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Comic-Besprechung - Rocket Blues 2

Geschichten:
Nusshusten im Sternbild Kassiopeia
Autor und Zeichner: Ivo Kircheis

Story:
Der Hauptdarsteller Rocket ist dieses Mal auf den Planeten Orionopolis unterwegs, wo er in einen Elvis-Look-a-like Wettbewerb hineingerät, den er natürlich gewinnt. Als Preis gibt’s ein Raumschiff in Form eines Mikrofons. So richtig kann er sich nicht darüber freuen, da er sein Herz in einer Bar an die Dame hinter dem Tresen verloren hat. In einem klaren Moment versucht er die Barfrau für sich zu gewinnen. Blöd nur, dass gerade zwei Detektive den Auftrag haben, das Mädchen zu entführen.

Meinung:

„Kabonga, alkoholhaltiges Getränk auf Orionopolis, gerne gereicht als Schorle oder Alternative zum Schaumwein.“
Dies ist wohl die wichtigste Erkenntnis des zweiten Bandes von „Rocket Blues“. Ivo Kircheis, der sich für den Ausschank von literweise Kabonga im Comic verantwortlich zeigt, veröffentlichte nun endlich den zweiten Teil von „Rocket Blues“, welches 2011 mit dem ICOM Independent Comicpreis in der Kategorie »Herausragendes Szenario« ausgezeichnet wurde.

Dem Leser wird wieder ein Comic gereicht, der zwar eine zusammenhängende Geschichte beinhaltet, diese aber eher zur Nebensache gerät, da die Story vor lauter Slapsticks nur so strotzt. Bei dem enormen Kabonga-Konsum der Darsteller wird auch schon mal das eigentliche Ziel aus den Augen verloren und es geht im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber.
Als Leser begleitet man den einfallsreichen Plot mit einer gewissen Neugier. Natürlich besteht das Verlangen danach zu erfahren, ob Rocket seine Herzensdame bekommt, doch viel mehr im Brennpunkt stehen die vielen kleinen  Dinge, die mit dem Raumschiff, Monsieur Würstl, Shackleton und den Schafe liebenden Professor passieren.

Es entwickelt sich schnell eine durchgedrehte Handlung, die durchgängig für gute Unterhaltung sorgt. Sei es aufgrund einfallsreicher technischer Details (bspw. eine Waschmaschine als Antrieb für das Raumschiff) oder einfach durch relativ idiotische Verhaltensweisen der Darsteller. Wenn das Öffnen von Türen Stunden dauert, Saunagänge aufgrund des Stromverbrauchs wichtige Experimente behindern oder Krokodile einen Gesundheitstanz aufführen, dann ist der Leser mittendrin im Kosmos von „Rocket Blues“. Das ganze Produkt bekommt zudem noch einen coolen Anstrich, wenn Rockt Elvis Presley imitiert („Bossa nova Baby“). Diese Momente waren im ersten Comic zwar öfters vorhanden, dennoch ist die Hauptfigur auch im vorliegenden Band immer noch sehr lässig unterwegs.

Die Story wäre nichts ohne die krakeligen Zeichnungen von Ivo Kircheis. In reinem schwarz/weiß und mittels zahlreichen kleinformatigen Panels wird die Handlung wiedergegeben, wobei besonders Wert auf verrückte Details gelegt wird. Gerade dies sorgt dafür, dass der Leser mit dem Comic eine ganze Weile beschäftigt ist. Dabei gibt es unter anderem Szenen, welche man erst einmal eine Weile auf sich wirken lassen muss. So zum Beispiel der Anflug des Mikrofonraumschiffes auf einen anderen Planeten. Ganzseitig umgesetzt fordern die geschwungenen Flugrouten vom Leser schon volle Konzentration bei m Versuch die richtige Leserichtung zu erkennen.  


Infos und Bestellmöglichkeit bei Beatcomix: http://www.beatcomix.com/shop/comix/




Fazit:
„Rocket Blues" 2 hat es also wirklich in sich. Die durchgedrehte Story mit reichlich Alkohol, Rock´n´Roll und futuristischen Schnickschnack überzeugt von der ersten Seite an. Keineswegs geradlinig schreitet die Handlung voran, wobei dies den Leser angesichts des ungeheuren Einfallsreichtums nicht im Geringsten stören dürfte. Mitsamt der detaillierten Grafik ergibt sich ein ausgeflipptes Weltraum-Rock´n´Roll-Epos, das nach einer Fortsetzung geradezu schreit. Hoffentlich dauert es nicht wieder fünf Jahre.


Rocket Blues 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Rocket Blues 2

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Beatcomix

Preis:
€ 12

ISBN 13:
978-3-939509-63-9

64 Seiten

Rocket Blues 2 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Überaus witzig
  • Detailreiche s/w-Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(5 Stimmen)
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Rezension vom: 08.01.2016
Kategorie: Rocket Blues
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