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Comic-Besprechung - Y - The Last Man 1

Geschichten:
Entmannt
Autor: Brian K. Vaughan, Zeicher: Pia Guerra, Tuscher:


Story:
Eine ganz normale Familie. Yorick ist arbeitslos und verdingt sich als verhinderter Houdini, seine Schwester Hero vögelt sich durch New Yorks Feuerwehrmänner und seine Mutter – Mitglied des Unterhauses muss sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen. Doch dann sterben auf einen Schlag alle Männer und alles was irgendwie männlich ist. Und alles meint wirklich alle Männer und alle Tiere, die mit einem Y-Chromosom ausgestattet sind. Und trotz aller Gleichberechtigung sterben - durch was auch immer - nahezu alle Regierungsmitglieder, Landbesitzer, Religionsoberhäupter, Wirtschaftsunternehmer und Handwerker des Planeten. Nur ein Mann überlebt und mit ihm ein männliches Kapuzineräffechen – Yorick Brown, der letzte Mann auf Erden. Doch was kann man mit dem letzten Mann der Erde anfangen? Diese Antwort kann möglicherweise Dr. Alison Mann – Biotechnikerin aus Boston – geben. Und so macht sich Yorick, begleitet von seinem Äffchen und seiner persönlichen Schutzbefohlenen 355 auf, um zu Fuss von Washington nach Boston zu gelangen. Auf dem Weg dahin werden die beiden mit den skurrilen Folgen einer männerlosen Welt konfrontiert. Doch Boston ist nicht das Ende der Reise.

Meinung:
Irgendwie erinnert mich diese Groteske sehr stark an William Goldings „Herr Der Fliegen“. In dem Roman landet eine Herde von Kindern auf einer Insel ganz ohne Erwachsene. In diesem – völlig ungewohnten – Umfeld entwickeln sich die Charaktere der Jugendlichen auf eine zum Teil erschreckende Art und Weise. Und irgendwie könnte dieser Roman Pate gestanden haben, für eine Geschichte, in der innerhalb von Sekundenbruchteilen alle Männer und alle männlichen Säugetiere zu Grunde gehen. Wie reagieren Frauen, die trotz aller Gleichberechtigung, trotz der Emanzipation plötzlich aus einer gewohnten Rollenverteilung gerissen werden. Immerhin sind 85 % der Regierungsmitglieder tot, 100 % der Geistlichen unterschiedlicher Religionen, 95 % der Geschäftsführer der größten Unternehmen. In dieser grotesken Situation lässt Brian K. Vaughan den einzigen überlebenden Mann quer durch ein gewandeltes Amerika wandern. Und irgendwie hat man schon das Gefühl, dass immer mehr Zeichner – und natürlich Zeichnerinnen – mit Steve Dillon ein mehr oder weniger geniales Vorbild für ihren Stil gefunden haben.

Y - The Last Man 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Y - The Last Man 1

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Speed Comics

Preis:
€ 16,50

ISBN 10:
3 936068 80 1

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Grotesk
  • Interessant
  • Spannend
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.56
(9 Stimmen)
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Rezension vom: 31.12.2003
Kategorie: Y - The Last Man
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