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Comic-Besprechung - Troll von Troy 18: Pröfi hat den Blues

Geschichten:
Troll von Troy 18: Pröfi hat den Blues
Original:
Trolls de Troye – Pröfi Blues
Autor: Christophe Arleston
Zeichner: Jean-Lois Mourier
Farben: Claude Guth

Story:
Pröfi, seines Zeichens Halbtroll und Angebeteter von Waha, will endlich Nägel mit Köpfen machen und seine Geliebte auch zu seiner Frau machen. Aber um das zu dürfen, muss er eines tun: Ein Heim für Waha zu schaffen, mit der auch die Familie einverstanden ist.

So macht er sich frohgemut ans Werk und schafft es schon bald eine ausgeklügelte Zeltkonstruktion zu erschaffen, in die er seine künftige Familie zu einem zünftigen Festmahl einlädt. Aber er hat die Rechnung ohne die Macht der Blähungen gemacht. Denn kaum ist das Essen zu Ende – explodiert die Behausung und stürzt den Erbauer in eine schwere Sinnkrise.

Pröfi gibt auf und fällt in tiefste Depressionen. Als er sich auch von Waha nicht mehr aufmuntern lässt, entschließt sich die Trollsippe nach Heilung für die angeknackste Seele zu suchen. Vielversprechend – auch für einen Troll -  scheint der im nächsten Menschendorf lebende „Psykanalytiker“ Siegismond Leid sein – doch kann dessen Rat, die Ernährung umzustellen, wirklich die einfachste Lösung sein?



Meinung:
Auch der achtzehnte Band von Troll von Troy beschäftigt sich nicht mit den epischen Themen, mit denen sich Lanfeust herumschlagen muss, sondern ist eher dem Klamauk zugetan. Die Abenteuer spielen sich deshalb meistens auch nur im näheren Umfeld des Trolldorfs ab.

Wie immer steht Waha im Mittelpunkt der Geschichte. Das Menschenmädchen, dass sich selbst für einen Troll hält, weil man ihr nie die Wahrheit gesagt hat, ist alt genug um zu heiraten und der Auserwählte steht auch schon bereit – allerdings sorgen die Hürden, die der Gefährtenschaft entgegen stehen für reichlich Ärger.

Verspielt und doch auch ein wenig böse werden die Bemühungen von Pröfi ganz schnell wieder zunichte gemacht, weshalb der Leser auch gut mit ihm fühlen kann. Rührig sind die Bemühungen Wahas, ihn wieder auf die Beine zu bringen, was zu vielen Kalauern in Bezug auf die Psychoanalyse und Siegmund Freund führt.

Ernst nehmen kann uns soll man das nicht, denn die Handlung selbst ist hanebüchen als spannend, Nur einige der Gags reißen die durchschnittliche Story heraus, ebenso wie die Charaktere, die sich wieder einmal von ihre besten Seite zeigen – und das ganz unschuldig.



Fazit:
Im achtzehnten Band von Troll von Troy dreht sich wieder einmal alles um Waha. Humorvoll und frech wird in Szene gesetzt, warum der Halbtroll den Blues bekommt, und ähnlich schräg geht es dann bis zum Ende weiter. Die augenzwinkernde Geschichte ist wie immer ein großer Spaß, der mit den Klischees spielt, Spannung oder gar Action sollte man nicht erwarten, sondern nur den üblichen Klamauk, für den die Trollbande bekannt ist.

Troll von Troy 18: Pröfi hat den Blues - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Troll von Troy 18: Pröfi hat den Blues

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3551749833

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Frech und augenzwinkernd erzählt
  • Klischees der Psychoanalyse werden gründlich veralbert
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 25.09.2015
Kategorie: Troll Von Troy
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