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Comic-Besprechung - Secret Wars Megaband 2

Geschichten:
Secret Wars Megaband 2 (Infinity Gauntlet 1-5, Inferno 1-5, House of M 1-4)
Autor: Gerry Duggan, Dustin Weaver, Dennis Hopeless, Cullen Bunn, Zeichner / Inker: Dustin Weaver, Javier Garrón, Marco Failla, Ario Anindito, Colorist: Dustin Weaver, Rain Beredo, Chris Sotomayor, Matt Wilson


Story:
Eine Welle insektenähnlicher Wesen hat die Erde überrannt und die Menschheit an den Rand der Ausrottung gebracht. Die Familie von Anwen Bakian kämpft jeden Tag um ihr Überleben. Als Anwen eines Tages zufällig einen der Infinity-Steine entdeckt, erweckt sie die Aufmerksamkeit von Thanos. In einer anderen Domäne von Battleworld haben die X-Men Manhattan an die Dämonen der Goblin Queen verloren. Colossus tut alles, um die Seele seiner Schwester zu retten. Und koste es auch das Leben anderer. In der Monarchie von M, in der Mutanten über Menschen herrschen, regt sich Widerstand und der Thron von Magneto wackelt, da er droht von einem Familienmitglied verraten zu werden.


Meinung:
Auch der zweite Megaband anläßlich des Secret Wars enthält Geschichten, die vom eigentlichen Event separat zu lesen sind. Was also heißt: sie stehen für sich und sind nicht unbedingt relevant für das was in der Hauptserie geschieht. Ebenso wenig haben die Ereignisse der Hauptstory irgendwelche Auswirkungen auf diese hier enthaltenen drei langen Storylines.

 Dabei handelt es sich hauptsächlich um sogenannte „What If“ Storys. Als Elseworldssaga kann man die bezeichnen, da schließlich der ganze Event eine Elseworldssaga ist, die davon ausgeht, dass das Multiversum von Marvel sich nun auf Battleworld unter der Herrschaft von Doom verschmolzen hat und vieles anders ist, als man es bislang kannte. Nun also „What If“: was wäre, wenn Thanos auf der Suche nach den Inifinitysteinen die Erde verwüstet hätte? Was wäre, wenn die X-Men nicht das Inferno aufgehalten hätten und das House of M immer noch existiert? Man sieht, also das sich in diesem Band alles um vergangene Events dreht. Als ob man deutlich machen wollte, das Secret Wars so gigantisch ist, dass selbst zurückliegende lauthals beworbene Events darunter verblassen und auch wieder nur ein Bestandteil etwas größeren sind. Was deren Wucht etwas mildert. Vor allem da diese beliebten Geschichten nun arg verknappt neu erzählt werden. Dabei fallen sie durchaus düster aus. Was vor allem daran liegt, dass man hier nicht mit der beginnenden Bedrohung anfängt, die versucht wird von den Helden gestoppt zu werden, sondern mitten hinein geworfen wird. Die Erde wird von Käfern verwüstet, eine Großstadt ist fest in den Händen von Dämonen und die Menschen werden von den Mutanten unter König Magneto unterjocht. So wird vielmehr geschildert wie sich einige wenige gegen die Umstände wehren und in allen drei Fällen auf einem verlorenen Posten stehen, da das Kind schon längst in den Brunnen gefallen ist.

Die Saga um die Infinity Steine besticht vor allem durch die Zeichnungen von Dustin Weaver und einen anderen Blick auf die Guardians of the Galaxy. Storymäßig ist das eine reine Actiongeschichte die durchaus ihren Reiz hat, sich am Ende aber etwas im Kreis gedreht hat. Um sich hier ganz wohl zu fühlen, sollte man etwas mit dem Nova Corps und den Guardians vertraut sein.

Wohingegen die Storyline um das X-Men Event Inferno sehr düster und tragisch ist, aber die Story etwas im Gewimmel untergeht. Vor allen sind hier die Zeichnungen eher harmlos und wirken mit dem kindlichen Einschlag zu naiv und künstlich, um der Geschichte die passende Düsternis zu verleihen. Aber in der zweiten Hälfte kann man hier mit einigen schönen Einfällen punkten die überraschend die Geschichte mit Humor versehen. Ansonsten dürften gerade Fans der X-Men hier einige Male ziemlich schlucken.

Die dritte Storyline bezieht sich auf das Event von House of M und es ist sehr überraschend das die Hauptfigur am Ende keine Lehren aus den Ereignissen zieht und insofern alle Geschehnisse negiert werden da sich letztlich nichts geändert hat. Und doch ist das spannend zu lesen. Aber gerade hier gilt eigentlich das selbe wie für die anderen zwei Geschichten: viel Lärm um Nichts, da alles Streben letztlich zu nichts führt. Was nicht nur die Helden, sondern auch den Leser etwas frustriert zurücklässt. Insgesamt ist das zwar nett zu lesen aber nichts Besonderes. Gegenüber dem ersten Megaband kann dieser zweite beileibe nicht mithalten. Man muss die Events übrigens nicht kennen, um diese Neuinterpretationen zu verstehen, wobei es hilft die vielen Änderungen einordnen zu können.


Fazit:
Durchwachsen. Zwar sind die drei großen Storylines durchaus interhaltsam, aber gegen Ende dreht sich zu vieles im Kreis und nichts hat Folgen was etwas frustrierend ist. Auch sind die Zeichnungen etwas durchwachsen ausgefallen.

Secret Wars Megaband 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Secret Wars Megaband 2

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 28

ISBN 10:
3957987857

ISBN 13:
978-3957987853

308 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Tragik und Action
  • Zeichnungen von Dustin Weaver
  • ohne Vorwissen verständlich
Negativ aufgefallen
  • letztlich führen alle Handlungen zu nichts
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Rezension vom: 26.07.2016
Kategorie: Hefte
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