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Comic-Besprechung - Sankarea 8

Geschichten:
Sankarea 8
Autor / Zeichner: Mitsuru Hattori


Story:
Rea hat die Operation überstanden aber leider ihr Gedächtnis verloren. So ist ihr gar nicht mehr bewusst, dass sie ein Zombie ist. Darin nimmt sie unter ihre Fittiche und will ihr gar zur Flucht verhelfen. Währenddessen muss sich Chihiro einiger Zombies erwehren. Doch dann bekommt er von unerwarteter Seite her Hilfe.


Meinung:
Es ist traurig zu sagen aber der achte Band dieser großartigen Serie Sankarea ist eindeutig der bislang schwächste Teil. Und das obwohl es langsam auf den Höhepunkt zugeht. Vielleicht sogar auf das Finale. Doch woran genau liegt das eigentlich?

Vielleicht daran, das der Humor hier nicht mehr vorhanden ist, sondern der Horroranteil eindeutig überwiegt. Es war ja gerade der Witz und dessen Subtilität in Verbindung mit einem Horrorstoff, der einen neuen Weg innerhalb des Genres eingeschlagen hatte und dadurch frisch und innovativ war. Nun wird das beiseitegeschoben und sehr viel mehr Wert darauf gelegt Dramatik und „richtigen“ Horror zu schaffen. Leider verlässt Autor und Zeichner Mitsuru Hattori jetzt manchmal die innovativen Wege. Dadurch gerät er auf die Rutschbahn der Klischees obwohl es ja gerade das Spiel damit war, was die Serie in diesem Segment ausgezeichnet hat. Die Kapitel sind im Original immer nach Horrorfilmen benannt worden und so verwundert es nun eigentlich wenig, dass einige Filme deutlich als Vorlage dienen. So verwundert es nicht, dass in dem Kapitel Swamp Zombies die Untoten eben aus dem Sumpf kommen. Schwerwiegender ist allerdings das man sich hier nicht genügend Zeit nimmt für einige persönliche Entwicklungen. So wird die Tatsache das Rea ihr Gedächtnis verloren hat vollkommen verschenkt. Besonders ihre erneute Begegnung mit Chihiro entbehrt dann aller Dramatik da in diesen Szenen die Action überwiegt.

Anderes hingegen wird hier ausgeweitet, was schon vorher bekannt gewesen ist und so entsteht ein Bruch im eigentlichen Inhalt und lenkt von dem Geschehen ab. So gibt es nun eine psychologische Einsicht in Darin, welche aber aufmerksame Leser spätestens seit dem siebten Teil schon längst wissen dürften. Ihre Forschung an den Zombies war immer ihr Mittel die Aufmerksamkeit des Vaters zu erlangen.

Was es mit der Vergangenheit von Chihiros Opa auf sich hat wird nun stellenweise geklärt und dürfte noch einigen Konfliktstoff liefern. Jedenfalls wird hier auf einmal noch ein neuer Handlungspunkt eröffnet und man kann gespannt sein wie man damit umgeht.

Ein weiterer Handlungsstrang beleuchtet den Umgang von Chihiros Schwester mit der Situation, dass sie allein zu Hause ist. Leider ist diese Nebenhandlung vollkommen überflüssig und wirkt eher wie eine Konzession an die Fans welche diesen Charakter häufiger sehen wollten. Das könnte man bei Wanko eher verstehen, die hier nur sehr kurz vorkommt und sehr viel interessanter ist.

Womit man bei der Erotik wäre. Die wirkt hier sehr aufgesetzt mit den vielen Duschszenen und demnach nicht sonderlich prickelnd sondern erscheint als reiner Selbstzweck. Aber zeichnerisch wird man hier wird etwas deutlicher da man sogar mal die Brustwarzen der Damen zu sehen bekommt.

Trotz einiger Mängel ist diese Ausgabe recht spannend was vor allem an der Action liegt, die aber nicht sonderlich geschickt in Szene gesetzt worden ist. Die Panels sind eindeutig zu dunkel geraten, so dass man manchmal Mühe hat etwas zu erkennen. Auch sind die Monster teilweise bewusst etwas verwischt worden, was wohl in Verbindung mit den Speedlines ruckartige Bewegungen suggerieren soll, aber allein auf einen störenden Effekt hinausläuft. Schade.


Fazit:
Der bislang schwächste Band, da er mehr als sonst die Klischees bedient und das Drama und der Humor gegenüber dem Horror zurückstehen. Überflüssige Nebenhandlungen und unsaubere Zeichnungen schmälern zudem die spannende Action.

Sankarea 8 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sankarea 8

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 10:
3770485823

ISBN 13:
978-3770485826

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • hohes Tempo
  • spannende Action
Negativ aufgefallen
  • Humor und Dramatik geraten in Hintergrund
  • überflüssige Nebenhandlung
  • Psychologie von Darin kommt etwas spät
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Rezension vom: 13.09.2015
Kategorie: Rezensionen
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