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Comic-Besprechung - Resident Evil: Heavenly Island 1

Meinung:
Nachdem Kazé bereits den Fünfteiler "Marhawa Desire" veröffentlicht hatte, wird die "Resident Evil" Reihe nun mit "Heavenly Island" fortgesetzt. Wie an der neubegonnenen Nummerierung festgestellt werden kann, hat diese Storyline nichts mit dem Vorgänger-Plot gemeinsam. Auf der himmlischen Insel plant eine TV-Firma einen Survival-Wettbewerb, wobei nicht Muskel-gestählte Männer daran teilnehmen, sondern weibliche Topmodels die Reihen füllen. Als Nebenhandlung untersucht die bekannte Claire Redfield die Insel aufgrund eines Hinweises einer Anti-Bioterrorismus-Organisation.

Die Handlung ist somit zweigeteilt, wobei in dieser Ausgabe die Models und das gesamte Filmteam im Mittelpunkt stehen. Bereits kurz nach der Ankunft ist ein erster Todesfall zu verzeichnen, der vom Künstler Naoki Serizawa auf den ersten Seiten detailreich und blutig in Szene gesetzt wird. Bereits hier sollte wirklich der Hinweis "Ab 16 Jahre" Beachtung finden. Im Anschluss kommt die Story wieder zur Ruhe. Die Filmcrew richtet ihr Lager ein, macht ein bisschen Party und bereitet sich auf den Start der Show vor. Parallel dazu schickt der Autor Inez Diaco, ein Mitglied einer NGO, auf die Insel, welche Hinweise auf den T-Virus untersuchen soll. Dabei wird die Handlung auch mit alten Voodoo-Mythen verknüpft und verlassene Kultstätten werden aufgesucht.

Im Wesentlichen passiert in diesem Band jedoch nicht viel. Zwar treten einige Untote auf und ein mysteriöser Mörder mit Dreizack und schwerer Kette wütet im Urwald, aber das war es dann auch schon. Die Story fände somit auch auf deutlich weniger Seiten Platz, wenn nicht die zahlreichen Topmodels und gut gebauten Frauen ständig in Großaufnahme die Panels füllen würden. Gerade der Fokus auf die überaus üppige Oberweite der Frauen macht diesen Manga eher zu einer Teenie-Komödie, als zu einem Horror-Trip.
Im Gegensatz zur vorhergehenden Storyline, wo zwar auch hübsche Mädchen mitspielten, diese aber nie die Hauptrolle übernahmen, ist "Heavenly Island" eher eine reine Körperschau. Schade eigentlich, denn der Gedanke, das T-Virus auf eine kleine Insel mit Voodoo-Priestern und einer abergläubischen Bevölkerung loszulassen, ist durchaus interessant. Die Umsetzung schwächelt jedoch, bis auf einige blutige Ausnahmen, bereits von Beginn an.

Folglich kann dem dünnen Plot nur noch ein actionreicher Ausbruch der Seuche im Folgeband weiterhelfen. Das dadurch entstehende Chaos würde sicherlich auch den Fokus weg von den enormen Oberweiten der Mädels und  auf Tod und Zerstörung richten. Im Grunde genommen genau das, was Fans der Reihe erwarten dürften.

Die grafische Umsetzung kann hingegen durchweg überzeugen. Der Künstler bietet dem Leser sowohl bei der Darstellung der Figuren, als auch bei den Actionsequenzen etwas fürs Auge. Die Mädchen werden mehrfach in voller Pracht und zuweilen aus ungewöhnlichen Blickwinkeln dargestellt, was zwar inhaltlich die Serie kein Stück weiter bringt, dennoch gut anzusehen ist. Aber auch die Auftritte der Untoten und der mysteriösen Gegner haben es in sich. Gruselige Gesichter, starke Schattierungen und beeindruckende Waffen sind das Resultat, welche die von ihnen ausgehende Gefahr beim Leser spürbar bemerkbar machen.

Die sehenswerte grafische Gestaltung kann jedoch nicht über den mangelhaften Plot hinwegtäuschen, welcher kaum Inhalt transportiert und stattdessen lauter Bikinihäschen und große Oberweiten bietet. Für einen spannenden Start ist dies etwas zu wenig, so dass wohl nur Fans der Reihe angesprochen werden dürften. Alle anderen können gerne zur Vorgängerserie greifen, oder noch auf Band 2 warten. Vielleicht wird es dann ja besser.

Fazit:
Die sehenswerte grafische Gestaltung kann nicht über den mangelhaften Plot hinwegtäuschen, welcher kaum Inhalt transportiert und stattdessen lauter Bikinihäschen und große Oberweiten bietet. Für einen spannenden Start ist dies etwas zu wenig, so dass wohl nur Fans der Reihe angesprochen werden dürften. Alle anderen können gerne zur Vorgängerserie greifen, oder noch auf Band 2 warten. Vielleicht wird es dann ja besser.

Resident Evil: Heavenly Island 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Resident Evil: Heavenly Island 1

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 7,99

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Rezension vom: 31.01.2016
Kategorie: Resident Evil
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