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Comic-Besprechung - The Metahuman$ 2: Requiem für einen Tintenfisch

Geschichten:
The Metahuman$ 2: Requiem für einen Tintenfisch
Autor: Gerald Seufert, Zeichner: Marc Blinn, Colorist: Dennis Lehmann, Krishaun J. Padaguan, Marc Blinn


Story:
Während der kleine Komet langsam eine Heerschar bildet, bekommen es die Metahuman$ mit dem  Professor Squid zu tun, der mitsamt seiner Gang dabei ist eine Bank auszurauben. Zeit zu beweisen, was in den Helden steckt.


Meinung:
Konnte das erste Heft der Independentreihe schon überraschen, so gelingt es auch der zweiten Ausgabe. Statt wie erwartet nun einige Handlungselemente des Vorgängers aufzugreifen und diese weiterzuführen oder sogar abzuschließen werden sie teilweise völlig ignoriert. Stattdessen gibt es mehrere neue Zutaten, was einerseits dazu führt, das die Serie bislang eine Gesamtstringenz vermissen lässt, andererseits auch mit seinen komischen Aspekten zu überzeugen weiß.

Nun gibt es auch das erste Mal das Heldenteam im Einsatz zu sehen. Wobei die zweite und dritte Seite mal wieder den Leser in die Irre  führt und von einer wunderbaren Pointe abgeschlossen wird, ohne dass man abschätzen kann wo es noch hingeht.

Bevor es an das Eingemachte geht, wird schnell noch eine Sekte eingeführt, die nach einer Seite erstmal nicht wieder vorkommt. Aber das ist schon recht lustig ausgefallen, wenn es um Leute geht, die ihr Bewusstsein erweitern wollen, ein drittes Auge auf der Stirn haben und deren Gebäude dann ausgerechnet eine Brille ziert.

Ähnlich verquer geht es weiter. Es gibt eine Schurkentruppe die von einer Art Tintenfisch angeführt wird. Was man als kleines Zitat zu einem Erzschurken von The Spirit sehen kann. Konsequenterweise haben dessen Handlanger dann die Kostüme von Fischen an. Wie diese Gruppe dann filetiert wird, ist der Einsatz von den Metahuman$ die hier dann auch erstmals ihre Heldenkräfte demonstrieren. Wobei das Wort Held ja etwas zu viel gesagt ist. Gunchick parodiert vom Erscheinungsbild her die weiblichen Superhelden die ja oft sehr knapp bekleidet sind und durchaus Erotik versprühen. Sei es nun Wonder Woman, Huntress oder Power Girl bei DC. Gunchick hat nur einen Fetzen am Leib, der gerade mal die Brustwarzen bedeckt. Insofern ähnelt ihr Kostüm eher demjenigen von Vampirella oder Bomb Queen. Ihre Waffen sind zwei Pistolen, aber ansonsten kann man noch keine Superkräfte entdecken.

Awesome ist ein reiner Strahlemann und die Übersteigerung all der glatten Pfadfinderhelden wie etwa Superman oder Captain America. Seine Waffe ist das breite Grinsen, obwohl er wohl auch fliegen kann und Stärke besitzt. Jedenfalls können sowohl Freund als auch Feind dieses strahlende Lächeln nicht ertragen. Und reagieren mit Gewalt.

Riot hingegen ist die Verkörperung eines Anti-Helden wie der Punisher und von permanenter Wut erfüllt und will einfach nur töten und zerstören. Er ist der Anarchist, der schnell an die Decke geht und Lobo alle Ehre machen könnte.

Aber die anderen beiden des Teams sind die Kreativen. Der eine kann Buchstaben und Worte zu  Waffen machen, ähnlich wie Green Lantern seine Vorstellungskraft und das Strichmännchen kann aus allem möglichen Grundstoff Waffen herstellen. Etwa aus Papier eine Kanone die dann Papiervögel verschießt. Welche dann wieder die Fischgang in Panik versetzt, da sie fürchten, dass die Vögel sie dann auffressen. Was eine wundervolle Idee ist.

Trotz den ungelenken Zeichnungen merkt man anhand der genannten Beispiele schnell: die Macher hatten Spaß, der sich auf den Leser überträgt und die parodistischen Elemente treffen immer ins Schwarze. Herrlich.


Fazit:
Auch wenn die Zeichnungen etwas ungelenk ausgefallen sind, so überzeugen doch der Ideenreichtum und die wunderbaren satirischen Gags.

The Metahuman$ 2: Requiem für einen Tintenfisch - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Metahuman$ 2: Requiem für einen Tintenfisch

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Plem Plem Productions

Preis:
€ 4,90

24 Seiten

Positiv aufgefallen
  • satirischer Witz
  • Einfallsreichtum
Negativ aufgefallen
  • keine Gesamtstringenz
  • ungelenke Zeichnungen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 29.07.2015
Kategorie: Rezensionen
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