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Comic-Besprechung - Silver Surfer 2: Galactus, einfach unverbesserlich!

Geschichten:
Silver Surfer 2: Galactus, einfach unverbesserlich! (Silver Surfer 6-10)
Autor: Dan Slott, Zeichner: Michael Allred, Colorist: Laura Allred


Story:
Der Silver Surfer und das Erdenmädchen Dawn erkunden gemeinsam das Weltall. Neben kleineren Widrigkeiten, etwa wo man eine Toilette findet oder wo es die beste Eiscreme gibt, bekommen es die Reisenden auch mit schwereren Problemen zu tun, wenn sie etwa einen Planeten der Perfektion durcheinanderbringen. Doch das ist nichts, was die beiden erwartet als die dunkle Vergangenheit des Surfers ihn einholt.


Meinung:
Bislang war der Silver Surfer ja nicht gerade ein sonderlich spannender Charakter. Für normale Gegner war er mit seiner kosmischen Kraft immer schon viel zu mächtig und zudem versank er regelmäßig in Selbstmitleid, was bisweilen gerade in den überbordenden Texten des Off-Kommentars nervig werden konnte. So vermochte der Silver Surfer in einer eigenen Serie nicht gerade überzeugen und sie hielt sich auch nicht so lange. Immer wieder wurden Neustarts probiert. Immer wieder wurde sie eingestellt. Immerhin schaffte es die letzte „Staffel“ auf über 100 US-Hefte. Aber durch viele Gastauftritte und Mini-Serien erlangte er Kultstatus.

Bis Dan Slott und Michael Allred sich des Silberstürmers annahmen. Sie führen ihn wahrlich in neue Höhen und der Auftakt der neuen Serie war eines der besten Superheldencomics des ersten Halbjahres. Und auch der zweite Teil lässt qualitativ niemals nach, sondern führt auch noch eine hohe Portion Dramatik ein. Mit dem Menschenmädchen Dawn bekommt der Silver Surfer einen Sidekick, welche es erlaubt neue Perspektiven einzunehmen, immer einen ironischen Kommentar zu verfassen und zugleich die Spannung erst zulässt. Denn Dawn ist eben nicht mächtig, sondern anfällig und so fürchtet man um sie und ob der Surfer sie rechtzeitig retten kann. So sind hier einige sehr spannende Szenen zu finden. Wenn Dawn vom Brett fällt und in eine undurchdringliche Schwärze innerhalb des Weltalls verschollen geht, so bangt man um sie und kann die wachsende Panik des Helden sehr gut nachvollziehen.

Der bisherige dramatische Höhepunkt des zweiten Teils wird sehr geschickt vorbereitet, indem das erste Bild des Bandes aus einem Splashpanel besteht und man eine Stimme sagen hört: „Surfer, ich habe Hunger. Such mir einen Planeten.“ Der Surfer ist entsetzt, schließlich erinnert ihn das an Galactus, dessen Herold er einst war. Doch es ist Dawn, welche Hunger hat. Zwei thematische Schwerpunkte werden hier schon in einem Bild verdichtet. Der Witz, der sich gerade in den ersten Kapiteln schön klar behauptet und wirklich köstlich ist, sowie die Dramatik um Galactus und wie Dawn reagieren wird, wenn sie von des Surfers Vergangenheit erfahren wird. Zudem muss sich der Surfer selber einiges eingestehen, was dem Cliffhanger am Ende eine große Spannung verleiht.

Generell liegt ein wahres Übermaß an Fantasie vor, was einen richtig träumen, weinen, lachen lässt. So witzig viele Sachen und Aspekte sind, allein die Dialoge gehören zu dem wunderbersten was in den letzten Jahren im Superheldenbereich geschrieben worden sind, erlauben es auch die Formen und Strukturen auf fremden Planeten immer auch einige satirische Spitzen unterzubringen. So wird auch gerade der Kampf gegen Galactus moralisch tiefschichtig und am Ende fragt man sich wie es wohl weitergehen mag, da die Beziehung zwischen Dawn und dem Silver Surfer ihre Unschuld verloren hat. Dawn muss erkennen, dass es im Universum nicht nur Wunder sondern auch viel Böses gibt. Der Cliffhanger ist somit mehr emotionaler Natur.

Generell gesehen gibt es hier so viele wunderbare Ideen, die oftmals in nur wenigen Panels abgehandelt werden, das man hofft, dass dieses neue Dreamteam des Comics noch lange zusammen arbeiten wird.

Fazit:
Wunderbar. Die Dialoge gehören mit zu dem besten was in den letzten Jahren im Superheldenbereich geschrieben worden ist. Auch die Zeichnungen bersten geradezu vor Fantasie. Rundum überzeugend.

Silver Surfer 2: Galactus, einfach unverbesserlich! - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Silver Surfer 2: Galactus, einfach unverbesserlich!

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3957984351

ISBN 13:
978-3957984357

124 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Dialoge
  • satirische Spitzen
  • überbordende Fantasie
  • emotionale Cliffhanger
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 06.09.2015
Kategorie: Hefte
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