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Comic-Besprechung - Sillage 17: Frostzone

Geschichten:
Sillage 17: Frostzone
Autor: Jean David Morvan, Zeichner / Colorist: Philippe Buchet


Story:
Nävis bekommt einen neuen Auftrag: sie soll aus einem Museum ein bestimmtes Artefakt stehlen. Der Haken dabei: es befindet sich auf dem Planeten Trij 68 auf dem nicht nur ein Bürgerkrieg tobt, sondern auf dem auch Nävis große Liebe und der Vater ihres Kindes lebt. Dabei kann sie Ablenkungen nicht gebrauchen, denn von Beginn an geht alles schief.

Meinung:
Zunächst beginnt der mittlerweile schon siebzehnte Band der außergewöhnlichen Science-Fiction-Saga Sillage wie eine typische Heist-Story. Was wieder überrascht. Aber bei genauerem Hinsehen war es nur eine Frage der Zeit bis auch dieses Genre hier mal eingearbeitet wird. Es ist schließlich ein wesentliches Merkmal der Reihe, das die einzelnen Bände thematisch immer etwas gelagert sind und neben klassischen Actionstories andere Genres einarbeiten und auch soziale und politische Themen wie Rassismus behandelt. Nach Fantasy und Steampunk und Action sowie Politthriller nun also eine Heist-Story. Und Sillage wäre nicht Sillage, wenn diese Handlung nicht noch eine tiefergehende Ebene hätte.

Aber zunächst beginnt es klassisch. Nävis ist wieder als Agentin eingestellt und bekommt den Auftrag, aus einem Museum auf einem anderen Planeten ein Artefakt zu stehlen. Der Auftrag ist von vornherein dramatisch aufgeladen denn auf dem Planeten war eine bestimmende Episode von Nävis Vergangenheit, die hier natürlich eine große Rolle spielt und vor allem Fans und treue Leser zu berühren vermag. Sie wird nämlich ihre große Liebe und den Vater ihres Kindes wiedersehen. Neben den emotionalen Verwicklungen geht, wie es so für das Heistgenre üblich ist, bei dem Raub so ziemlich alles schief. Doch schon hier löst man sich von den Klischees. Normalerweise geht es so vonstatten, dass eine Bande von unterschiedlichen und exzentrischen Charakteren rekrutiert wird, die sich zusammenraufen müssen. Dann wird die Planung durchgespielt und bei dem eigentlichen Raub geht dann was schief und jeder versucht jeden zu hintergehen. Hier ist das nicht der Fall. Schon die Planung geht schief und Nävis muss immer wieder umdisponieren, da sich die Umstände ändern. Auch steht sie allein und hat keine Bande um sich. Vor allem sind die Umstände hier entscheidend, da Nävis in die revolutionären Umstände auf dem Planeten hineingezogen wird, was sie tunlichst vermeiden wollte.

Das alles ist sehr spannend zu lesen und man wird immer wieder durch einige Wendungen überrascht und man fragt sich, wohin das alles noch führen mag und ob der Raub überhaupt noch zum Zuge kommen wird. Unterhaltsam ist das vor allem durch den hohen Actionanteil, einem amüsanten Sidekick wider Willen und die Emotionalität. Zudem scheint mehr hinter dem Raub zu stecken. Gerade das Ende des vorliegenden Bandes ist ein einziger Cliffhanger der viele offene Fragen aufwirft und eine Dramatik in Gang setzt, bei der man direkt mehr über die Hintergründe erfahren will.

Manche Panels sind leider etwas klein geraten, was etwas zu Lasten der Zeichnungen geht, die wie gewohnt sehr detailreich gestaltet sind. Aber in punkto Dynamik und Einfallsreichtum kann sich hier noch so mancher Zeichner etwas abschauen.


Fazit:
Diesmal wird in Sillage das Heistgenre eingebettet und das funktioniert hevorragend. Spannend, temporeich und voller Twists kann der neue Band mehr als überzeugen.


Sillage 17: Frostzone - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sillage 17: Frostzone

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12

ISBN 10:
3551765774

ISBN 13:
978-3551765772

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannung und Action
  • detailreiche Zeichnungen
  • Emotionen
  • unerwartete Twists
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 20.05.2016
Kategorie: Sillage
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