Stacy besonders cool aussieht. Im dritten Comic geht es dann in die Zukunft, in welcher sich der lokale Spiderman, Dr. Aaron Aikman, allerlei technische Spielereien zugelegt hat, sodass er so viel Technik an seinem Anzug hat, dass dieser schon fast wie ein Roboter wirkt. Auch hier ist die Story wieder ausgesprochen fesselnd, allerdings ist diese wesentlich stärker Textbasiert und auch die Zeichnungen sind wesentlich detaillierter, was für sich erst einmal weder gut noch schlecht ist, einen aber aufgrund des abrupten Übergangs zwischen Geschichte zwei und drei erst mal ein wenig erschlagen kann. Geschichte vier, i walked with a spider (zu deutsch: „ich ging mit einer Spinne“), betrachtet die ursprüngliche Entstehungsgeschichte von Spiderman aus einem wesentlich finstereren Blickwinkel. Der Protagonist wird von einer radioaktiv bearbeiteten Spinne gebissen und entwickelt daraufhin Superkräfte. Bis hierhin ist alles wie gehabt, aber an diesem Punkt wird es erst interessant, denn die Veränderungen der Hauptfigur enden damit nicht, ganz im Gegenteil beginnt er nun sich in ein abartiges Spinnenmonster zu verwandeln. Die Story ist erstaunlich erfrischend, wirkt aber zeitweise schon sehr Horrorartig und besonders Menschen mit Arachnophobie sollten um dieses Werk einen weiten Bogen machen. Zuletzt werden wir noch einmal in eine andere Zukunft entführt, in der ein kleines Mädchen einen verhältnismäßig großen Spiderman-Kampfanzug steuert. Die Story ist hier eher locker zusammenhängend, Pluspunkte sammelt die Geschichte aber eh eher durch die Visuellen Anspielungen auf Andere bekannte Werke, besonders aus dem Manga- und Anime-Bereich. Auch der Zeichenstil hat ganz klar Asiatische Einflüsse und ist aber ansonsten wieder relativ einfach, fast schon wieder skizzenhaft gehalten. Zusammengehalten werden diese, sehr verschiedenen, Geschichten, von sehr verschiedenen Künstlern, von der anfangs bereits erwähnten „Obergeschichte“ die interdimensionalen Spidermen-Truppe, wodurch der Sammelband, trotz seiner Unterschiede, schön zusammengehörig wirkt.



Fazit:

Verschiedene Geschichten von vielen verschiedenen Künstlern kann schiefgehen, tut es aber in diesem Fall definitiv nicht. Die Geschichten sind allesamt gut erzählt und auch Zeichentechnisch ist hier so viel geboten, dass es selbst dem größten Meckerer schwer fallen dürfte hier nicht zumindest etwas zu finden was auch ihm gefällt. Spiderman-Fans, aber auch alle anderen, sollten auf jeden Fall mal reingucken.



Spider-Man: Spider-Verse Sonderband 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spider-Man: Spider-Verse Sonderband 1

Autor der Besprechung:
Michael Schreiber

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12.99

ISBN 13:
4198960212994

116 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Schön viel Abwechslung
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 02.07.2015
Kategorie: Spider-Man
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